Gott=Mama?

Lieber Teigabid :Wenn es euch alle nicht gäbe -dann müsstet ihr erfunden werden.Die Sonne -sie scheint schon noch ein wenig-da bin ich sicher .Für dieses Leben reicht es bestimmt .Und was dann kommt-schaun wer mal.
Alles Liebe HW
 
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Das hat man nun mal einfach zu respektieren .Sonst könntest du lieber alnei selbst
Gefahr laufen ,deiner Sichtweise allein göttlichen Glanz verleien zu wollen.Wir packens wahrscheinlich nur jeder für sich und teilen die
Mama einfach -indem wir uns mitteilen ohne Ziel in dieser Ewigkeit des Jetzt. Allen einen schönen Abend.
Alles Liebe HW:baden:


*

Nur zur Erklärung:

Gott heisst für mich nicht Mama.

Deswegen das Fragezeichen. :stickout2

Und, ich habe da keine besondere Sichtweise.
Für mich bleibt Gott "einfach" ein Wort.


Was hälste davon Gott ist so verschiedenartig ,dass man es einfach nicht erfassen kann -so verschiedenartig -wie es Menschen gibt ,die sich auf dieses Thema einlassen .


Ich sehe es so:

Die Verschiedenheiten sind da. Gott ? Nicht unbedingt.

Die Verschiedenheiten sind verschiedenartig. Und diese Verschiedenheiten wollen manche Menschen alle in einen Korb, der Gott heisst, zusammenschmeissen. Macht man das, um das Denken zu vereinfachen ? Oder, ist es eine Demonstration um mit einem Wort alles erklären zu können ? Um den eigenen Grössenwahn zu befriedigen ? Das Unerklärbare zu "erklären" ? Oder um ein mathematisches Axiom zu erstellen: Alles=1 ?

Um die Verbindung zwischen den Teilen auszudrücken ?

P.S.

Danke dir auch, Sternenatemzug, für deine Worte.
Ich selber finde deine Sprache offen und deswegen inspirierend.


Gruß an dich
und alle (nicht Gott ;)),
alnei

*
 
Lieber Ischariot -jetzt wirds gemein :Hast du das geschrieben oder Gott durch dich?
Hmm, wenn das alles ist was du an Gemeinheit auf Lager hast, bin ich ja beruhigt ... :D
Wenn Gott das diktiert hätte, müsste es ja wohl in der Bibel zu finden sein.
Da der heiligen Schrift aber nichts hinzugefügt werden darf, wird's wohl bei
dem Post hier bleiben. Nein, nein, Sternatemzug! Das sind meine ureigensten,
wirren Gedankengänge. Wahrscheinlich sogar in einer Weise niedergeschrieben,
das nur der Autor annähernd einen Schimmer davon hat, was das Geschwafel
überhaupt aussagen soll. Aber um das hier zu fixieren, Gott könnte durch mich
nicht besonders gut schreiben, weil ich die Kommunikation in beide Richtungen
ausschliesse. Sollte wider erwarten dochmal eine Botschaft zu mir durchdringen,
werd ich euch das umgehendst melden. ;) Ehrensache!!

Aber wer weiss, vielleicht lieg ich mit meiner Sicht ja völlig daneben und
Gott postet fleissig mit hier im Forum?! Mal sehen, welcher User da wohl in
Frage käme? Kann mir mal jemand näheres über den Schreibstil Gottes
sagen? Würde bei der Identifikation ungemein hilfreich sein.

Wär auch ganz interessant, näheres über deine Sicht zu erfahren, Sternenatemzug. :)

Apropos ...
Gott heisst für mich nicht Mama.
... sondern?


Euer schon gespannter Ischariot
 
Gott...

Das Wort wird ja schon soo lange benutzt und natürlich ist es schon voller verschiedenster Bedeutungen...

Jeder packt noch seine eigene Bedeutung mit rein...
Klar, es wäre wirklich einfacher, bevor man über GOTT spricht, erstmal die Definition zu klären. Aber, wie man sieht, sind manche dazu gar nicht bereit, manche wissen auch gar nicht, wie sie es gut ausdrücken können. Manche wollen ihren Gottes -Begriff für ALL-gemein-gültig erklären.

