Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

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Womöglich Empathie(y)
womöglich auch noch :eek:

Es werden mir vielleicht viele nicht glauben, aber ich hatte immer immense Freude daran, die Menschen glücklich und zufrieden zu machen.
Ihnen ein Nest zu bauen, in dem sich alle wohlfühlen. Und zwar ganz egal, ob die Menschen viel oder wenig Geld zur Verfügung hatten. Die allermeisten hatten ohnehin eher weniger als mehr.
Dass dann am Ende auch ich ganz gut verdiente, passierte dann ganz von allein.
 
womöglich auch noch :eek:

Es werden mir vielleicht viele nicht glauben, aber ich hatte immer immense Freude daran, die Menschen glücklich und zufrieden zu machen.
Ihnen ein Nest zu bauen, in dem sich alle wohlfühlen. Und zwar ganz egal, ob die Menschen viel oder wenig Geld zur Verfügung hatten. Die allermeisten hatten ohnehin eher weniger als mehr.
Dass dann am Ende auch ich ganz gut verdiente, passierte dann ganz von allein.
Ich glaube Dir, denn ich bereite auch gerne Freude. :)
 
womöglich auch noch :eek:

Es werden mir vielleicht viele nicht glauben, aber ich hatte immer immense Freude daran, die Menschen glücklich und zufrieden zu machen.
Ihnen ein Nest zu bauen, in dem sich alle wohlfühlen. Und zwar ganz egal, ob die Menschen viel oder wenig Geld zur Verfügung hatten. Die allermeisten hatten ohnehin eher weniger als mehr.
Dass dann am Ende auch ich ganz gut verdiente, passierte dann ganz von allein.
Karma ist so banal. Ich war letztens verdammt gut essen und es stimmte wirklich alles. Die Bedienung war völlig authentisch vom Herzen her freundlich, gewitzt und charmant. Da infiziert man sich gegenseitig und legt entsprechend Trinkgeld oben drauf. Völlig ohne Religion und nicht aus Berechnung wegen des „Trinkgeldes“ ,so macht das Leben einfach Freude und diese breitet sich entsprechend aus.
 
Karma ist so banal. Ich war letztens verdammt gut essen und es stimmte wirklich alles. Die Bedienung war völlig authentisch vom Herzen her freundlich, gewitzt und charmant. Da infiziert man sich gegenseitig und legt entsprechend Trinkgeld oben drauf. Völlig ohne Religion und nicht aus Berechnung wegen des „Trinkgeldes“ ,so macht das Leben einfach Freude und diese breitet sich entsprechend aus.

Da kann ich dir nur zustimmen. Die meisten haben wohl schon so Situationen erlebt. Deswegen ist aber Karma noch lange nicht banal. Wie sind noch mal die Voraussetzungen, um verdammt gut essen zu gehen? - :cool:
 
Weil sie nirgends hinführen, ausser evtl. direkt in eine Krankheit.
Ärger und Wut z.B. führen ja auch körperlich durch Aufregung zu Stress.
Das Herz klopft, der Blutdruck steigt, ggf. fängt "man" sogar an zu zittern und das stresst den gesamten Körper ungemein.
Ich jedenfalls habe schon lange keinen Bock mehr drauf, zuzulassen, dass Menschen, die mir nicht einmal wichtig sind, den Zugriff auf meine Emotionen zu gewähren.

Das halte ich für ein Gerücht, das Ärger und Wut nirgends oder wenn überhaupt nur zur Krankheit führen. Weder pysiologisch noch psychisch ist das so, oft genug sogar genau im Gegenteil. Es heißt nach Brecht Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Und wenn diesem Unrecht Ärger und Wut, Ablehnung und letztlich eben Kampf entgegengesetzt wird, ist das belebend, bestärkend und der Gesundheit förderlich. Oft genug, gerade in privaten Beziehungen oder in abartigen Diktaturen kann aber wegen Abhängigkeiten und der Drohung bei Leib und Leben kein, kaum Widerstand geleistet werden, schon gar nicht offen. Das führt zur Degeneration und Paralyse, zur Selbstentfremdung bishin zur Anpassung der eigenen Persönlichkeit an Tyrannei und Ausbeutung. In Dokumentationen über Nazis und werktätige Massenmörder, zeigt sich zum Schrecken aller, dass sie innerhalb dieses Systems in der Emotionslosigkeit paralysiert waren, was ihre eigene Rettung war, denn sonst hätten sie gar nicht ihren Morden und Foltergeschäften nachkommen können. Und in den Dokus mit ihren Gräueltaten konfrontiert bleiben sie weiter in der Emotionslosigkeit, weil sie die Schuld gar nicht konfrontieren können.

