Wir Menschen sind geistige Wesen in einem irdischen sterblich-vergänglichen Leib.
Mit unserem geistig-bewusstes Sein, dem Bewusstsein, sind wir hier auf Erden in unseren karmischen Fussabdruck wieder eingetreten mit der Aufgabe, dieses Mal den karmischen Rucksack zu erleichtern oder ganz zu leeren, um ihn endlich ablegen zu können und wieder ins Lichtreich der Unvergänglichkeit heimkehren zu können.
Doch die meisten Menschen leben so, dass ihr karmischer Rucksack immer schwerer wird.
Sie verdrängen die Tatsache, dass das Gewicht des karmischen Rucksacks sie immer mehr beschwert, zu Boden drückt und sie durch diese Last Krankheit, Leid und Schmerz erfahren. Zudem verlangt das unerbittliche karmische Gesetz des Schicksals, dass jeder von uns, ob er will oder nicht, die Suppe, die er sich eingebrockt hat, auch selbst wieder auslöffeln muss, sprich, den karmischen Rucksack wieder leeren muss. Denn das Schicksal funktioniert nunmal so, dass wir den Ausgleich selbst schaffen müssen, kein anderer kann das für uns tun.
Manche Schlaumeier glauben, Jesus Christus sei für ihren Rucksack am Kreuz gestorben.
Doch das ist reines Wunschdenken. Jesus Christus hat sein Erlösungswerk vollendet, um uns die Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit wieder zu ermöglichen. Seither ist das Tor zum Himmelreich wieder offen, sodass jeder, der das denn auch selbst möchte, seinen eigenen himmlischen Platz wieder einnehmen kann. Denn wir haben alle unseren himmlischen Platz verlassen, um hier auf Erden all die Schönheiten geniessen zu können, die Fülle von irdischer Lust und Freude in einem dieser wunderschönen irdischen Wesen in einer paradiesischen irdischen Welt. Die Schönheit und Fülle in der Natur ist eigentlich unermesslich gross, bevor die Menschen daran gingen, sie Schritt für Schritt für sich nutzbar zu machen, sie sich untertan zu machen und sie zu beherrschen, statt ihr zu dienen. Doch das ist ein anderes Thema.
Die Frage ist,
Was können wir tun, um ins Lichtreich der Unvergäglichkeit heimkehren zu können?
Darüber möchte ich mit meinen sehr geschätzten Foren-Freundinnen und -Freunden hier in diesem Thread sprechen.
Alles Liebe von ELi
Ich hätte Karma für die physikalische Wechselwirkung gehalten, wenn ich Oktober 2007 nicht einen 100 %´igen Beweis bekommen hätte, dass wirklich was im Raum ist, das Unrecht sühnt. Diesen Beweis habe ich aber nicht als Bedrohung, sondern als sehr beruhigend empfunden.
In was für einer Welt mitten im Junkismus würden wir leben, wenn es keine Gerechtigkeit gäbe?
In kriminellen Zuständen, wo jeder jedem Schmerz und Leid antun könnte und auch noch froh darüber werden dürfte?
Wenn der Nachbar dich quälen dürfte und niemanden das interessieren würde?
Könnte unter den Umständen überhaupt einer in Frieden leben?
Ich finde sogar, dass das Karma viel zu spät aktiv wird. Es könnte direkt aktiver werden, so dass Unrecht unter vielen Egos unterbunden wird.
Obwohl das Karma jenseits von Raum und Zeit aktiv ist, wirkt es, wie das Gesetz auf Erden, leider erst nach getaner Schuld.
Nachdem eine Schuld aber begangen wurde, bleiben die Opfer mit den Folgen und dem Schmerz noch lange alleine.
Daher finde ich, dass das Karma viel früher aktiv werden muss, um das Leid, das durch Schuld entsteht, zu vermeiden.
Mit 16 Jahren, bevor mein Karma begann, hatte ich einen Traum:
Ich stand mit mehreren Leuten im Burg meines Geistes vor einen Brunnen. In diesem Brunnen konnte man den Lauf der Welt beobachten.
Ich sah darin einen Krieg. Menschen, die sich gegenseitig angriffen, verletzten,....zerfetzten.
Ich erschrak und trat zurück und fragte entsetzt: "Welcher Gott macht sowas?"
Die anderen riefen mich zur Ordnung: "Mische dich nicht in die Angelegenheiten Gottes ein!"
Ich empfand Angst und fiel mitten in diese Angst hinein.
Mein Karma ist, das Karma zu akzeptieren, da ohne Gerechtigkeit unter vielen Egos kein Leben möglich wäre.
Mein größtes Problem damit war: Mein Mitgefühl zu kontrollieren und anzunehmen, was unvermeidlich ist.