hat jemand einen beweis?

Denn Medizin ist auch eine Wissenschaft. Es ist Dein gutes Recht, sich auf Deine Erfahrungen und Deine Intuition zu verlassen, wie es jeder Mensch tut (das Leben wäre extrem anstrengend, wenn man es nicht täte). Aber für eine Wissenschaft ist sowas nicht akzeptabel.
Ach Joey - von Medizin verstehst Du wirklich nicht viel, oder ?

Wenn Du nicht mal weißt, wie wichtig Intuition und Erfahrung für einen guten Arzt sind ...

Ein Arzt hat mir erzählt, wie er als Turnusarzt bei einem Patienten innerlich dauernd "Schädel-CT, Schädel-CT" quasi gehört hat. (Der Patient kam wegen völlig anderer Beschwerden - eine Schädelverletzung war überhaupt kein Thema.) Er ließ es machen und wurde später zum Primar gerufen. Der fragte ihn, warum er ein Schädel-CT angeordnet hatte. Der Turnusarzt sagte kleinlaut : "Keine Ahnung - einfach aus Intuition." Der Primar gratulierte ihm - der Mann hatte tatsächlich einen Schädelbasisbruch.

Aber das ist ja nur eine der vielen Geschichten, die für Dich keine Beweiskraft haben ...

Für mich persönlich ist Medizin viel mehr als eine Wissenschaft : sie ist eine (hohe) Kunst. Eine Kunst, die sich unter anderem auch wissenschaftlicher Methoden bedient (aber sich niemals auf sie reduzieren lassen darf, wenn sie Menschen gerecht werden will.)

In dem Sinne : viel Spaß weiterhin bei Deiner "Beweis-Suche". Da ich "nur" Erfahrungen anbieten kann und keine "allgemeingültigen Beweise", bin ich für Dich offensichtlich nicht der richtige Gesprächspartner.

Ach ja - eine letzte Frage habe ich an Dich : Wie ist Deine Weltsicht - und wie beweist Du sie ?

Gawyrd
 
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Dass es koinzidente Heilungen während einer homöophatischen Behandlung gab und gibt ist unbestritten, aber wie groß ist der Anteil? Und wieviel spielt da der Placebo-Effekt eine Rolle?
Da wird es schon lächerlich. Du wünscht einen überprüften, wiederholbaren Erhandlungserfolg - ich kann Dir überraschenderweise einen berichten, dann weichst Du wieder (natürlich ohne jede Begründung) auf den Placebo-Effekt aus. Sind Dir Fälle bekannt, wo eine Borrelieninfektion durch einen Placebo-Effekt geheilt worden wäre ? Mir nicht. Und dann müsstest Du schon erklären, warum nicht bereits die Antibiotika-Behandlung zu einem Placebo-Effekt geführt hat. Eine zweimalige Heilung mit demselben Mittel ist mit größter Wahrscheinlichkeit kein Placebo-Effekt. Und Borrelien sind sehr hartnäckig und eine schwere Erkrankung. Die verschwinden nicht von selber einfach so !

Nein - so argumentiert nicht jemand, der Wissen sucht. So argumentiert jemand, der mit allen Sprachtricks jahrzehnte- und jahrhundertelange Erfahrungen mit bewährten Methoden (an denen halt leider die Pharmaindustrie nicht mitverdient) um jeden Preis wegreden will. Sagenhaft, wie oft Du hier schon die Argumentation verändert und Dir selbst widersprochen hast.

Du hast bisher nur Schlagworte und windige Geschichten (eine davon sogar nachweislich falsch) geliefert - keinen einzigen Beleg für irgendwas. Das ist kein wissenschaftlicher Zweifel (denn auch Zweifel muss man begründen !)

Ich mag es nicht, wenn mich jemand permanent zum Narren hält und zuerst Interesse vortäuscht und dann ohnehin nichts gelten läßt. (Übrigens eine übliche Strategie im Umfeld des von Dir zitierten Hrn. Deckers - welch ein Zufall ... )

Tschüss denne,

Gawyrd
 
Gawyrd schrieb:
Ach Joey - von Medizin verstehst Du wirklich nicht viel, oder ?

Nein, nicht viel. Aber hier laufen auch viele Leute rum, die glauben die Quantenmechanik besser verstanden zu haben als ich, und das nehme ich auch nicht so persönlich wie Du meine Zweifel gerade nimmst.