Es gibt ganze Therapieansätze in Psychologie und Psychiatrie, die über lange Zeit unterdrückte Menschen Emotionen wie Wut, Ärger, Trauer, Leidensfähigkeit, Widerstand, Kampfbereitschaft, Abgrenzung usw... wieder als natürliche Instrumente der Alltagsbewältigung und des gesunden Selbstwertgefühls oder Selbstbewusstseins mühsam beibringen müssen, weil diese Menschen an dem Mangel dieser Eigenschaften körperlich, geistig und seelisch erkrankten und überhaupt nicht verstehen, wie genau dieser ihr eigener Mangel mit zum System der ihrer eigenen (oder der ihrer Kinder) Unterdrückung führt und gehört.

Solche "esoterischen" Pauschalurteile folgen m. E. einem Bild der Harmonie, das mit wahrer Harmonie überhaupt nichts zu tun hat. Da ist die Vielschichtigkeit des Seins, aber auch die Wahrhaftigkeit einfach abgeschnitten und kann dann folglich der erfahrbaren Realtität überhaupt nicht standhalten.

Es dürfte nach dieser Rechnung ja nicht mal wirklich irgendwelche entwickelten Tyrannen, Despoten und Choleriker geben, denn die müssten bei ihrer Dauerwut einen so erhöhten Stresspegel entwickeln, dass sie vom Krebs oder sonst einer Krankheit zerfressen alle lieber früher als später tot umfallen. Leider (?... zb. Hitler und Konsorten) ist sehr oft das Gegenteil der Fall.


Na ja, das weißt Du wohl selbst am besten.
Manchmal erscheint es mir allerdings so, als kommst Du sehr emotionsgeladen daher, ich mag mich aber auch täuschen.

Nee, der Eindruck täuscht dich nicht. Aber das steht zu einem "das stört mich nicht" ja nicht im Widerspruch. Nur bin ich halt nicht meine Emotionen, viel mehr sind sie ein kurzweiliger Ausdruck einer Vielschichtigkeit im Zusammenspiel auf sehr vielen Ebenen.

Aber genau der Widerstand, etwas anzunehmen was schon Ist, nicht mehr verändert werden kann, erschafft Leiden.
Solange ich in diesem Widerstand bin, habe ich negative Emotionen, die mein Sein blockieren.

Auch das halte ich so generalisiert für einen Trugschluss. Das Leiden ist ja schon vor dem Widerstand da. Wobei ja auch die Unterstellung, jedem Widerstand würde Leiden vorausgehen an sich falsch ist und den Widerstandleister in einer Ecke psychologisch diskreditieren oder "selbstschuldig" erklären will. Wieso eigentlich? Es gibt soviele deutlich erkennbare großartige Gründe für geleisteten Widerstand, z.B. soziale Verantwortung, Gerechtigkeitssinn, Wahrheitstreue, Nächstenliebe, Selbstbehauptung und auch Selbstliebe bzw. Selbstbewusstsein usw...

Einfach der Fakt, dass man sich mit dem Widerstand in mögliche Gefielde der Disharmonie begibt, kann doch kein Grund sein, die gegebene Disharmonie zu leugnen, damit kein Widerstand entstehen kann.

Keine Op könnte funktionieren, denn Arzt unD Patient müssten sich die ganze Zeit Fragen, wieso sie denn eigentlich Widerstand leisten gegen das Geschwür... es müsste aufgeschnitten werden, es entstehen Wunden, der Eiter stinkt bestialisch, der Patient bekommt mordgelüste gegen den Arzt und der Arzt Ekel vor seinem Patienten usw... nee, lieber Schwamm drüber und über das Wetter reden statt sich des Geschwürs anzunehmen.

So übrigens funktioniert die Konfliktbewältiung mütterlicherseits in meiner leiblichen Familie. Super, ich habe die liebste und wehrloseste und friedlichste Mutter der Welt (die ich wirklich lieb habe!, darum gehts nicht), aber eben auch total "ungesunde" Familienverhältnisse.



