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Hat der Dalai Lama den Verstand verloren?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von ratu, 26. November 2007.

  1. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
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    Verstehe ich nicht, wieso Du schon wieder dem Dalai Lama unterstellst, jemand sei für ihn gestorben ???? Wenn, dann jene Kämpfer, welche den Flüchtlingen den Weg frei kämpften.
    Aber ich verstehe trotzdem nicht, was Du ihm da als Vorwurf machst ? Was hätte er ändern können?
    Hinsichtlich der Biographie kommt es auch darauf an, welche Du da gelesen hast - es gibt reihenweise bösartigste Hetzschriften gegen ihn, etwa auf fast militanten katholischen Richtungen. Deren Ursache ist etwas zu offensichtlich beim Konkurrenz ausschalten zu suchen, nachdem der Buddhismus stetig auch bei uns zunimmt. Verbrennen geht ja nicht mehr so leicht, also probiert man das moderne einäschern, diskreditieren genannt.

    Bisher konntest Du keinen einzigen schlüßigen Vorwurf erheben.

    L.G.

    Ramar
     
  2. sage

    sage Guest



    Da sein name als Autor dasteht, geh ich mal davon aus, daß er nicht gegen sich selber hetzt... Und ich gehe mal weiter davon aus, daß der Übersetzer sich an den Ausgangstext gehalten hat.
    Wenn er bei seinen Leuten im Exil gelebt hätte, wären die Anstrengungen der indischen regierung sowie einiger anderer regierungen sicher größer gewesen, den Exil-Tibetern das Leben leichter zu machen.



    Sage
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Ein Mensch, der reif genug ist, in vollem Ernst und glaubwürdig zu sagen, es gibt für uns Tibeter keinen Grund, die Chinesen zu hassen, denn wir wissen, wir alle haben schon unzählige Male in unzähligen Weltzeitaltern das getan, was sie jetzt tun - der darf auch sagen, daß er mit George Dabbljus Politik zwar nicht einverstanden ist, ihn aber als Mensch liebt. Und bleibt dabei glaubwürdig.

    Irgendeiner muß irgendwann einmal anfangen damit, aus diesem Schachbrettdenken auszusteigen. Es sollte uns zu denken geben, was er gesagt hat...
     
  4. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Meines Wissens wurde der Dalai Lama bereits als kleines Kind aus seiner Familie herausgeholt - und hat mit dem Augenblick aufgehört, Privatperson zu sein. Er lebte nur mehr für seine Aufgabe - wurde nur mehr dafür erzogen. Was er persönlich will, zählte nie. Wäre er gestorben oder ins Gefängnis gegangen - dann hätte er seinem Volk den Dalai Lama geraubt. Erst Jahre nach seinem Tod hätten Mönche sich wieder auf die Suche nach seiner Reinkarnation machen können und den neuen Dalai Lama aufziehen und ausbilden können. Wenn das die Chinesen überhaupt zugelassen hätten.

    Statt dessen hat der Dalai Lama die Not der Vertreibung in eine Chance verwandelt. Aus dem isolierten und einflußlosem Tibet hat er die tibetanischen Form des Buddhismus nach seiner Flucht in die ganze Welt getragen und zu Respekt und Anerkennung verholfen.

    E ist wohl sinnlos, den Dalai Lama als Privatperson zu kritisieren - denn die gibt es nicht. Der Dalai Lama ist nur in seiner Aufgabe als Dalai Lama zu verstehen - im Gesamtbogen des tibetanischen Lamaismus. (Und da mag einiges durchaus nicht nach dem persönlichen Geschmack sein.)

    Dieser Thread ist wohl eine klitzekleine Erklärung für das gleichmütige Lächeln des Dalai Lama. Einmal wird man bewundert und hochgejubelt, dann wird wegen EINES Satzes gemeckert und kritisiert. Der Dalai Lama wird über beides lächeln - er weiß, wie schnell bei uns jemand zum Star hochgejubelt und dann wieder fallengelassen wird.

    Gawyrd
     
  5. echt jetzt

    echt jetzt Guest

    Der Dalai... coooool der Dalai^^

    LIEBE :liebe1:

    Dalai sagt : Krieg schlecht , LIEBE gut^^
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Das ist das Paradoxe :

    Mr. Dabblju gilt bei uns ja als Symbol der kriegerischen Polarisierung - als DER Verstärker vereinfachender Feindbilder. Wenn ich sage : "Bush ist doof, Bush ist böse" etc. etc. werde ich defacto ohne es zu merken zum "Bushianer". Und wenn ich sage, "Ich distanziere mich von seiner Politik und respektiere ihn als Person" - dann genau überwinde ich das Bush-System der klischeehaften Einteilung der Welt in Gut und Böse - in Helden und Bösewichte.

    Gawyrd
     
  7. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
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    6.118
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Bin ich mir eigentlich nicht. Aber wenn du es so sehen möchtest hast du sicher deine Gründe.


    Bist du dir im klaren, das du hier Weisheit und Güte mit einer politischen Aussage verwechselst?


    Also liebe Mandy, ich erlaube mir deine Aussage meiner Formulierung anzupassen ... ;)
    Du gestattest das ich hier das Wort Berufsbedingt mit dem Wort Berufung
    übersetze und aus verpflichtet ein verinnerlicht mache?

    Was dann heisst:
    Hat es der Dalai Lama nicht sowieso verinnerlicht alle zu lieben? Aus seiner Berufung heraus?
    Danke Mandy!


    Könnte glatt vom DL selber stammen die Formulierung ... Danke.


    ... ein Lachen übrigens das ich äusserst Erwärmend empfinde :)


    Euer zusammenfassender Ischariot
     
  8. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    55.323
    Ort:
    Wien
    Lieber Ischariot,

    es ist halt so, dass ich den Dalai Lama nicht gut kenne, d.h. ich kenne ihn eigentlich gar nicht und so kann ich nicht beurteilen und wissen, ob er das wirklich so verinnerlicht hat.

    Ich bin mir da halt nicht so sicher ..... und nur weil er der Dalai Lama ist???


    :confused:

    deine ewig zweifelnde Mandy
     
  9. ratu

    ratu Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2007
    Beiträge:
    104
    Ort:
    Harz, Germany
    Wenn ein Religionsführer im Licht der Öffentlichkeit steht, und sich auf die politische Bühne begibt, wird das so gedeutet werden. Wenn er das nicht wüsste, wäre er wohl ziemlich naiv.

    Wenn sich zwei solche politischen Persönlichkeiten ( der DL ist durch seinen Einsatz für seine Landsleute auch eine politische Leitfigur) treffen, wird es hinterher kaum jemanden interessieren, ob der Musikgeschmack oder die Kleiderwahl, auf Zustimmung trifft, sondern wie sie das Amt ausfüllen das diese Personen representieren.
     
  10. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    6.118
    Ort:
    nördliches Waldviertel
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    Schon klar liebe Mandy. Im Vertrauen, ich kenne ihn auch nicht persönlich ;)
    Im übrigen habe ich nichts gegen Zweifel, ganz im Gegenteil. Der Zweifel führt
    uns dazu uns mit einer Thematik zu befassen. Das widerum führt zu Erfahrung.
    Habe mir auch nur erlaubt, deinen Satz für meine Sicht zu verändern ...
    Deine ursprüngliche Aussage habe ich auch aufgenommen.
    Mit der Umformung sollte es dir nun möglich sein mich aufzunehmen.
    Das und nicht mehr :liebe1:


    Dein dankbarer Ischaritot
     
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