ramalon
Sehr aktives Mitglied
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@ELi7,@ramalon,
Sehr schön beschrieben, wie es sich anfühlt, zur Leerheit ohne irgendeine Anhaftung zu gelangen, emotionslos, ein Pflanzendasein unter dem Bodhibaum zu führen.
Aber Leerheit ist noch keine `Erleuchtung`. Erleuchtung hat mit `Licht` zu tun, das Licht des Bewusstseins.
Ich gebe darauf eigene Antworten. Buddhismus ist nur insofern für mich von Bedeutung, als der von mir zu beschreibende Raja Yoga in meinen `Seins-Prinzipien` zu eben dieser Emotionslosigkeit führt, die in andersartiger Gleichheit auch der Dalai Lama in `Die Überwindung der Leid-schaffenden Emotionen` beschreibt.
Bei diesen `Wegen` wird nichts gesucht, weil es bis zum `Gewinn` der Leerheit noch (!) nichts zu finden gibt. Zu finden gibt es erst etwas, wenn es um das `Licht` des Bewusstseins geht. Und das gehört ja auch zum Thema dieses Threads.
Alles Liebe ELi
.
immer langsam.
Es dauert schon ewig, bis die Leute ihre Emotionen unter Kontrolle haben.
Das Sein, stellt sich erst ein, wie der Typ in dem Video, dass ich da reingestellt hat beschreibt. Etwas sehr geblümt und ausgeschmückt, aber im Grunde stimmt es.
Der Weg führt über das Leben.
Nur danach, kenne es aus eigener Erfahrung liegt kein Gottesreich oder so ein Zeug.
Danach wird es schwierig, sehr schwierig.
Alles ist eins, und ist man mit allen eins, hat man auch alles.
Da liegt das Problem, dann wird es haarig.
Man ist Empath, weil man die ganzen Emotionen aus allem aus dem Eins geliefert bekommt.
Da hängt jeder dran.
Der Vorteil der eigenen Emotionslosigkeit macht sich da bezahlt.
Man kennt sich selbst, kann seine Emotionen heraushalten, und weiß was fremde Emotionen sind. Fängt an die Menschen zu lesen.
Um sie dann verstehen zu können, muss man die Psyche der Menschen lernen, deren Wechselwirkungen usw. Gelingt aber nur durch das Beobachten des Lebens.
Also weniger mit dem Ich beschäftigen, sondern mit dem Wir.
Und es bestätigt sich, man ist raus aus der Eigenprojektion.
Dann fällt Zeit und Raum weg, es macht Visionen, die eintreten und das Hellsehen, nicht dieses billige Zeug mit den Karten, denn es tritt ein, bzw. man kann es eintreten lassen.
Mal als Beispiel in Bezug Visionen:
Hatte immer den gleichen Traum, Bekannter, Hügelkette, Strand, wir waren dort alleine und es kam eine Karawane mit 25 Kamelen über diese Hügelkette.
Hatte es dem Bekannten dann erzählt, weil er ein Teil davon war.
Zwei Tage später, waren wir unterwegs, Strand, Hügelkette, kein Mensch weit und breit, und es kam eine Karawane mit genau 25 Kamelen.
Oder sagte zu anderen Bekannten: Lasst uns verschwinden, es gibt gleich in Erdbeben.
Die dachten, ich hätte nicht alle Tassen im Schrank, sind aber mitgefahren.
Hatte nicht lange gedauert, dann erzählte uns ein Taxifahrer, in dem Ort in dem wir waren, hatte es ein starkes Erdbeben gegeben.
Und es liegt noch wesentlich mehr dahinter.
Nur es liegt weit ab, von dem emotionslos werden.
Besser ist, Schritt für Schritt.
Gruß ramalon