Gawyrd schrieb:
Ein Arzt hat mir erzählt, wie er als Turnusarzt bei einem Patienten innerlich dauernd "Schädel-CT, Schädel-CT" quasi gehört hat. (Der Patient kam wegen völlig anderer Beschwerden - eine Schädelverletzung war überhaupt kein Thema.) Er ließ es machen und wurde später zum Primar gerufen. Der fragte ihn, warum er ein Schädel-CT angeordnet hatte. Der Turnusarzt sagte kleinlaut : "Keine Ahnung - einfach aus Intuition." Der Primar gratulierte ihm - der Mann hatte tatsächlich einen Schädelbasisbruch.

Er hatte eine Intuition, und er hat sie mit guter wissenschaftlicher Methodik überprüft. Gute Sache. Wenn die Intuition einem hilft, an der richtigen Stelle zu forschen, ist das gut. Unverantwortlich wäre es aber gewesen ohne diese Überprüfung ein Schädelbasisbruch zu behandeln (wenn die Intuition z.B. "hat was mit Schädel zu tun" gesagt hätte).

Gawyrd schrieb:
Aber das ist ja nur eine der vielen Geschichten, die für Dich keine Beweiskraft haben ...

Ja, weil weder Du noch ich wissen, wieviele Ärzte täglich Intuitionen haben, die sich als falsch erweisen. Hat Dir dieser Arzt auch eine Geschichte erzählt, in der er innerlich dauernd "Darmspiegelung" hörte, und es stellte sich dann doch nur als ein Nasenbeibruch heraus (so nur als Beispiel)? Solche Geschichten werden nunmal nicht so oft erzählt, wenn sie passieren. Warum auch? Aber Du benutzt solche Geschichten als Beweis oder zumindest als Indiz für Deine Thesen, obwohl Du mir ausgewählte Beobachtung vorgeworfen hast. Aber alleine durch das Erzählen solcher Geschichten wird etwas ausgewählt. Fazit: Wirf mir nichts vor, was Du selbst auch tust.

Gawyrd schrieb:
Für mich persönlich ist Medizin viel mehr als eine Wissenschaft : sie ist eine (hohe) Kunst. Eine Kunst, die sich unter anderem auch wissenschaftlicher Methoden bedient (aber sich niemals auf sie reduzieren lassen darf, wenn sie Menschen gerecht werden will.)

Ja, aber die Wissenschaft ist enthalten. Und um eine Wissenschaft zu sein, müssen Regeln zur Erkenntnisgewinnung beibehalten werden.

Gawyrd schrieb:
Ach ja - eine letzte Frage habe ich an Dich : Wie ist Deine Weltsicht - und wie beweist Du sie ?

Ich beweise soviel, wie ich der Meinung bin, dass ein Beweis notwendig ist. Natürlich hadele ich viel nach meiner Intuition; es wäre sehr langwierig immer alles zu durchdenken. Aber, wenn ich z.B. in der Physik etwas behaupte, dann schreibe ich meine Begründungen und Beweise dazu, andere Physiker überprüfen das noch und rechnen es nochmal nach... und meistens kommt es durch (einmal wurde mir ein Fehler nachgewiesen).

Gawyrd schrieb:
Da wird es schon lächerlich. Du wünscht einen überprüften, wiederholbaren Erhandlungserfolg - ich kann Dir überraschenderweise einen berichten, dann weichst Du wieder (natürlich ohne jede Begründung) auf den Placebo-Effekt aus. Sind Dir Fälle bekannt, wo eine Borrelieninfektion durch einen Placebo-Effekt geheilt worden wäre ? Mir nicht.

Mir auch nicht. Na und? Etwas, was uns nicht bekannt ist, kann es dennoch geben. Das Argument hast Du mir vor ein paar Beiträgen gebracht, und es trifft genauso auch auf Dich zu. In diesem Falle widersprichst Du Dir also, oder?

Wenn Du mir vorwirfst, mir selbst zu widersprechen, dann denk auch über solchen Kleinigkeiten bei Dir nach!

Gawyrd schrieb:
Und dann müsstest Du schon erklären, warum nicht bereits die Antibiotika-Behandlung zu einem Placebo-Effekt geführt hat.

Natürlich spielt der Placebo-Effekt auch bei Antibiotika eine Rolle. Wo habe ich das Gegenteil behauptet? Warum die AB bei Dir zuerst nicht geholfen haben... keine Ahnung. Aber mit nur wenig Phantsaie kann man sie da was halbwegs plausibles aus den Fingern saugen, was passiert sein könnte.

