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Markus?????
Guest
Dass Du anfängst darüber nachzudenken, etwas ändern zu wollen ist ja schon mal gut. Aber "verdammt viel machen" ist doch eher subjektiv. Aus Deiner Sicht magst Du das so sehen, weil es vermutlich mehr ist, als Du bisher gemacht hast.
Was hindert Dich denn daran, zum nächsten Supermarkt zu gehen und da als Einräumhilfe zu arbeiten? Oder Bäckereien und in der Gastronomie suchen sie immer Leute. Da kannst Du sofort anfangen, auch Teilzeit und erstmal Geld verdienen, bis Du etwas "Besseres" gefunden hast, dass Dir mehr zusagt. Das wäre ein Zeichen echten Willens, seine Situation zu ändern.
Das was @Green geschrieben hat, wollte ich auch schon fast schreiben. Dass Deiner Generatiom die Rente egal ist, kannst Du nicht verallgemeinern. Das man sich nicht einzig darauf verlassen kann, mag sein, aber egal ist sie vielen nicht.
Meine Tochter jobbt auch neben ihrem Studium. Sie hat eine eigene Wohnung und ist von uns Eltern finanziell unabhängig. Sie hat schon vor dem Abi und während der Vorbereitung gejobbt. Aber sie kann sich dadurch eben auch einige Extras gönnen (mit Venus-Jupiter Quadrat sind das Einige) und sie kann sich auch einige Urlaube im Jahr leisten. Und sie beschwert sich nicht. Denn im Endeffekt hat sie ja mehr Vorteile als Nachteile dadurch.
Macht Dich das wirklich zufrieden, den ganzen Tag quasi nichts wirklich Produktives zu tun? Arbeiten kann Dir doch auch Selbstbestätigung geben. Und auch wenn Du Probleme beim Durchhalten hast, kannst Du doch dran arbeiten, dass Du beständiger wirst. Und wenn Du das Schritt für Schritt immer mehr schaffst, kannst Du auch stolz auf Dich sein, dass Du an Dir gearbeitet hast.
Wenn Du sagst, ne, ich bin so und deswegen kann ich nicht, dann nimmst Du Dir viel Entwicklungsmöglichkeiten und rutscht eher in die Opferrolle.
Was für eine Gehaltsvorstellung hast Du denn? Ohne besondere Berufserfahrung wirst Du wohl keine 20 Euro die Stunde erwarten können. Und 12,50 Euro oder wie hoch der Mindestlohn ist, ist besser als 0 Euro.
Du bist jung und gesund, sei froh darum, schätze es und hol Dir einen Job. Gleich morgen.
LG
Feli
Hallo Feli,
deinen Beitrag in allen Ehren aber du vergisst ein wenig, dass nicht jeder Beruf zu jeder Persönlichkeit passt oder ?
Du machst es dir da ein bisschen zu leicht.
Der eine wird Facility Manager, der nächste wird ITler, der nächste Datenschutzbeauftragte, der nächste Industriekaufmann, der nächste geht in die Pflege und der nächste wird Arzt.
Willst du denen jetzt allen sagen, wenn die mal in einer arbeitslosen Phase sind, ja dann fange doch in der Gastronomie an oder werde Pfleger ? Oder einem ITler sagen werde doch Kinderbetreuer ?
Der Beruf muss auch ein wenig zur eigenen Persönlichkeit passen finde ich. So einfach ist das nun auch wieder nicht.
LG marc
