Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Hat der Dalai Lama den Verstand verloren?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von ratu, 26. November 2007.

  1. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    55.648
    Ort:
    Wien
    Werbung:

    Ach, dich nehm ich doch immer bei mir auf :kiss4:


    Love
    Mandy
     
  2. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
    Für mich völlig unverständlich, wie Du Dir anmaßen kannst, seinen Weg zu kritisieren und dann auch noch behaupten, es wäre irgend etwas besser für Tibeter oder Tibet gelaufen, hätte der Dalai Lama sich differenziert verhalten.
    Für mich gehört er, nein ist er der einzig glaubwürdige religiöse Führer überhaupt und wenn Du seine Prinzipien auch nur annähernd verstehen würdest, könnest Du nicht so ein Bild von ihm haben.

    Sage, ich verstehe das nicht und Du gibst Deine Quellen nicht heraus. Wie wäre es mit einem Link, woher Du die Infos beziehst ????

    L.G.

    Ramar
     
  3. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2006
    Beiträge:
    5.469
    Ort:
    AKW55
    hallo!

    der hat sicher nicht den verstand verloren. der hat ihn schon vor ein paar millionen inkarnationen weggeschmissen & ist sich genau deswegen sehr bewusst, was er macht.

    lg, frosch :blume:
     
  4. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.952
    Ort:
    Saarland
    Hallo Condemn

    Zitat: Das sehe ich z.B. vollkommen anders. Naivität wird sehr falsch gesehen. Es gibt einen Haufen Intellektueller, die nichts geschnallt haben, die Dinge vollkommen falsch bewerten und mehr Probleme machen als sie richten können. Und wenn es einen Fakt gibt: Du siehst überall Menschen in der Politik die Du sehr wahrscheinlich nicht für naiv hältst. Aber sie sind nicht fähig. Politik ist ein Geschäft wo es um Menschenkenntnis geht, um Zusammenhänge die sehr viel tiefer sind, als sie in den Zeitungen stehen. Und doch gibt es Menschen die aus einem Zeitungsartikel die Zusammenhänge erkennen können, während es der Journalist bzw. Verfasser nicht konnte, die handelnden Personen auch nicht. Bush sagt man Naivität nach... aber nicht unbedingt Cheney oder Rumsfeld.. aber kann man es nicht mittlerweile? Kann man sich nicht den Irak-Krieg anschauen und sagen, das war unendlich naiv? Und den haben keine Menschen ins Rollen gebracht, die naiv wirken würden. Und selbst wenn sie richtig Geld damit gemacht haben, was sie haben, rein pragmatisch waren und ihren "Idealen" gefolgt sind wie Mafiabosse... es bleibt naiv. Selbst aus rein egoistischer Sicht bleibt es naiv.

    Ich frage mich, warum es aus egoistischer Sicht naiv war?Diese Leute interessiert nicht mal das Schicksal ihres Landes, nur ihr eigenes.
    Gut, sie zerstören vielleicht den Rest an Einfühlungsvermögen in sich.
    Aber solche kalte Berechnung fällt bei mir nicht unter Naivität.

    Unter Naivität verstehe ich jedenfalls eine gute Absicht, bei der man aber zu
    wenig darauf achtet, was für Konsequenzen die eigene Handlung für jemanden selbst und für andere hat.Inwieweit dies für den Dalai Lama gilt,
    weiß ich nicht.Nach meiner ersten Lesart glaube ich eher, dass er Bush für die
    Tibet-Frage gewinnen will.

    Denn in erster Linie ist er "Staatsoberhaupt", dann erst Buddhist.

    Zitat: Das Problem war aber noch nie ein Mensch wie der Dalai Lama... Und Verständnis...Liebe...Mitgefühl... was auch immer, hat noch nie ein Problem gebracht. Hätten mehr Menschen bei Hitler tiefer blicken können, wäre er nicht so erfolgreich gewesen. Und man kann einen Menschen nur verstehen wenn man von seiner Persönlichkeit auf die Taten schließt, weniger umgekehrt. Das Problem ist auch hier, das diese Aussage des Dalai-Lamas falsch verstanden wird, nicht die Aussage selbst. Und ich würde sogar behaupten, das viele sie falsch verstehen wollen.

    Trägt man mit einem solchen Satz dazu bei, dass "mehr Menschen ... tiefer blicken können"?

    Ich beharre darauf, dass die, die wissen, Aufklärung betreiben müssen!
    Und nicht im Gegenteil Dinge sagen, die problemlos wenigstens falsch verstanden werden (könnten).

    LG PsiSnake
     
  5. ph4Se

    ph4Se Guest

    hi,

    hab die vorherigen posts nicht alle gelesen.
    der dalai lama weiss das die liebe das mächtigste gefühl auf erden ist, deswegen "liebt" er auch seine "feinde".
    er wusste ganz genau was er sagt.

    lg
    ph4Se`
     
  6. Corinthya

    Corinthya Mitglied

    Registriert seit:
    19. August 2007
    Beiträge:
    266
    Werbung:
    Ich verstehe euer Problem nicht.
    Man soll alle Menschen lieben.

    Ich finde es wunderbar, dass er dazu fähig ist, denn ich persönlich habe es noch nicht geschafft und bin noch weit davon entfernt immer liebevoll zu sein und negatives wie Hass, Neid etc. hinter mir zu lassen.

    Und irgendwer hat hier geschrieben: Wie würde es aussehen, wenn ich einen Mörder lieben würde?!?

    Na genau das ist der Lernprozess hier auf der Erde, auch Mörder lieben zu lernen, denn die ermöglichen einem schwere Situationen aus denen man stark herausgehen kann....
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.952
    Ort:
    Saarland
    Hallo Triximaus

    Eine ausführliche Antwort, aber Masse ist nicht gleich Klasse;)

    Zitat: Was würdest denn Du dann von Dir denken?

    Dass Liebe eine Worthülse ist, denn lieben kann ich jemanden nicht einfach so, damit mache ich die Beziehungen zu Menschen, die ich wirklich liebe zur Farce.Und ich meine hier mit Liebe auch nicht Beziehungsliebe, sondern eher
    Sympathie.

    Zitat: Meinst Du, Du brauchst mindestens 10 Treffen, um einen Mörder zu lieben?

    Vielleicht würde ich seine Beweggründe verstehen, und damit langsam eine positive Meinung aufbauen.Richtige Gefühle brauchen Zeit.Die Ausnahme ist
    vielleicht die Liebe auf den ersten Blick, sie könnte man aber auch eher unter
    "Anziehungskraft" verbuchen, womit nicht sexuelle Anziehung gemeint sein muß.

    Zitat: Liebe ist nicht Parteinahme und auch nicht Verurteilung, das sind alles so Dinge, die manch einer in sich drin mit sich selber ausmacht und sie eben nicht auf andere Menschen anwendet.

    Ich bin parteiisch für die Leute, die ich mag, freilich nicht grenzenlos.
    Zumindest wäre es seltsam z.B. wenn eine Mutter ihr Kind gegenüber anderen nicht bevorzugen würde.Wenn ich jemanden mag, mag ich ihn als Subjekt,nicht als Besitz.Ich nehme Sozialismus ernst.Liebe kann nur auf andere,oder in gewisser Weise, auf sich selbst als Objekt(Ich liebe mich) angewendet werden.Liebe ist eine Relation, kein Substantiv.

    Zitat: Das ist einfach eine Frage der Haltung im Leben, denke ich mir. Willst Du es so haben, daß die da böse sind und die da sind gut, oder willlst Du dich mal der Gesamtproblematik stellen?

    Du hast selten meine Beiträge gelesen.Gut und Böse gibt es objektiv meiner Meinung nach nicht.https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=1120542&postcount=24
    Mir geht es um die Verbesserung des Weltzustands, und dafür muss ich ein
    bestimmtes System zur Diskussion bringen, und damit auch die Träger des Systems.

    Zitat: Dafür mußt Du notwendigerweise einen Standpunkt verlassen und objektiv werden.