Ich kann Dich nur bitten, meine Beiträge so zu lesen, wie sie geschrieben und gemeint sind. (Auch etwas, was Du mir geschrieben hast, und was hier umkehrbar ist). Bei Antibiotika existieren allerdings (zumindest hoffentlich) gut geführte doppelblinde Studien.

Gawyrd schrieb:
Eine zweimalige Heilung mit demselben Mittel ist mit größter Wahrscheinlichkeit kein Placebo-Effekt.

Warum nicht? Wenn es einmal u.U. mit dem Placebo-Effekt geklappt hat (was mich durchaus freut), warum dann nicht zweimal, zumal sich der vielleicht (naiv als Laie gedacht) sogar dadurch verstärken könnte?

Gawyrd schrieb:
Und Borrelien sind sehr hartnäckig und eine schwere Erkrankung. Die verschwinden nicht von selber einfach so !

Siehe oben...

Gawyrd schrieb:
Nein - so argumentiert nicht jemand, der Wissen sucht. So argumentiert jemand, der mit allen Sprachtricks jahrzehnte- und jahrhundertelange Erfahrungen mit bewährten Methoden (an denen halt leider die Pharmaindustrie nicht mitverdient) um jeden Preis wegreden will. Sagenhaft, wie oft Du hier schon die Argumentation verändert und Dir selbst widersprochen hast.

Als wenn Jahrzehnte und Jahrhunderte lange Erfahrung irgendetwas mit Wahrheit zu tun hätte. Dann kram mal die alten Methoden heraus, die früher mit langer Erfahrung angewendet wurden. Dass ein Verfahren heute noch Verwendung findet, ist kein Beweis, dass das Verfahren wirkt.

Ich verdiene übrigens rein gar nichts an dem, was ich hier schreibe.

Ja, meine Argumentation habe ich verändert und angepasst. Aber wo habe ich mir selbst widersprochen? Wenn ich mich ungeschickt ausgedrückt, so tut mir das leid. Von der Position, dass (bisher zumindest) nur eine gut geführte Doppelblind-Studie sowas wie ein Beweischarakter hat, bin ich nie abgewichen, und dem Punkt habe ich nie widersprochen. Ansonsten kann ich auch wieder nur bitten, meine Beiträge so zu lesen, wie sie geschrieben und gemeint sind.

Gawyrd schrieb:
Du hast bisher nur Schlagworte und windige Geschichten (eine davon sogar nachweislich falsch) geliefert - keinen einzigen Beleg für irgendwas. Das ist kein wissenschaftlicher Zweifel (denn auch Zweifel muss man begründen !)

Die Schlagworte sind Dir ja offensichtlich aus einem Proseminar des ersten Semesters bekannt. Wenn sich Ärzte entschließen, eine Zusatzausbildung in Homöopathie zu machen, so werden sie ihre Gründe dafür haben.

Was ist nachweislich falsch? Dass homöopathische Präparate an gesunden Menschen getestet werden und geschaut wird, ob und welche Symptome auftauchen? Ich habe nochmal gesucht, wo mir das erzählt wurde: Hier:

https://www.esoterikforum.at/threads/68502&highlight=Hom%F6opathie&page=2

Die "windigen Geschichten"... warum sind das windige Geschichten für Dich. Die Quelle habe ich nachgereicht. Wenn Du Zweifel an dem Bericht hast, so kannst Du dem nachgehen. Ansonsten würde mich von Dir nach wie vor interessieren, warum dieses Experiment mit der Kinesiologie nicht die Macht von Suggestion und nicht den Zweck der Doppelblind-Methodik zeigt?

Doch, das ist wissenschaftlicher Zweifel. Oben habe ich in einer Klammer berichtet, dass mir bei einer Arbeit ein Fehler nachgewiesen wurde. Das geschah alleine aufgrund der Nennung eines Schlagwortes, welches allen Physikern bekannt ist, welches ich in dieser Arbeit aber nicht zur Genüge beachtet habe. Und der Kollege hat das nur so aus einem Verdacht heraus genannt.

Gawyrd schrieb:
Ich mag es nicht, wenn mich jemand permanent zum Narren hält und zuerst Interesse vortäuscht und dann ohnehin nichts gelten läßt. (Übrigens eine übliche Strategie im Umfeld des von Dir zitierten Hrn. Deckers - welch ein Zufall ... )

Wenn Du damit leise den Verdacht äußern willst, dass ich in irgendeiner Verbindung zu Herrn Deckers stehe, die darüber hinaus geht, dass ich unvorsichtigerweise mal seine Seiten zitiert habe, ohne seiner Person näher nachzugehen... so weiß zumindest ich in Zukunft, was ich von Deiner Intuition zu halten habe. Da besteht keinerlei Verbindung zu ihm. Auch nicht zur Pharma-Industrie. Ich bin Physiker und damit medizinisch eher unwissend. Ich wundere mich nur, warum Dinge so akzeptiert werden und teilweise (nicht von Dir) als wissenschaftlich dargestellt werden, die der wissenschaftlichen Methodik nicht gehorchen, und auch keine Versuche unternommen werden, die wissenschaftliche Methodik vielleicht so zu modifizieren, dass allseits bekannte Suggestionseffekte keinerlei Rolle mehr spielen.

Speziel zur Homöopathie will ich noch etwas anmerken: Du hast am Anfang Studien und Arbeiten erwähnt, die positiv ausgingen. Sowas ist eher das, was ich suche. Es gibt aber auch viele Studien, die negativ ausgingen. Die Frage ist nun: Wer hat Recht? Zwei Möglichkeiten:
  • Die Studien mit einem negativen Ausgang waren gefälscht, geschönt oder wurden dem Verfahren nicht richtig gerecht
  • Die Studien mit positivem Ausgang ...
Du hast mir vorgeworfen, dass ich a priori einer Klasse von Studien (die mit negativem Ausgang) eher Glauben schenke. Das stimmt durchaus. Aber wie sieht es bei Dir aus? Wie stark bist Du da gebiast? Wie sehr glaubst Du Studien mit positivem Ausgang und wie sehr unterstellst Du Studien mit negativem eine schlechte Methodik?

Ob Du jetzt auf diesen Beitrag noch antwortest, ist natürlich Dir überlassen. So eine Diskussion kostet auch Zeit, und ein privates Internetforum hat nicht den Stellenwert, als dass hier groß über Homöopathie und andere Heilverfahren entschieden werden würde. Diese Diskussiuon hat keinen Einfluss darauf, welche Verfahren sich jemals etablieren werden oder nicht. Denk Dir einfach: Wenn Du Recht hast, wird es sich irgendwann durchsetzen; daran ändern auch sture Hunde wie ich, die nur in einem privatem Internetforum ihre Gedanken posten, nichts. Das gleiche denke ich auch. Und es ist ein ungemein beruhigender Gedanke.

Viele Grüße
Joey
 
Nein - so argumentiert nicht jemand, der Wissen sucht. So argumentiert jemand, der mit allen Sprachtricks jahrzehnte- und jahrhundertelange Erfahrungen mit bewährten Methoden (an denen halt leider die Pharmaindustrie nicht mitverdient) um jeden Preis wegreden will. Sagenhaft, wie oft Du hier schon die Argumentation verändert und Dir selbst widersprochen hast.

stimmt, homöopathische mittel wachsen ja bekanntlich auf bäumen :D
die argumentation zusammen mit den vorwürfen sprechen eine deutliche sprache ;)

ich finds toll, dass alternative mittel bei dir funktionieren. wirklich. ich kenne auch genug andere menschen wo das der fall ist.
bei mir haben sie nicht funktioniert.
wohingegen ich von der chemie überzeugt wurde. hat bisher ausnahmslos immer funktioniert.
in der notfallmedizin und bei akuten erkrankungen gibt es sowieso kaum alternativen.

und so sehr man der pharmaindustrie ihre profitgier vorwerfen will... es sind schlussendlich doch eben diese, die zb impfstoffe gegen best. durchfall erkrankungen, die für einen großteil der todesrate unter kindern in dritte welt ländern verantworlich sind, entwickeln.
 
1. stimmt, homöopathische mittel wachsen ja bekanntlich auf bäumen :D
2. in der notfallmedizin und bei akuten erkrankungen gibt es sowieso kaum alternativen.
1. Im Grunde : ja. In der Homöopathie werden naturgegebene Ausgangsstoffe verwendet und potenziert.
2. Das ist falsch. Gerade bei akuten Geschehen und in Notfällen kann zB. die Homöopathie SEHR wirkungsvoll sein. Homöopathische Ärzte sind ja auch ausgebildete Schulmediziner und können entscheiden, welche Vorgangsweise gerade angezeigt ist. (Voraussetzung ist, dass der Homöopath sehr gut ausgebildet ist und viel Erfahrung hat. Dem Ruf der Homöopathie schaden vor allem ungenügend ausgebildete Personen, die sozusagen aus Wettbewerbsgründen auch auf den Zug aufspringen, weil es gerade modern und von den Kunden gefragt ist.)