Mal schauen wie lange noch, denn soweit ich weiß, bist Du auch noch um eiiiniges jünger als ich.
Ich war früher ein Rebell, jetzt ist mir meine Ruhe schon heilig.
Obwohl ich bei Ungerechtigkeiten, durchaus auch immer mal wieder auf die Barrikaden gehen kann.
:D

Ja, wie gesagt, das Alter macht gelassener. Und deine Gelassenheit wirkt auf mich auch authentisch. Wenn du keinen Widerstand leistest oder dich nicht in den Ring des Big-Ego-Contests stellst, ist das vermutlich und hoffentlich einer bewussten Entscheidung gedankt. Man kann seine Rolle aber genau so bewusst eben auch anders, gegenteilig spielen oder auslegen, genauso authentisch und herzensmotiviert. Dann ist man eben nicht damit identifiziert, sondern wirft nur eine Facette aus, die einem gerade sinnvoll erscheint oder selbst Sinn gibt. Ich denke, das ist vielleicht auch das große Zauberwort: Sinnhaftigkeit und Sinnstiftung und Sinnfindung. Diese ist eben vermutlich genauso vielschichtig wie der Liebe Gott oder das Sein selbst (?).

Persönlich befinde ich mich noch nicht in dieser Phase der stoischen Gelassenheit. Eher in einer ganz profanen "Ego-Phase" mit allen Tugenden und Untugenden die dazu gehören. Und im großen und Ganzen kann ich das sogar genießen. Und es ist herrlich befreiend, wie schnurzepiep dabei irgendwelche esoterischen, spirituellen, oder auch gesellschaftlichen Anforderungen sind und werden. Leben eben, in all seiner Vielfalt ohne Sendungsbewusstsein aber mit intaktem Gewissen und auf Augenhöhe.
 
Ich denke, so einen Zustand kann man sich nur vorstellen, wenn man verbittert ist und voller Missgunst, Hass und Neid..

Ansonsten kann man auch (mit sich) zufrieden zu Hause sitzen, sich an vielen Dingen erfreuen, die das eigene Leben bereichern und glücklich sein, dass man alles hat, was man braucht... nicht hungern und nicht frieren muss... ein Dach über dem Kopf, nen Job und im Grunde keine gröberen Sorgen ...

Viele haben das nicht und fürchten um ihr Leben und das Leben ihrer Kinder... das sollte man sich öfter mal bewusst machen, dann stellt sich die Zufriedenheit gleich automatisch ein...
Man brauch selbst nicht so sein, wenn man genug Menschen kennt, die so sind.
Hat Vergleiche, und wenn man diese auch noch lange Zeit kennt, hat man Ursache und Wirkung.
Mit dem zuhause sitzen und glücklich sein. Da hast du recht, erst wer mit sich selbst zufrieden und glücklich ist, nimmt die Welt an wie sie ist. Man braucht sich nicht mehr schönreden, denn man ruht in sich selbst.
Keine Wegsehen mehr, kein Weglaufen, sich allem stellen.
Ein Zuhause soll ein Zuhause sein, keine Fluchtburg vor dem Leben.

Mit geht es wie dir, das Leben läuft wie dumm, Krankheiten, Tod und Alter gehören zum Leben, ist also akzeptiert, Menschen mit ihren Schwächen nimmt man wie sie sind, heißt aber nicht, dass man sich diese schönredet, es ist nun einmal so.
So fühlt man sich überall wohl, da man das Leben so nimmt, wie es kommt.
 
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Es gibt ganze Therapieansätze in Psychologie und Psychiatrie, die über lange Zeit unterdrückte Menschen Emotionen wie Wut, Ärger, Trauer, Leidensfähigkeit, Widerstand, Kampfbereitschaft, Abgrenzung usw... wieder als natürliche Instrumente der Alltagsbewältigung und des gesunden Selbstwertgefühls oder Selbstbewusstseins mühsam beibringen müssen, weil diese Menschen an dem Mangel dieser Eigenschaften körperlich, geistig und seelisch erkrankten und überhaupt nicht verstehen, wie genau dieser ihr eigener Mangel mit zum System der ihrer eigenen (oder der ihrer Kinder) Unterdrückung führt und gehört.