    Niemand kann einen objektiven Standpunkt einnehmen, weil die Welt immer aus der Sicht des Subjekts betrachtet wird.Ich versuche so viel zu überschauen wie möglich aus meiner subjektiven Warte.

    Zitat: Und objektiv ist dem Mörder ohne Zweifel zu vergeben und selbstverständlich muß ihm sogar vergeben werden aller menschliche Erfahrung nach, die irgendwo aufgeschrieben wurd.

    Unabhängig davon, dass es hier sicher sehr unterschiedliche Meinungen gab und gibt, ist eine objektive Moral ohne Grundlage, wenn wir so tolerant sind, zu akzeptieren, dass wir nicht wissen können welcher und ob ein Gott
    objektive Moral vorgeschrieben hat.

    Zitat: Denn sonst findet man keinen Frieden, v.a. als Opfer nicht, oder als Angehörige des Opfers. Es nützt nichts, man kommt an Vergebung nicht vorbei im Leben. Spätestens in der Endphase des Lebens ist sehr viel zu vergeben, z.B. sich selber.

    Ich stimme zu, nur hab ich das Gegenteil noch nirgends in meinen bald 800
    Beiträgen behauptet, genau anders herum.https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=1124560&postcount=156

    Zitat: Besser man macht das in der Tat täglich, dann hat man ggf. ein ruhigeres Sterben. Ansonsten liegst Du da, bäumst Dich vielleicht wie Du es Dein Leben getan hast auf gegen das Böse, das da geschieht, da Du stirbst. Und dann kommen Dir Gedanken, die Du dein ganzes Leben lang verdrängt hast und bemerkst: ui, den da habe ich aber verurteilt, da war ich aber ganz und gar nicht liebevoll und bin in meiner emotionalen Verharrung ohne Güte und Wertschätzung des Geschehenen und des Gegenübers steckengeblieben. Dort in diesem Punkt gehe ich aber aus dem Leben, ohne es geklärt zu haben, daß mein Verhalten da menschliche Begegnung mit verunmöglicht hat.

    Siehe oben, keine Grundlage mir das vorzuwerfen.

    Zitat: hm und das ist eben weniger angenehm, als schon während des Lebens zu vergeben, denn dann hat man wenigstens Zeit, bis zum Erlangen der Objektivität bei der Betrachtung von Konflikten und Gewalt durchzudringen. Und die erreichst Du nicht, wenn Du auf das schuldbehaftete Individuum guckst, von einem Standpunkt aus- ganz allgemein nicht. Diese Suche nach Schuld führst Du im Umkehrschluß dann ja auch nur in Dir selber so aus, vielleicht unbewußt. Schau mal, daß Du das los wirst, bis Du auf dem Sterbebettchen liegst, gell? Willst Du dich da mit Schuld beschäftigen? Lieber doch nicht,hm? Also ändere Dich und werde objektiv. Verlasse die Standpunkte dieser Welt und komm mal auf die Erde und sieh mal die Problematik von einer höheren Warte aus.

    Ich muss Bush nicht lieben(siehe ganz oben), und ich sollte meine Energien nicht verschwenden ihn zu hassen, noch mich mit Hass selbst schädigen.
    Es gibt auch etwas anderes als Hass und Liebe, nämlich Gleichgültigkeit,
    und genau dies wende ich auf Leute für die ich keine Liebe oder Mitgefühl
    habe an.

    Aber ich sollte nichts sagen, was den Weltzustand verschlechtert.
    Und genau den Fehler hat der Dalai Lama aus welchen Gründen auch immer gemacht.Menschen sind keine Heiligen, auch der Dalai Lama nicht!


    Zitat: (gähn)

    Nette Umgangsform, übrigens



    Zitat von La Dame:
    Mein lieber Trixi Mausian!
    Mit Deinen weisen Worten hast Du mich tief in meinen Herzen angerührt.
    Dafür möchte ich Dir "Danke" sagen...

    Kein eigener Kommentar, du enttäuschst mich.Deine sprachlichen Ausdrucksformen gefallen mir zugegebenermaßen, da kann ich gut drauf kontern, Mädel(der Nick passt einfach viel besser);) Lass dich doch umbenennen!