Gawyrd
 
1. Im Grunde : ja. In der Homöopathie werden naturgegebene Ausgangsstoffe verwendet und potenziert.

vielleicht nochmal kurz nachgedacht was ich wohl meinte
aber gut ausgewichen ;)

2. Das ist falsch. Gerade bei akuten Geschehen und in Notfällen kann zB. die Homöopathie SEHR wirkungsvoll sein. Homöopathische Ärzte sind ja auch ausgebildete Schulmediziner und können entscheiden, welche Vorgangsweise gerade angezeigt ist. (Voraussetzung ist, dass der Homöopath sehr gut ausgebildet ist und viel Erfahrung hat. Dem Ruf der Homöopathie schaden vor allem ungenügend ausgebildete Personen, die sozusagen aus Wettbewerbsgründen auch auf den Zug aufspringen, weil es gerade modern und von den Kunden gefragt ist.)

Gawyrd

da kann ich guten gewissens wiedersprechen.
das ist nämlich unsinn.
kannst ja mal bei einem schweren autounfall oder was auch immer mit alternativer medizin antanzen.
viel erfolg dabei!


die diskussion ist überflüssig, da du offensichtlich zu wenig kenntnis bzw erfahrung hast.
ich war zwar selber "nur" Sani, aber glaub mir; wenn jemand was grobes hat nützt fast nur chemie.
da gibts leider nichts zu ändern.
 
da kann ich guten gewissens wiedersprechen.
das ist nämlich unsinn. kannst ja mal bei einem schweren autounfall oder was auch immer mit alternativer medizin antanzen. viel erfolg dabei!
Was soll das ?

Natürlich kann man mit Homöopathie keine Verletzungen und Brüche wegzaubern, Verblutungen verhindern etc. Aber sehr wohl andere akut lebensbedrohliche Situationen entschärfen (zB. Schockzustand, wenn ich mich richtig erinnere.)

Und - wie oft muss ich das eigentlich noch wiederholen ? - es geht nicht um ein Entweder-Oder. Die Schulmedizin hat manche Möglichkeiten, die die Homöopathie nicht hat - und die Homöopathie kann manchmal helfen, wo die Schulmedizin hilflos ist.

Informiere Dich gründlich zB. über homöopathische Notfallmedizin, bevor Du unhöflichst eigenes Unwissen verbreitest. Sei mir ned bös, aber ein erfahrener Notfall-Arzt (von dem ich u.a. meine Informationen habe) versteht ein bisserl mehr von Medizin, als ein Sani.

Es ist ein altes Grundprinzip : je weniger ein Mensch weiß, umso gscheiter kommt er sich vor (weil er nicht einmal weiß, was er alles nicht weiß.)

die diskussion ist überflüssig, da du offensichtlich zu wenig kenntnis bzw erfahrung hast.

Naja - nach jahrelanger Arbeit im Krankenhaus und 25 Jahren Zusammenarbeit mit Ärzten - da hat man schon ein bisserl "Kenntnis und Erfahrung", mein werter Freund und Zwetschkenröster ...

Gawyrd
 
die diskussion ist überflüssig
Dem kann ich allerdings zustimmen, da es offensichtlich schon längst nicht mehr um einen Austausch und um Interesse für andere Sichtweisen und Erfahrungen geht, sondern um sinnlose und zeitvergeudende Rechthabereien.

Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand für sich nur Erkenntnisse nützen will, die in Doppelblind-Studien gewonnen wurden oder für sich selbst nur pharmazeutische Medikamente anwenden will. Nur wäre Respekt und Toleranz gegenüber anderen Menschen wünschenswert, die mit guten Gründen zu einer anderen Weltsicht gekommen sind - und die andere medizinische Vorgangsweisen kennen und schätzen gelernt haben.

Gawyrd
 
Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand für sich nur Erkenntnisse nützen will, die in Doppelblind-Studien gewonnen wurden oder für sich selbst nur pharmazeutische Medikamente anwenden will. Nur wäre Respekt und Toleranz gegenüber anderen Menschen wünschenswert, die mit guten Gründen zu einer anderen Weltsicht gekommen sind - und die andere medizinische Vorgangsweisen kennen und schätzen gelernt haben.

Hier kann ich auch wieder sagen: Es wäre schön gewesen, wenn Du meine Beiträge so verstanden hättest, wie sie gemeint waren. Ob es an ungeschickter formulierung von mir oder gebiastem hineininterpretieren von Agressionen von Dir liegt, kann und will ich jetzt nicht überprüfen. Wenn meine Zweifel respektlos oder intolerant erscheinen, so tut mir das ehrlich leid... die "windigen Geschichten" und Schlagworte, die mir zu Berichten einfallen, bleiben. Das hat nichts mit mangelndem Respekt zu tun, sondern damit, dass ich weiß, dass wirklich jeder Mensch betroffen von ausgewählter Wahrnehmung und anderen Suggestionseffekten ist; auch diejenigen, die diese Effekte kennen (was natürlich auch auf mich zutrifft).

Ich habe rein gar nichts dagegen, wenn Leute sich entscheiden, sich nach der einen oder anderen Heilmethode behandeln zu lassen; wer wäre ich, wenn ich mir darüber Urteile erlaube. Ich habe auch rein gar nichts dagegen, wenn Ärzte sich entschließen, eine Zusatzausbildung in Homöopathie zu machen und im Weiteren auch damit behandeln wollen. Ebensowenig habe ich gegen Heilpraktiker. Viele Ärzte und Heilpraktiker ergreifen diesen Beruf wirklich, um anderen Menschen zu helfen. Und, wenn sie glauben, das mit diesem oder jenem Heilverfahren machen zu können... prima.

Ich habe aber etwas gegen "Beweise". Was ist ein Beweis und was nicht? Und, so beeindruckend diverse Berichte (deren Wahrheitsgehalt ich glaube; im Gegensatz zu Dir, der von "windigen Geschichten" redet und mir subtil diverse Verbindungen zu diversen Leuten unterstellt - bzw. von "Zufall" redet), sie sind keine Beweise. Die Gründe, warum Berichte keine Beweise sind, werden in der Doppelblind-Methodik weitgehend ausgeschaltet.

Medizin ist mehr als eine Wissenschaft. Das stimmt. Und ich würde auch nicht gerne von Dr. House behandelt werden wollen. Aber Medizin ist auch eine Wissenschaft. Und, wenn es darum geht, was füge ich dem Wissen zu, so sind Beweise nunmal notwendig. Wissenschaft bedeutet übrigens auch nicht, dass alle beteiligten Personen der gleichen Meinung sein müssen.

Viele Grüße
Joey
 
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Was soll das ?

Natürlich kann man mit Homöopathie keine Verletzungen und Brüche wegzaubern, Verblutungen verhindern etc. Aber sehr wohl andere akut lebensbedrohliche Situationen entschärfen (zB. Schockzustand, wenn ich mich richtig erinnere.)

nach deiner "langjährigen medizinischen erfahrung" solltest du wissen was eine akute lebensbedrohliche situation ist.
und hast du nicht erwähnt, dass es in der homöopathi kein patent-rezept gibt? dass es um individuelle behandlung geht? intensive gespräche, umfangreiche anamnese?
....???


Informiere Dich gründlich zB. über homöopathische Notfallmedizin, bevor Du unhöflichst eigenes Unwissen verbreitest. Sei mir ned bös, aber ein erfahrener Notfall-Arzt (von dem ich u.a. meine Informationen habe) versteht ein bisserl mehr von Medizin, als ein Sani.

a) weisst du nicht wo ich meine infos her habe, also kommr mir nicht mit "ich hab einen tollen freund der viel weiss" ...das haben andere auch :)
b) wird derjenige auch kein risiko eingehen und akute notfälle entsprechend behandeln...


Es ist ein altes Grundprinzip : je weniger ein Mensch weiß, umso gscheiter kommt er sich vor (weil er nicht einmal weiß, was er alles nicht weiß.)
spitzen argument
lässt sich nur leider auch auf dich anwenden "mein freund und zwetschgenröster"


Naja - nach jahrelanger Arbeit im Krankenhaus und 25 Jahren Zusammenarbeit mit Ärzten - da hat man schon ein bisserl "Kenntnis und Erfahrung", mein werter Freund und Zwetschkenröster ...

Gawyrd

siehe oben
 
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