Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Hat der Dalai Lama den Verstand verloren?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von ratu, 26. November 2007.

  1. Sri Naam

    Sri Naam Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2007
    Beiträge:
    253
    Ort:
    Hier
    Werbung:
    Der Dalai Lama ist nicht nur ein Religionsführer sondern auch ein Monarch, ähnlich wie ein König. :koenig:

    Und die bösen Chinesen haben ihm sein Land geraubt.

    Wer nun Verständnis und Hilfe für den Dalai Lama hat, den liebt er. Das ist doch ganz normal in dieser Welt.
     
  2. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2007
    Beiträge:
    10.291

    Finde ich sehr gut formuliert, Gawryd.

    Und in dem Fall, dass der Dalai Lama die Aussage nur aus egoistischem Grund gemacht hat, muss wahrscheinlich trotzdem ein Verstand dahinter sein.
     
  3. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.461
    DAS würde mich auch sehr interessieren.

    Ob da vielleicht - neben dem Trott der Ausführung des Buddhismus:weihna1 - eine grinsende Absicht dahinter stand ?

    A:escape:
     
  4. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
    Jetzt hör' aber auf. Ich bin, auch wenn das hier nicht so klingt, gar kein so großer Fan des Dalai Lama. Die meisten Flüchtlinge starben in den Auffanglagern, etwa in Nepal, da Nepal komplett überfordert war mit der Situation.
    Das hätte jetzt in Indien - dort war es hauptsächlich das Klima - irgendeinen Tibeter gerettet, wenn der DL sich in den gleichen Auffanghütten befunden hätte ? Seine Aufgabe als religiöses und politischer (monarchieähnliches)Staatsoberhaupt war doch, eine erträgliche Situation für seine Tibeter zu schaffen und das hat er geschafft.
    Und für sein Tibet zu kämpfen und das tut er heute noch und versucht ein demokratische Gefüge zu verwirklichen.
    Wer wurde gefoltert - damit er in Freiheit leben kann. Was sind das für kuriose Schlüsse.

    Und Du hast folgendes sehr wohl geschrieben:

    L.G.

    Ramar
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.985
    hi PT

    nur das Gyalpo Rinpoche in Tibet bleiben Wollte, und das Volk und die Mönche in gedrängt haben zu fliehen, und er die Flucht bis zu Ende hinausgezögert hat... denn Für die Tibeter ist Kundun nicht nur ein Staatsoberhaupt, sondern ein Symbol ihrer Religion, ihres Volkes, ihrer Eigenart. Währe Tensin Gyatso ermordet worden oder den Chinesen in die Hände gefallen, dann währe das Herzen des Volkes gebrochen worden. Solange aber der Lhama lebt, hat Tibet ein Symbol seiner Existenz.

    hi Sri Naam

    so einfach ist die Geschichte leider Nicht. Rein Völkerrechtlich gesehen hat nämlich China recht: Tibet war nie Unabhängig und gehöhrte immer zum Chinesischen Reich, und der Chinesische Kaiser war immer formales Oberhaupt der Region Tibet. Was dazu geführt hat, das Tibet eine von China föllig Losgelöste Kultur etabliere konnte, lag hauptsächlich an der unzugänglichen Lage und fehlende Bodenschätze oder sonstigen Reichtum führte dazu, dass China lange Zeit sich nicht um Tibet kümmerte. Das änderte aber nichts am Völkerrechtlichen Status der Region Tibet, die de facto immer zum Chinesischen Reich gehöhrt hat.

    Das machts nun natürlich der UNO sehr schwer, da irgendwas zu sagen. denn die UNO also Organisation, die das Völkerrecht wahren will, kann schlecht China dafür verurteilen, dass China das Fordert, was China nach Völkerrecht zusteht.

    Auf der anderen Seite ist natürlich durch die Isolation eine völlig eigene Kultur entstanden, und die okkupation durch die Rote Armee und die darauffolgeden "Endtibetisierung" und "Chinesifizierung" von Tibet ebenso rechtlich Fragwürdig... Jedenfalls ist die ganze Geschichte um einiges Komplizierter, als einfach zu sagen: China habe Tibet erobert

    lG

    FIST
     
  6. prema

    prema Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2004
    Beiträge:
    908
    Ort:
    Gleisdorf
    Werbung:
    hi,

    den Verschwörungstheoretiker, wird diese Aussage nicht wundern:weihna1
    (Schambala und Agarthie läßt grüssen)