    LG PsiSnake
     
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.952
    Ort:
    Saarland
    Hallo Corinthya

    Zitat:Und irgendwer hat hier geschrieben: Wie würde es aussehen, wenn ich einen Mörder lieben würde?!?

    Man führt Liebe ad absurdum, wenn man jemanden liebt oder mit ihm mitfühlt, der nicht liebenswert ist. Richtig ist, nicht zu hassen(siehe auch Beitrag zuvor)
    Somit bleibt eine Option:Gleichgültigkeit.

    Keine Gedanken mehr an solche Leute wäre das beste, auch im anderen Sinne(wer das versteht).

    Aber Aufklärung/Kritik ist geboten.

    LG PsiSnake
     
  9. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
    PsiSnake - die Aussagen des Dalai Lamas haben nie und nimmer den Weltfrieden verschlimmert - das ist ja eine unglaubliche Aussage, ja Unterstellung. Er hat lediglich seinen Glauben gelebt. Wie soll er dadurch den Weltfrieden verschlechtern ? Was ist überhaupt ein "verschlechteter Weltfrieden" auf einer Welt, die die vergangenen hunderte von Jahren keine Sekunde ohne Krieg war ?
    Glaubst Du, daß deswegen ein einzelner Mensch auf der Welt eine andere Meinung als zuvor über die amerikanischen Kriege oder Gefangenenlager usw. hat ? (und wenn, was wäre dann?)

    Liebe ist die stärkste Macht und warum Du behauptest, man dürfe einen Mörder, einen Feind nicht lieben entzieht sich auch meinem Verständnis.

    L.G.

    Ramar
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.952
    Ort:
    Saarland
    Werbung:
    Hallo Ramar

    Zitat:psiSnake - die Aussagen des Dalai Lamas haben nie und nimmer den Weltfrieden verschlimmert - das ist ja eine unglaubliche Aussage, ja Unterstellung.

    Wenn eine weltweit geachtete Person sagt, dass Bush ein netter Kerl ist,
    dann kann das Bushs Ansehen erhöhen, die republikanische Partei stärken,
    und ihnen paar tausend Stimmen mehr geben(mal wieder).Das ist zwar viele Stufen niedriger(ich meine das auch wirklich so), wie Hitlers Anerkennung durch den Vatikan(Reichskonkordat), aber sinnvoll war die Aussage nicht.

    Zitat:Was ist überhaupt ein "verschlechteter Weltfrieden" auf einer Welt, die die vergangenen hunderte von Jahren keine Sekunde ohne Krieg war ?

    Frag das einen Iraker, es kommt auf einen Krieg mehr oder weniger an!
    So pauschal ist das nicht zu entkräften.

    Zitat:Glaubst Du, daß deswegen ein einzelner Mensch auf der Welt eine andere Meinung als zuvor über die amerikanischen Kriege oder Gefangenenlager usw. hat ? (und wenn, was wäre dann?)

    Ich denke wie gesagt, dass die Aussage des Dalai Lama, weil er so verehrt
    wird, ich bin auch nicht gegen ihn eingestellt(grundsätzlich),
    ganz klar Auswirkungen in den Köpfen hinterlässt.Viele Menschen hören nur
    auf Autoritäten, und interessieren sich nicht für Tatsachen.
    Das ist Image-Gewinn für einen Kriegsv.

    Zitat:Liebe ist die stärkste Macht und warum Du behauptest, man dürfe einen Mörder, einen Feind nicht lieben entzieht sich auch meinem Verständnis.

    Liebe ist schön, meine ich ehrlich, wird aber in der Macht auf Gesellschaften
    zumindest in Eso-Foren überschätzt.Dass man ihn nicht lieben dürfe, mag man kritisieren können, dass man ihn aber lieben muss finde ich absurd.

    Meine Argumentation zielt auch auf ähnliche Fälle ab, nicht nur auf diesen
    Speziellen.

    Man sollte nachdenken, was man sagt.

    LG PsiSnake
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden