Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

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@Leopold o7,
die Menschen machen sich ihr Elend selber.
Viele Kammerlappen, warten auf alles und jeden, anstatt ihr Leben selber auf die Reihe zu bekommen.
Hatte mich mal ein Typ Mitte 20 angebettelt.
Sagte ihm: Du hast Hände und Füße bekommen um zu arbeiten, nicht um zu betteln!
Heißt, kümmere dich um dich selbst.
Wollte Gott nur Kriechtiere haben, hypothetisch, dann hätte er den Menschen nicht so geschaffen, dass er sich um sich selbst kümmern kann.
Im vergangenen Jahr war ich einmal mit der Bahn unterwegs. An einem Bahnhof hatte mich dann auch ein junger Mann angesprochen, ob ich einen Euro für ihn hätte. Ich gab ihm dann einen 5-Euro-Schein. Er hatte sich darüber sehr gefreut und mir hat das gewiss nicht geschadet.

Eventuell hatte ja Gott die Menschen der Menschlichkeit wegen erschaffen?

Merlin
 
Im vergangenen Jahr war ich einmal mit der Bahn unterwegs. An einem Bahnhof hatte mich dann auch ein junger Mann angesprochen, ob ich einen Euro für ihn hätte. Ich gab ihm dann einen 5-Euro-Schein. Er hatte sich darüber sehr gefreut und mir hat das gewiss nicht geschadet.

Eventuell hatte ja Gott die Menschen der Menschlichkeit wegen erschaffen?

Merlin

@DruideMerlin,

kommt immer auf die Situation an.
Da wo ich war, wird man etwa 100 Mal am Tag angesprochen.
Es gibt alte Menschen, die sind darauf angewiesen, kranke Menschen, dann professionelle Bettler, die nichts Anderes machen.
Das Problem ist, sie nehmen den Menschen das Geld weg, die darauf angewiesen sind.
Ist kein Sozialstaat, und Alte und Kranke, leben oft von der Mildtätigkeit anderer.

Gebe etwa 20.000 Euro im Jahr für Ausbildungen, Schaffen von Arbeitsplätzen, bezahlen von OPs, Medikamente, Prothesen etc. In 30 Jahren etwa 700.000 Euro. Nur einfach gezielter und nachhaltiger.
Geschadet hat es mir auch nicht.
 
ui, fast...war die Eintrittsgebühr nicht 25.ooo per anno fürs Lichtreich?
@upgrade,

dieses angebliche Helfen, Almosen bringt nichts.
Der Typ auf dem Bahnhof versäuft die Kohle, oder kauft Drogen.
Zumindest 90 Prozent von dem was sich da rumtreibt. Damit ist niemanden geholfen. Sehe es als verlorene Zeit an.
(Kann ich beurteilen, denn habe einmal 3 Jahre auf einem Hauptbahnhof an der Gepäckannahme-Ausgabe gearbeitet. War mitten in der Bahnhofshalle und man lernt die Menschen dort kennen, wenn man den ganzen Tag vor Ort ist.)

Will man wirklich helfen, muss es grundlegend sein. Kostet zwar eine Menge Kohle, aber es bewirkt etwas. Langfristig gesehen, wenn Menschen für sich selbst sorgen können, sind sie nicht auf Almosen angewiesen, Kinder haben genug zu essen, können in die Schule gehen, bekommen eine Ausbildung, die können sich wiederum um die Eltern kümmern, wenn sie alt sind.
Durch Arbeit ist Geld für Medikamente vorhanden, und Langzeitschäden durch Krankheiten bleiben aus.
So kann man, wenn man das Geld gezielt einsetzt, langfristig mehr erreichen.

Hilfsorganisation arbeiten ähnlich, sollten sie zumindest.
Sammeln viele kleine Gelder ein, und rufen dann Hilfsprojekte ins Leben.
Das Problem mittlerweile bei solchen Organisationen ist, dass mehr Spendengelder in die Verwaltung und Vorstände verbraucht werden, wie ankommt.
Nimmt man es selbst in die Hand, kommen von 1000 Euro auch 1000 Euro an.

