K
Katarina
Guest
Hi Joey,
Na, das scheinen mir doch gute Beispiele dafür zu sein, wie Bewußtsein Wirklichkeit kreiert und es damit gar nicht um objektive Kriterien gehen kann
.
Wie wäre es wohl mit Dir weiter gegangen, wenn Du Dein Gespür beim Wünschlrutenexperiment nicht hättest beweisen wollen, ihm vielmehr einfach vertraut hättest?
Gaube nicht, dass ich Deine Gedankengänge nicht sehr gut nachvollziehen könnte. Ich hatte mal eine längere Phase in meinem Leben, da sprach mich die "Telepathie mit Tieren" sehr an und ich besuchte den einen oder anderen Kurs dazu und übte so vor mich hin. Während andere da die dollsten Botschaften erhielten, war bei mir Leere, bzw. was immer war, tat ich ab mit dem Gedanken, das sei reine Projektion. Dann kam ich zu der Phase, dass ich diese "Tiertelepathie" für Unsinn hielt, weniger, weil ich das nicht zustande brachte, sondern weil die angeblichen Antworten, die andere erhielten, meinem Gefühl nach keine "stimmigen Tierbotschaften" waren. Schließlich hielt ich das alles für wilde Projektiererei. Und so ist es auch heute noch.
Aber damit will ich eigentlich nicht die Wahrnehmungen der anderen entwerten. Vielleicht sagen diese nicht so viel über das Tier als vielmehr über sie selbst aus. Ist ja auch interessant.
Also, auch wenn da bei Deinem Wünschelrutenexperiment nicht wirklich eine zu erspürende Wasserader war (was Du nicht weißt), so gab es da doch eine spannende in Dir wirkende Kraft. Die hättest Du Dir auch genauer ansehen können anstatt das Ding als nonsense abzutun, oder? Auch die Geschichte mit der Schmerztablette ist doch klasse. Diese Kraft unserer Einbildung ist doch faszinierend und hat vielleicht viel mehr mit "Heilung" zu tun als wir das glauben möchten. Nur lassen sich halt persönliche Erfahrungen und innere Erlebniswelten bisher schlecht "nach wissenschaftlichen Kriterien" beweisen.
Wie anders?
Jetzt bist Du aber nicht gerade stringent in Deinen Gedankengängen. Oben hast Du irgendwo gesagt, Du zweifelst selbst an der "totalen Objektivität" .Und nun reicht Dir eine Wahrscheinlichkeit nach objektiven Kriterien?
Ich glaube ja, dass es Objektivität nur innerhalb eines fest definierten Systems geben kann, z.B. in der Mathematik (so weit sie für mich Mathedubi überschaubar ist). Aber bei so Phänomenen wie Gesundheit und Krankheit, Jenseits etc. da wird`s schwierig.
In diesem Kontext würde ich für mich nicht nach statistischen Erfolgswahrscheinlichkeiten entscheiden, sondern nach meinem Gefühl von "was ist für mich stimmig". Und für den Arzt möchte ich nicht bestimmen, was er tun soll. Ich für mich erkenne an, dass jeder Weg richtig ist, auch wenn ich ihn nicht gehen würde.
Katarina
Als ich 15 Jahre alt war, habe ich mal just for fun mir eine Wünschelrute gebastelt und bin damit durch mein Elternhaus gegangen. Und sie schlug immer an der selben Stelle aus. Ich spürte regelrecht die Kraft, mit der sie nach unten gezogen wurde. Neugierig geworden bat ich meinen Bruder mir die Augen zu verbinden, mich zu desorientieren und durch's Haus zu führen. Die Wünschelrute schlug wieder aus, ich spürte wieder die Kraft, mit der sie nach unten gezogen wurde... nur dummerweise war es nie an der selben Stelle, sondern immer dann, wenn ich glaubte an dieser Stelle zu sein.
Etwas früher in meiner Kindheit hatte ich mal höllische Zahnschmerzen. Meine Mutter brachte mir eine aufgelöste Schmerztablette ans Bett und ich trank. Die Schmerzen verschwanden augenblicklich... bis meine Mutter mir die Packungsbeilage vorlas: "Wirkung tritt nach 20 Minuten ein."
Na, das scheinen mir doch gute Beispiele dafür zu sein, wie Bewußtsein Wirklichkeit kreiert und es damit gar nicht um objektive Kriterien gehen kann
Wie wäre es wohl mit Dir weiter gegangen, wenn Du Dein Gespür beim Wünschlrutenexperiment nicht hättest beweisen wollen, ihm vielmehr einfach vertraut hättest?
Gaube nicht, dass ich Deine Gedankengänge nicht sehr gut nachvollziehen könnte. Ich hatte mal eine längere Phase in meinem Leben, da sprach mich die "Telepathie mit Tieren" sehr an und ich besuchte den einen oder anderen Kurs dazu und übte so vor mich hin. Während andere da die dollsten Botschaften erhielten, war bei mir Leere, bzw. was immer war, tat ich ab mit dem Gedanken, das sei reine Projektion. Dann kam ich zu der Phase, dass ich diese "Tiertelepathie" für Unsinn hielt, weniger, weil ich das nicht zustande brachte, sondern weil die angeblichen Antworten, die andere erhielten, meinem Gefühl nach keine "stimmigen Tierbotschaften" waren. Schließlich hielt ich das alles für wilde Projektiererei. Und so ist es auch heute noch.
Aber damit will ich eigentlich nicht die Wahrnehmungen der anderen entwerten. Vielleicht sagen diese nicht so viel über das Tier als vielmehr über sie selbst aus. Ist ja auch interessant.
Also, auch wenn da bei Deinem Wünschelrutenexperiment nicht wirklich eine zu erspürende Wasserader war (was Du nicht weißt), so gab es da doch eine spannende in Dir wirkende Kraft. Die hättest Du Dir auch genauer ansehen können anstatt das Ding als nonsense abzutun, oder? Auch die Geschichte mit der Schmerztablette ist doch klasse. Diese Kraft unserer Einbildung ist doch faszinierend und hat vielleicht viel mehr mit "Heilung" zu tun als wir das glauben möchten. Nur lassen sich halt persönliche Erfahrungen und innere Erlebniswelten bisher schlecht "nach wissenschaftlichen Kriterien" beweisen.
Im Falle des Jenseits bestünde der Gewinn für mich darin, dass es sich anders anfühlt, wenn ich weiß, dass ich geliebte Menschen wieder sehen werde, als wenn ich weiß, dass sie nie wieder in mein Leben treten werden. Im Falle von Gott/Jenseits ist mein Beweiswunsch aber inzwischen nicht mehr so groß... es spielt für mein Leben und meine Handlungen keine Rolle mehr... nur ein wenig für mein Gefühl.
Wie anders?
Für einen Einzelfall spielt die Wahrscheinlichkeit eher eine untergeordnete Rolle. Die Wettervorhersage bringt die "Regenwahrscheinlichkeit",und ich weiß immernoch nicht, ob ich das Picknick mit meinen Freunden absagen soll. Eine Sicherheit gibt es nicht... man kann immer auf der falschen Seite der Statistik stehen. Aber die Statistik sagt aus, wievielen geholfen werden kann. Und einem Heilverfahren, welches 80% der Patienten helfen kann, würde ich eher vertauen, als einem, welchem 50% hilft. Natürlich besteht die Gefahr, dass gerade mir letzteres Heilverfahren geholfen hätte; da kann ich dann nur aufr meine Gefühle und meine Intuition hoffen... aber diese Wahrscheinlichkeiten sind weitgehend objektive Kriterien.
Jetzt bist Du aber nicht gerade stringent in Deinen Gedankengängen. Oben hast Du irgendwo gesagt, Du zweifelst selbst an der "totalen Objektivität" .Und nun reicht Dir eine Wahrscheinlichkeit nach objektiven Kriterien?
Ich glaube ja, dass es Objektivität nur innerhalb eines fest definierten Systems geben kann, z.B. in der Mathematik (so weit sie für mich Mathedubi überschaubar ist). Aber bei so Phänomenen wie Gesundheit und Krankheit, Jenseits etc. da wird`s schwierig.
Stimmt. Man kann immer auf der falschen Seite der Statistik stehen. Aber nehmen wir wieder zwei Verfahren. Eines liefert 50% Erfolg, das andere 80%. Für Dein Wohlbefinden währenddessen gibt es keinen großen Unterschied. Das sind die Informationen, die Du hast. Welches würdest Du wählen? Und welches sollte ein Arzt wählen, der 1000 derzeit nicht zurechungsfähige Patienten schnell behandeln soll?
In diesem Kontext würde ich für mich nicht nach statistischen Erfolgswahrscheinlichkeiten entscheiden, sondern nach meinem Gefühl von "was ist für mich stimmig". Und für den Arzt möchte ich nicht bestimmen, was er tun soll. Ich für mich erkenne an, dass jeder Weg richtig ist, auch wenn ich ihn nicht gehen würde.
Katarina
Muss eine Illusion sein