Solche "esoterischen" Pauschalurteile folgen m. E. einem Bild der Harmonie, das mit wahrer Harmonie überhaupt nichts zu tun hat. Da ist die Vielschichtigkeit des Seins, aber auch die Wahrhaftigkeit einfach abgeschnitten und kann dann folglich der erfahrbaren Realtität überhaupt nicht standhalten.

Es dürfte nach dieser Rechnung ja nicht mal wirklich irgendwelche entwickelten Tyrannen, Despoten und Choleriker geben, denn die müssten bei ihrer Dauerwut einen so erhöhten Stresspegel entwickeln, dass sie vom Krebs oder sonst einer Krankheit zerfressen alle lieber früher als später tot umfallen. Leider (?... zb. Hitler und Konsorten) ist sehr oft das Gegenteil der Fall.




Nee, der Eindruck täuscht dich nicht. Aber das steht zu einem "das stört mich nicht" ja nicht im Widerspruch. Nur bin ich halt nicht meine Emotionen, viel mehr sind sie ein kurzweiliger Ausdruck einer Vielschichtigkeit im Zusammenspiel auf sehr vielen Ebenen.



Auch das halte ich so generalisiert für einen Trugschluss. Das Leiden ist ja schon vor dem Widerstand da. Wobei ja auch die Unterstellung, jedem Widerstand würde Leiden vorausgehen an sich falsch ist und den Widerstandleister in einer Ecke psychologisch diskreditieren oder "selbstschuldig" erklären will. Wieso eigentlich? Es gibt soviele deutlich erkennbare großartige Gründe für geleisteten Widerstand, z.B. soziale Verantwortung, Gerechtigkeitssinn, Wahrheitstreue, Nächstenliebe, Selbstbehauptung und auch Selbstliebe bzw. Selbstbewusstsein usw...

Einfach der Fakt, dass man sich mit dem Widerstand in mögliche Gefielde der Disharmonie begibt, kann doch kein Grund sein, die gegebene Disharmonie zu leugnen, damit kein Widerstand entstehen kann.

Keine Op könnte funktionieren, denn Arzt unD Patient müssten sich die ganze Zeit Fragen, wieso sie denn eigentlich Widerstand leisten gegen das Geschwür... es müsste aufgeschnitten werden, es entstehen Wunden, der Eiter stinkt bestialisch, der Patient bekommt mordgelüste gegen den Arzt und der Arzt Ekel vor seinem Patienten usw... nee, lieber Schwamm drüber und über das Wetter reden statt sich des Geschwürs anzunehmen.

So übrigens funktioniert die Konfliktbewältiung mütterlicherseits in meiner leiblichen Familie. Super, ich habe die liebste und wehrloseste und friedlichste Mutter der Welt (die ich wirklich lieb habe!, darum gehts nicht), aber eben auch total "ungesunde" Familienverhältnisse.





Ja, wie gesagt, das Alter macht gelassener. Und deine Gelassenheit wirkt auf mich auch authentisch. Wenn du keinen Widerstand leistest oder dich nicht in den Ring des Big-Ego-Contests stellst, ist das vermutlich und hoffentlich einer bewussten Entscheidung gedankt. Man kann seine Rolle aber genau so bewusst eben auch anders, gegenteilig spielen oder auslegen, genauso authentisch und herzensmotiviert. Dann ist man eben nicht damit identifiziert, sondern wirft nur eine Facette aus, die einem gerade sinnvoll erscheint oder selbst Sinn gibt. Ich denke, das ist vielleicht auch das große Zauberwort: Sinnhaftigkeit und Sinnstiftung und Sinnfindung. Diese ist eben vermutlich genauso vielschichtig wie der Liebe Gott oder das Sein selbst (?).

Persönlich befinde ich mich noch nicht in dieser Phase der stoischen Gelassenheit. Eher in einer ganz profanen "Ego-Phase" mit allen Tugenden und Untugenden die dazu gehören. Und im großen und Ganzen kann ich das sogar genießen. Und es ist herrlich befreiend, wie schnurzepiep dabei irgendwelche esoterischen, spirituellen, oder auch gesellschaftlichen Anforderungen sind und werden. Leben eben, in all seiner Vielfalt ohne Sendungsbewusstsein aber mit intaktem Gewissen und auf Augenhöhe.

https://www.ergo.de/de/Ratgeber/gesundheit/stress/auswirkungen
 
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