Ist einfach nicht einfach....

Jeder nach seinem Glauben/ Nicht-Glauben....

Vielleicht ist Gott auch genau das "Unerklärliche",
das, das einen "Sinn" hinter den Dingen möglich macht,
ohne den doch viele von uns Menschen einfach verloren wären...
Oder das ALL- UMFASSENDE -
das, was für uns einfach nicht Erkennbare....

aber genau das, wissen, was ES ist, ist uns nicht möglich...

und... wunderbarerweise kann Gott auch für viele Leute MAMA sein -oder Papi, oder der große Rächer, oder, meinetwegen auch HundeGOTT, ALnei,-
Hauptsache, sie sagen nicht, dass alle Menschen dies glauben müssen und keine anderen Meinungen zugelassen sind...

Was ich gut finde, ist, immer wieder für sich selbst auch zu wissen und zu klären, was ist Gott für mich ?
Dann kann ich auch gerne eine Definition abgeben, über die sich dann austauschen lässt...

Gott ? :)


Liebste Grüße , Schlangenauge
 
... sondern?


Euer schon gespannter Ischariot

*

Hoy, Ischariot.

Gott ist für mich ein Wort. Ein Wort, dem verschiedene Menschen verschiedene Bedeutungen zuschreiben. Ich selber habe in der Vergangenheit auch schon diesem Wort verschiedene Vorstellungen zugeschrieben. Diese haben sich aber im Laufe der Zeit sozusagen abgenützt. :)
Irgendwie brauche ich keine Vorstellung mehr dafür zu haben; weder würde mir so eine Vorstellung bei etwas helfen, weder würde es mich bei etwas ablenken. Deswegen denke ich auch gerne über die Vorstellungen von Gott nach, die Andere haben. Es ist philosophisch interessant und sogar künstlerisch. Man kann Sachen hören, über die man noch nie nachgedacht hat und (zumindest) seine Phantasie erweitern.
Wenn ich schon eine mathemathische Gleichung setzen sollte, würde ich sagen: Gott=Gott.
Ich weiss, wahnsinnig langweilig.


Ansonsten ist mir deine Ansicht, Ischariot, auch nahe, wenn ich mir vorstellen würde, dass wir von Gott erschaffen worden sind (rein hypothetisch !). In einem solchen Fall frage ich mich, ob ich für meine Existenz dankbar sein soll oder genau das Gegenteil ? Will ich überhaupt existieren ? Bei der Ich-Erschaffung (rein-hypothetisch!) hatte ich keine Wahl. Ist das so gut ?

Ich frage mich (wieder in dieser Phantasie-Konstellation der Gottes-Erschaffung), ob mein Glauben an Gott in meinem Leben etwas ändern sollte ? Brauche ich so etwas, dass ich ein besserer Mensch sein kann ? Weil etwas zuschaut und sieht, wie ich handele ? Und wenn da nichts ist, kann ich dann böse sein ? Ändert es was, wenn ich zu Gott bete ? Wenn ich sogar vor dem Gott krieche ? Sollte ich meine Gegenwart mit solcher Rumkriecherei verschwenden ? Oder sollte ich in der Zeit lieber etwas Nutzvolleres machen (zum Beispiel – nichts) ? Sollte ich mich bemühen, zu Gott zu kommen ? Bin ich nicht, wenn Gott alles ist, schon im/beim Gott ? Hat Leben ohne Glauben an Gott keinen Sinn und wenn, warum nicht ? Oder hat das Glauben an Gott keinen Sinn ? Brauche ich das Wort Gott um am mich selbst zu glauben ? Brauche ich das Wort um mich selbst zu respektieren ? Um alle andere zu respektieren ? NEIN. Ich brauche es nicht.

Gott. Vorstellungen. Phantasie. Kunst. Philosophie.