Denke Eli macht es ähnlich.
Der einzige Unterschied ist, Eli macht es für Gott, ich für die Menschen.
 
War zu: "Jeder Mensch, der seine Grenzen und seinen Wert von anderen Menschen definieren lässt, ist viel ärmer dran."
Gut, dass es dir bewusst ist, den meisten Menschen aber nicht.
Den Eindruck habe ich nicht. Dafür sprechen auch die ständigen Veränderungen in der Gesellschaft, wenn du diese mal vom Mittelalter bis heute anschaust oder die 50er, 70er mit heute vergleichst. Über die Zeit wurden ständig gesellschaftlich geprägte Tabus gebrochen usw. usf.

Diese Veränderungen zeigen mir ganz eindeutig dass Menschen sehr wohl wissen wie dies Zustande kommt. Die Frage ist wohl eher, was ein einzelner daran für sinnvoll hält und was davon er akzeptiert. Kommt dann ein Mensch und erzählt dir vom Himmelreich liegt es an dir ob du den "Firlefanz" aus dem Weg gehst oder darin etwas Wertvolles für dich findest.

...das was du schreibst, ist eine Entspannungsübung...

Wenn die erste Entspannung schon das Himmelreich Gottes ist, ist der Zugang schon mal besser als die Prämisse: "Wenn es spaß macht ist es Sünde", oder nicht?
 
Wir Menschen sind geistige Wesen in einem irdischen sterblich-vergänglichen Leib.
Mit unserem geistig-bewusstes Sein, dem Bewusstsein, sind wir hier auf Erden in unseren karmischen Fussabdruck wieder eingetreten mit der Aufgabe, dieses Mal den karmischen Rucksack zu erleichtern oder ganz zu leeren, um ihn endlich ablegen zu können und wieder ins Lichtreich der Unvergänglichkeit heimkehren zu können.

Schöner Thread!

Die Frage ist,
Was können wir tun, um ins Lichtreich der Unvergäglichkeit heimkehren zu können?

Ganz nüchtern betrachtet müsste man dafür gar nichts tun, denn jeder Tod, der uns ja allen gewiss ist, ist eine Heimkehr in dieses Lichtreich, wenn auch nur vorübergehend...
Nach dem Eintreten des Todes bis zur Wiedergeburt, befindet sich die Seele mehr oder weniger lang in diesem Licht-Reich, wo es eine Art Bestandsaufnahme der Seele gibt.
Erst wenn wir unseren karmischen Rucksack endgültig ablegen können, wird unsere Seele dauerhaft im Lichtreich verbleiben.
Aber um diesen Rucksack zu erleichtern oder gar zu leeren, bedarf es Veränderungen unseres Tuns (Taten und Gedanken) hier auf diesem Planeten. Sich zu ändern scheint mir aber nur dann wirklich möglich, wenn sich auch unser Bewusstsein ändert.
Das Bewusstsein, welches durch übertriebenes Ego geformt wurde, bringt nur Ungleichgewicht mit sich, was den Rucksack schwerer werden lässt.


Gleichgewicht bzw. die goldene Mitte sollte im Mittelpunkt unseres Bewusstseins sein.
:)
 
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Ihr seid so gut, unglaublich. Aber ich bin der Beste.
Es ging mir in meinem Beitrag nicht um die 5 Euro und meine Reputation, sondern um die Haltung gegenüber den Mitmenschen ganz allgemein.

„Du hast Hände und Füße bekommen, um zu arbeiten, nicht um zu betteln!“, ist nach meinem Verständnis ein überflüssiger Kommentar. Wenn man nichts geben möchte, reicht doch auch ein schlichtes: „Nein“?

Merlin
 
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