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Alfa-Alfa
Guest
Lieber Eli,
ich weiß nicht, aber mit diesen Gedanken kann ich mich einfach nicht anfreunden. Neutrale Emotionalität klingt irgendwie unmenschlich. Ein Mensch, der sich nicht wirklich freut, nicht wirklich traurig ist – also sich auch nicht wirklich traut glücklich zu kann.
Wie soll man da auf emphatischer Ebene miteinander kommunizieren? Wie soll ich meine Freude mit ihm teilen oder an seinen Gefühlen Anteil nehmen? Wie sollte er also in dieser lethargischen Stimmung mein Nächster sein können?
Bei mir kommen da jedenfalls die nonverbalen Botschaften rüber: „Komm mir nicht zu nahe!“ oder „Ich will mit dir nichts zu tun haben!“ Nun gut, mit solchen Botschaften lasse ich dann halt mein Gegenüber in sich ruhen.
Merlin
leer zu sein von jeglicher Emotionalität bedeutet voll von Gefühlen zu sein, das sind nicht Emotionen, die erst entstehen wenn Gefühle verdrängt werden oder es triggert.
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