Helfen hat auch immer was mit der Macht des Stärkeren und der Unterlegenheit des Hilfsbedürftigen zu tun.
Dieses Überlegenheitsgefühl scheinst Du im Übermaß zu brauchen, sonst würdest Du nicht hier am laufenden Meter davon schreiben und Dein Leben und Handeln als das Non plus Ultra zu halten.
Du bist sehr mit dem Urteilen über Menschen beschäftigt, um Dich selber zu erhöhen.
Natürlich gibts die Gierigen und die Geizigen und die Gedankenlosen und was weiß ich noch alles, aber es gibt auch jede Menge Menschen, auf die das nicht zutrifft.
Die Spendenbereitschaft der Menschen ist extrem hoch, auch bei Leuten, die gar nicht viel haben.
Von daher stimmt es einfach nicht, dass den meisten Menschen, wenns ums Geld geht, Geiz und Gier im Weg stehen.
Es kommt halt immer drauf an, worauf man seinen Fokus richtet.
@SunnyAfternoon,
ist es vielleicht etwas Eigenprojektion?
Bei der Frau und den Kindern bin ich nicht einmal in Erscheinung getreten.
Habe einen Bekannten hingeschickt, der hat ihr das Geld gegeben und fertig.
Oder der Sohn einer bekannten Familie.
Keine Kohle, er hatte etwas auf dem Kasten. Hatte mit ihm über das Leben geredet.
Auch über die Möglichkeiten, der er sich selbst schaffe müsste.
Da war er 10 Jahre alt. Ohne Geld und Dritte Welt etwas studieren z.B. ist schlecht.
Hatte ihm erklärt, was er auch machen will, er solle es selbst entscheiden, und würde alle seine Entscheidungen unterstützen.
Er hat Mathematik studiert, ich habe bezahlt, aber weder unter Druck gesetzt, noch nachgefragt.
Brauchte einen PC hat er bekommen, brauchte das, dann auch das.
Und irgendwann hatte er dann voller Stolz verkündet, dass er Mathematiker ist.
Es war absolut keine Einflussnahme, absolut seine Entscheidungen, ich habe nur gezahlt, ohne mich weiter einzumischen.
Er hat sich dafür entschieden, es war sein Weg.
Und wäre er Anstreicher geworden, wäre es sein Wunsch gewesen, hätte ich ihn auch dabei unterstützt.
Macht ausüben ist, wenn man Menschen nach seiner Pfeife tanzen lässt.
Wie vorher schon geschrieben, ich mag keine Abhängigkeiten, und so ermögliche ich den Menschen unabhängig zu sein. Und wenn die denken, es ist ihr Weg, so sollen sie ihn gehen.
Finanziere keinen Schwachsinn, bei solchen Dingen schlagen dann auch Typen auf, die von Nichts eine Ahnung haben.
Wollte einer Disneyworld aufbauen, meinte mit 50.000 Euro kommt er hin.
Grundstück etwa 250 Millionen, Infrastruktur, Geräte usw. Minimum 500 Millionen Euro.
In einem Land, wo Frauen für eine 72 Stunden Woche, im Monat 150 Euro verdienen.
Absolute Utopie, zum einem von der Investment Summe zu anderen kann sich dort so etwas niemand leisten.
Oder Bekannter habe der ein Lokal aufgemacht hat, Uferpromenade, habe die Leute angelernt, 4 Wochen habe ich dort in der Küche gestanden, habe meinen Kram dort gelassen, damit etwas Handwerkszeug dort ist, keinen Cent verdient, keine Vorteile gehabt, bin gegangen, habe mich nie wiedersehen lassen. Der Laden läuft seit 25 Jahren und 20 Menschen haben Arbeit.
Es ist deren Leben, haben sie sich für entschieden, sollen sie dann auch machen.
Aber ich weiß was du meinst, mein Vater z.B. war in der Richtung.
Wenn er etwas machte, bekam ich es dauert aufs Brot.
Schulbücher mussten damals selbst bezahlt werden, das habe ich monatelang jeden Tag gehört, er hat es mir immer wieder unter die Nase gerieben.
Ich habe es gehasst, und deshalb mache ich so etwas nicht, ich kenne es, auch das die Menschen gerne die Macht ausüben.
Solange du deine Füße unter meinen Tisch steckst, hast du zu machen was ich sage.
Hatte dann einen Beamtenjob, und mit 18 Jahren war es das Erste, was ich geschmissen hatte, danach habe ich mir meinen Weg selbst gesucht.
Ich führe ein gutes Leben, mache das was ich für richtig halte, für mich selbst, lasse da auch niemand reinquatschen.
Habe meinen eigenen Weg gefunden, kenne das Macht ausüben, und auch den eigenen Weg finden.
Letzteres war der bessere Weg, also lasse ich auch andere Menschen ihren Weg finden, und brauchen sie Hilfe und es liegt in meiner Macht sie dabei zu unterstützen, so mache ich es.
Ist der Mensch dann glücklich mit seinem Leben, hat er seinen Weg gefunden.
Es ist nicht mein Weg.
Habe einen anderen Bekannten, er wohnt am Strand. Er ernährt sich vom Fischfang.
Hat keine großen Ansprüche. Er liebt den Strand, hat ein Dach über den Kopf.
Habe ihm das ermöglicht, dass er sich selbst ernähren kann.
Es ist sein Leben, und wenn er so glücklich ist, dann soll es so sein.