Es macht Spass. Ich selber würde mir aber lieber keine ernsthaften Vorstellung hinter dem Wort Gott erschaffen. Es gibt schon so viele andere Vorstellungen. Ich sage nicht, dass diese nicht die reine Wahrheit sind. Wie könnte ich das schon wissen ?

alnei

*
 
Über Gott nachdenken kann ich nicht und will ich nicht.Der vermag es nun mal nicht der Verstand.Gott als Gefühl mir selbst oder meinem Selbst nahe zu sein okay.Das ist für mich interessant.Gott als Gefühl ganz nah bei mir.Ich kann auch Selbst dazusagen.Gespräche mit Gott sind Selbstgespräche .Ist doch okay macht doch jeder mal .Lernt man sich ein wenig besser kennen wenn man dann so nach innen sich wendet zum eigenen Selbst-auch -ich -genannt.Man lauscht seinen eigenen Gedanken .Wenn ich sie nun als Schäfchen zähle bin ich schon nah an der Meditation.Gott bringt mir meinen eigenen Standpunkt näher und das meine ich wortwörtlich.Der Punkt -der Lichtpunkt übernimmt den Rest und führt mich dahin -wo ich noch nie zuvor gewesen bin .Und spricht da etwas an ,dass ich mehr bin als alles andere .Ich hätte das nie so ausdrücken können.Ein wenig hat dieses Wörtchen Gott dazu beigetragen.Danke Gott -du Wort -du.
Alles Liebe HW
 
*

Man wendet sich nach innen
und man wendet sich nach aussen.

Manchmal lausche ich dem Wind
und die Melodien, die der Wind bringt
reden mit mir in einer anderen Sprache.
In der wortlosen Sprache der Musik.

Und die Sterne reden mit mir
in ihrer wortlosen Sprache des Lichtes
und das brennende Holz
bringt zu mir einen Geruch voller Weisheit.

In so einem Geruch
ist auch eine wortlose Sprache verborgen,
die von einer Unzahl von Wäldern
die in der Vergangenheit verbrannten, spricht.
An deren Stelle entstanden die Felder,
worauf die Früchte der Erde, des Universums wachsen.

Und wenn ich diese Früchte schmecke
rede ich gleichzeitig mit der Erde, mit dem Universum
in der wortlosen Sprache des Geschmackes.

Und sie sagt mir, und es sagt mir, dass auch ich einmal
als Nahrung dienen werde.

All das und mehr...
wenn ich mich nach Aussen wende.

Und diese Verbundenheit ist nicht so schwer zu sehen...

Ich nenne sie aber nicht Gott. Ich nenne es nicht Gott.
Deswegen ist es keineswegs weniger wichtig,
weniger schön oder weniger grausam.

*

ALnei

*
 
Habe ich einen Begriff und suche dafür Eigenschaften - oder erlebe ich die Welt und versuche sie zu benennen?

Du machst Erfahrungen und hast daraus Erkenntnisse

Und die Sterne reden mit mir
in ihrer wortlosen Sprache des Lichtes
und das brennende Holz
bringt zu mir einen Geruch voller Weisheit.
der Poet ezählt Geschichten und malt Bilder mit Worten

du hast kein Bedürfnis das in einen Begriff, in ein Wort zu fassen, andere sagen dazu Gott, oder Großer Geist, Manitou oder wie auch immer, bringen es in eine Kurzform, aber auch die weitschweifigste Beschreibung wird nicht fassen was gemeint ist.

LGInti
 
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Habe ich einen Begriff und suche dafür Eigenschaften - oder erlebe ich die Welt und versuche sie zu benennen?

*

Beide Fälle schließen das Erleben nicht aus. Der Unterschied ? Im ersten Fall widmest du deine Aufmerksamkeit einem Wort, das an sich leer ist. Du lädst es die ganze Zeit mit Bedeutungen auf. Es ist das Wort, das wichtig ist. Im zweiten Fall widmest du deine Aufmerksamkeit jedem einzelnen Aspekt der Welt (wovon auch du ein Teil bist). Es ist was es ist und wo es ist und wird respektiert für das, was es ist. Nicht wegen Gott !

*

aber auch die weitschweifigste Beschreibung wird nicht fassen was gemeint ist.

*

Es wird genau das umfassen, was es umfassen soll. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Frage ist, ob du mit den Worten ALLES umfassen willst.
Dann hast du nämlich eine grosse Aufgabe vor dir.

*
 
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