Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

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@Ultim4te,

da hast du recht, aber analytisch gesehen, wird viele Grundströmungen immer noch vorhanden.
Kannst z.B. den Glauben nehmen, egal wie man es benennt, es ist im Grunde das Gleiche.
Glaube hat mit den Ängsten der Menschen gearbeitet, schau dir mal an, wer es heute alles macht.
Werbung, Politik, Glaube usw.
Die Menschen haben sich nicht geändert, nur das, was sie manipuliert.

Kannst noch so einen Mist verkaufen, schreibe „Gesund“ darauf, erfinde einige angebliche Studien, die das Beweisen, und schon wird das Zeug gekauft.
Die die Angst vor dem Tod, aber die Menschen glauben, dass sie sich etwas Gutes tun.
Noch besser diese Antifaltencremes, ist erwiesen, dass sie nichts taugen, und machen trotzdem Milliarden Umsätze.
Alles arbeitet mit Ängsten, wie der Glaube.
Die Grundströmung sitzt in dem Menschen drin, anerzogen, und es kommt aus dem Glauben.
Oder diese Kritikunfähigkeit. Hast du das Kind schon einmal versucht, deine Eltern in Frage zu stellen, deine Lehrer, den Arzt, den Glauben usw. Stößt aber ganz böse auf.
Die Menschen haben das Hinterfragen nicht gelernt, und auch nicht, dass was du machst, das Analytische.

Mal als Beispiel: Glyphosat
Waren so Aktivisten, waren gegen Glyphosat. Gut bin ich auch kein Freund von.
Jetzt brachten sie als Beispiel verkrüppelte Ferkel, aus einer Ferkelstation.
Man hat Glyphosat im Gewebe der Tiere gefunden.
Nur es waren 8 Ferkel eines Wurfes bei einer Produktion von 100.000 Ferkeln im Jahr.
Also kann es auch ein Gendefekt sein, Inzest oder sonstiges, weil eben nur 8 Ferkeln betroffen sind.
Und schon ist man gegen sie.
Solche Aussagen sind manipulativ, aber keine Beweise, weil es viele Ursachen haben kann.
Als Analytiker würdest du solch eine Beweisführung als Schwachsinn abtun

Daher sind Menschen sehr leicht zu manipulieren.
Analytisches Denken hat auch viel mit Neutralität zu tun und Dinge sehen wollen, die einem auch absolut gegen den Strich gehen, nicht zu verdrängen.
Nur es ist nie anerzogen worden.
Es wird viel genörgelt, aber es ist keine Kritik, sondern einfach nur Dummheit.
Kritik kann man untermauern, mit Beispielen, Beweisen usw. und man bringt auch Alternativen ein.

Habe z.B. Bilder die nichts miteinander zu tun hatten, in einen logischen Konsens gebracht.
Die Menschen machen sich ihre Geschichte selber, und glauben es dann auch, weil sie glauben, es gesehen zu haben. Kannst denen das Gegenteil erzählen, kannst sagen, dass die Bilder nichts miteinander zu tun haben, sie glauben es nicht.
Haben nicht gelernt, es neutral zu sehen, oder aus einem anderen Blickwinkel.
Analytisch gesehen sind es Bilder, die zwar im Konsens stehen, aber keine Aussagekraft haben.

Oder war in Marokko, die hatten ein wichtiges Fußballspiel gewonnen.
Hunderttausend Menschen auf der Straße. Habe es gefilmt, meinen Bekannten dann gezeigt, wie man ein Fake macht. Etwas Ketchup, mich erschossen an der Straße liegend, Schüsse ins Video gelegt, und dann Aufstände in Marokko daraus gemacht.
Hatte ihm gesagt: Das jetzt ins YouTube und morgen verlassen die ganzen Ausländer Marokko.
Was wir aber unterlassen haben

Alles läuft über Emotionen, Ängste und das nicht erlerntes Hinterfragen.
Im Mittelalter hatte man diese Menschen verbrannt, heute hat man Mobbing und Mundtot machen.
Aber die Grundströmungen sind immer noch vorhanden.

Arabischer Frühling z.B. ich war vor Ort, Europäer kaum noch geflogen, wegen den Medien und die dort waren, haben sich verkrochen.
In wohne dort in einem Stadtteil mit 500.000 Moslems, es waren auch Demonstrationen und ich mitten drin. Keine Gefahr, keine Bedrohung usw.
War mit den Leuten Kaffee trinken, habe mir ihre Vorstellungen angehört, und mich auch mit ihnen auseinandergesetzt.

Im Arabischen gibt es ein Sprichwort: „Die Menschen hinter dem Gewehr haben gewechselt, aber das Gewehr ist immer noch das Gleiche.“

Der Glaube hatte das System zum Schröpfen und Manipulieren benutzt, heute machen es auch andere.
 
Den Eindruck habe ich nicht. Dafür sprechen auch die ständigen Veränderungen in der Gesellschaft, wenn du diese mal vom Mittelalter bis heute anschaust oder die 50er, 70er mit heute vergleichst. Über die Zeit wurden ständig gesellschaftlich geprägte Tabus gebrochen usw. usf.

Diese Veränderungen zeigen mir ganz eindeutig dass Menschen sehr wohl wissen wie dies Zustande kommt. Die Frage ist wohl eher, was ein einzelner daran für sinnvoll hält und was davon er akzeptiert. Kommt dann ein Mensch und erzählt dir vom Himmelreich liegt es an dir ob du den "Firlefanz" aus dem Weg gehst oder darin etwas Wertvolles für dich findest.



Wenn die erste Entspannung schon das Himmelreich Gottes ist, ist der Zugang schon mal besser als die Prämisse: "Wenn es spaß macht ist es Sünde", oder nicht?
@Ultim4te,

„Wenn die erste Entspannung schon das Himmelreich Gottes ist, ist der Zugang schon mal besser als die Prämisse: "Wenn es Spaß macht ist es Sünde", oder nicht?“

Und alles was beschissen schmeckt, wie ein Radiergummi durch den Hals geht, kann nur gesund sein.

Der Rest ist ungesund.
 
Es ging mir in meinem Beitrag nicht um die 5 Euro und meine Reputation, sondern um die Haltung gegenüber den Mitmenschen ganz allgemein.

„Du hast Hände und Füße bekommen, um zu arbeiten, nicht um zu betteln!“, ist nach meinem Verständnis ein überflüssiger Kommentar. Wenn man nichts geben möchte, reicht doch auch ein schlichtes: „Nein“?

Merlin
@DruideMerlin,

wir leben im Moment in einer Gesellschaftsform des Sozialstaates.
Aber es ist absehbar, dass es nicht mehr lange so bleibt.
Dann ist jeder gehalten, für sich selbst zu sorgen.
Menschen die in Abhängigkeit leben, werden die ersten Opfer sein, weil sie nie gelernt haben, für sich selbst zu sorgen.

Ich helfe viel in der dritten Welt, aber eines mache ich nicht, erziehe Menschen zur Unselbstständigkeit. Mache ich sie abhängig von mir, falle ich weg, habe ich sie zu Opfern gemacht.
Damit werde ich zu Täter.

Nehme mal unseren Sozialstaat. Erderwärmung, zunehmende Zerstörung der Erde, immer mehr Menschen, immer mehr verbrauch.
Mittlerweile verbrauchen wir mehr, wie die Erde produzieren kann.
Damit fressen wir die vorhandene Natur auf.

Irgendwann haben wir den Punkt erreicht, da ist kein Sozialstaat mehr möglich.
Weil nichts mehr vorhanden ist, dass man verteilen kann.
Die ersten Opfer werden die sein, die nie gelernt haben, sich um sich selbst zu kümmern, der Rest der es kann, hat genug mit sich selbst zu tun.

Möchte nicht wissen, wie viele im Forum sind, die sich noch selbst versorgen können, wenn man kein Essen mehr kaufen kann.
 
ja, das wird er tun, aber er hat sich gefreut, was er mit dem Geld macht, geht niemanden was an, es geht nur um die Freude die man in ihm auslösen konnte..


.
@Alfa-Alfa,

er befriedigt seine Sucht, zerstört seinen Körper und du hast deinen Beitrag dazu geleistet.
Wenn es ihm dreckig geht, wird er jeden verfluchen, der ihn bei seiner Sucht unterstützt hat, anstatt ihn davon zu befreien.

Ich weiß, was die Menschen machen, sind sie eigenverantwortlich für.
Auch meine Devise. Nur ich muss sie beim Akt der Selbstzerstörung auch noch unterstützen.
Handle wissentlich dabei. Im Grunde schade ich dem Menschen mit Vorsatz.

Aber kenne genug Menschen, denen es irgendwann schlecht ging, der Körper ruiniert, und sie haben bei jedem anderen die Schuld gesucht, nur nicht bei sich selbst.

Hat man ihnen Geld gegeben, kommt der Vorwurf man hat sie dabei auch noch unterstützt.
Man wollte ihnen etwas Böses, und nichts Gutes.

Die lassen die Menschen auch nicht aus der Verantwortung.
Mein Reden ist, wie in dem Fall: „Was du mit den 5 Euro machst, ist deine Entscheidung. Ob du Alkohol kauft oder Essen.“ Dann bekommt man die Antwort: „Du hast doch gewusst, dass ich Alkohol kaufe, hast mir dennoch Geld gegeben, anstatt mich davon abzuhalten!“

Solche Vorwürfe an Andere, an die Eltern, an die Freund oder Bekannte, habe ich schon viele Male gehört.
Und Teilweise haben sie ja auch recht.

Ich kann entscheiden ob ich ihm bei der Selbstzerstörung helfe oder auch nicht.
Bin in meiner Entscheidung genauso frei, wie der andere.
 
Es ging mir in meinem Beitrag nicht um die 5 Euro und meine Reputation, sondern um die Haltung gegenüber den Mitmenschen ganz allgemein.

„Du hast Hände und Füße bekommen, um zu arbeiten, nicht um zu betteln!“, ist nach meinem Verständnis ein überflüssiger Kommentar. Wenn man nichts geben möchte, reicht doch auch ein schlichtes: „Nein“?

Merlin
Wenn man etwas gibt hält man schlicht die Fresse. Wer weiß , das weder er selbst eine Person ist noch einen personifizierten Gott hat handelt den Umständen entsprechend optimal - was übrigens nicht immer nett ist aber nützlich. Nicht zwingend für die Person, aber für die Bewusstwerdung des Himmelreichs in dieser.
 
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er befriedigt seine Sucht, zerstört seinen Körper und du hast deinen Beitrag dazu geleistet.

Sorry, aber das ist Blödsinn... Wenn Jemand seine Sucht befriedigt und damit seinen Körper zerstört, dann leistet Niemand Anderer einen Beitrag dazu, nur weil er ihm ein paar Euro schenkt. Manchmal frag ich mich echt...
 
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