    liebe grüsse
    prema
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    Was würdest denn Du dann von Dir denken? Meinst Du, Du brauchst mindestens 10 Treffen, um einen Mörder zu lieben? :clown: Liebe ist nicht Parteinahme und auch nicht Verurteilung, das sind alles so Dinge, die manch einer in sich drin mit sich selber ausmacht und sie eben nicht auf andere Menschen anwendet. Das ist einfach eine Frage der Haltung im Leben, denke ich mir. Willst Du es so haben, daß die da böse sind und die da sind gut, oder willlst Du dich mal der Gesamtproblematik stellen? Dafür mußt Du notwendigerweise einen Standpunkt verlassen und objektiv werden.

    Und objektiv ist dem Mörder ohne Zweifel zu vergeben und selbstverständlich muß ihm sogar vergeben werden aller menschliche Erfahrung nach, die irgendwo aufgeschrieben wurd. Denn sonst findet man keinen Frieden, v.a. als Opfer nicht, oder als Angehörige des Opfers. Es nützt nichts, man kommt an Vergebung nicht vorbei im Leben. Spätestens in der Endphase des Lebens ist sehr viel zu vergeben, z.B. sich selber. Besser man macht das in der Tat täglich, dann hat man ggf. ein ruhigeres Sterben. Ansonsten liegst Du da, bäumst Dich vielleicht wie Du es Dein Leben getan hast auf gegen das Böse, das da geschieht, da Du stirbst. Und dann kommen Dir Gedanken, die Du dein ganzes Leben lang verdrängt hast und bemerkst: ui, den da habe ich aber verurteilt, da war ich aber ganz und gar nicht liebevoll und bin in meiner emotionalen Verharrung ohne Güte und Wertschätzung des Geschehenen und des Gegenübers steckengeblieben. Dort in diesem Punkt gehe ich aber aus dem Leben, ohne es geklärt zu haben, daß mein Verhalten da menschliche Begegnung mit verunmöglicht hat.
    hm und das ist eben weniger angenehm, als schon während des Lebens zu vergeben, denn dann hat man wenigstens Zeit, bis zum Erlangen der Objektivität bei der Betrachtung von Konflikten und Gewalt durchzudringen. Und die erreichst Du nicht, wenn Du auf das schuldbehaftete Individuum guckst, von einem Standpunkt aus- ganz allgemein nicht. Diese Suche nach Schuld führst Du im Umkehrschluß dann ja auch nur in Dir selber so aus, vielleicht unbewußt. Schau mal, daß Du das los wirst, bis Du auf dem Sterbebettchen liegst, gell? Willst Du dich da mit Schuld beschäftigen? Lieber doch nicht,hm? Also ändere Dich und werde objektiv. Verlasse die Standpunkte dieser Welt und komm mal auf die Erde und sieh mal die Problematik von einer höheren Warte aus. :)

    :liebe1:
    (gähn)
    :escape:
     
  8. La Dame

    La Dame Guest

    Mein lieber Trixi Mausian!


    Mit Deinen weisen Worten hast Du mich tief in meinen Herzen angerührt.


    Dafür möchte ich Dir "Danke" sagen...


    Mercie
    La Dame
     
  9. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
    Warum sich der 25jährige Dalai Lama umbringen lassen hätte sollen und was er als Toter für sind Land tun hätte können ???
    Siehst Du das nicht etwas zu verklärt, vielleicht polemisch ?
    Auch der Vergleich mit Ahmad Shah Masuud hinkt ein wenig, der war ein Rebell und Krieger, der Dalai Lama ist ein Religionsführer und Staatsoberhaupt.
    Dazu kommt. daß Ahmad Shah Masuud reichlich Gräueltaten vorgeworfen werden, sagen wir, er eine ziemlich kontroversielle Persönlichkeit war.

    L.G.

    Ramar
     
  10. sage

    sage Guest

    Werbung:

    Dafür sind dann etliche "unwichtige" 25-jährige Tibetaner gestorben...
    Der DL wird oft mit Jeasus verglichen.
    Wie hätte der reagiert? Er wäre wahrscheinlich in dxen chinesischen Knast gegangen...
    in der Biography des DL habe ich ein paar sachen gefunden, die mir persönlich nicht so gut gefallen haben.
    Menschlich verständlich, aber für jemanden, der Anspruch erhebt, ein Weiser zu sein, ein echter Buddhist, gar der Führer..., da hat er oft falsch gehandelt.



    Sage
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden