gegenstände laden - wozu?

In der Natur der Wissenschaft natürlich.
Nö. Wissenschaft dient dazu etwas zu Wissen zu bringen/zu erfahren (durch tun oder nachvollziehen im Tun)/herauszufinden/zu beobachten/trennen/verbinden und dann richtig zu interpretieren. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er richtig oder falsch interpretiert.

Die Frage, wie viele Kulturen untergegangen sind ist absolut irrelevant.

Mein Beispiel diente auch nicht dazu, die/eine Wichtigkeit eines Unterganges irgendeiner Kultur zu bekräftigen (oder wieviele untergegangen sind).

Meinst du Realität ist kollektive Einbildung?
Großteils: Ja.

Nimm mal unser Gesellschaftssystem her. Beruht da nicht das Meiste auf kollektiven Meinungen und Glauben, welche immer wieder wiederholt und, relativ ungeprüft, als wahr angenommen und gelebt werden? Gelebt werden, obwohl die Menschen spüren und sehen das da was falsch läuft. Denk mal an das Bedürfnisse kreiieren der Wirtschaft und deren Werbung/Marketingstrategien. Wie oft sind naturwissenschaftliche Absolutäten/Realitäten auf Grund neuer Erkenntnisse wieder verworfen worden? Wie oft wurde bereits die Entwicklungs-Geschichte in so einigen Bereichen korrigiert (deswegen nur in einigen Bereichen, da Mensch sich nur mit einigen Bereichen beschäftigt).

Oder ganz hautnah: Du kannst die Realität einer Situation ganz anders wahr nehmen als ich.
Nein, denn Gesellschaft beruht auf Übereinkünften, die das Fortbestehen der Kultur sichern (sollen) Das hat keinen Anspruch einer Realität, die darüber hinaus geht.
Dann müßtest du eigentlich "ja" schreiben, denn wer sagt, dass irgendwelche Übereinkünfte einer Gesellschaft ihr Fortbestehen sichern? Wieviele Gesellschaften/Kulturen, ja: ganze Völker, sind schon untergegangen.
Die Frage, wie viele Kulturen untergegangen sind ist absolut irrelevant.
Die Frage war/ist: Ob Realität eine kollektive Einbildung ist und warum? (Die Frage war ja deine Frage (siehe oben) und ich bin darauf eingegangen. Das Warum oder wie, wäre interessant gewesen zu erörtern. Schade, dass du meinst ein nähere Beleuchtung wäre es nicht wert.

Und auch noch, dass das Fortbestehen einer Gesellschaft, wie sie ihre Realität interpretiert, mitnichten Sicherheit zu ihrem Fortbestehen garantiert.

Im Prinzip schreibst du Ansatzweise das Selbe nur mit anderen Worten, was die Gesellschaft anbelangt. Deshalb ist mir dein Nein, zuoberst, vollkommen unklar, denn es klingt so, als würdest du dir selbst widersprechen zu allem Sonstigen, dass du über Realität schriebst. Z. B. dies:
Realität ist das, was abseits des interpretierenden Individuums ist
denn dann ist das mit der Gesellschaft und ihrer Interpretation ihrer Realität um ihr Fortbestehen zu sichern auch keine Realität, sondern eben nur Interpretation, da es ein Fortbestehen einer Gesellschaft nicht sichert, wie die Geschichte zeigt. Und der Ansicht bin ich, z. B..
Ich kann auch fragen: Was verstehst du unter Realität? Oder was wäre denn diese Realität abseits eines interpretierenden Individuums?
 
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Meine Ansicht ist, dass Mensch gar nicht fähig ist eine Realität außerhalb sich selbst/seiner eigenen Interpretation/Wahrnehmung zu erkennen.
 
Früher machte ich mir darum große Sorgen ob der vielen Realitäten und Wahrheiten oder Möglicherweisewahrheiten. Heute sehe ich das viel cooler und feue mich über die Vielfalt der möglichen Realitäten, die man sich selbst kreiieren kann oder die schon kreiiert sind und man in ihnen schalten und walten kann wie einem beliebt, wenn man deren Funktionsweisen/Gesetze kennt (manipulieren kann).

Weniger beliebt sind mir Realitäten (z. B. einige gesellschaftliche oder kulturelle) die mit mir als Individuum inkompatibel sind oder mit meinem Naturell nicht korrelieren.

Und dazu spanne ich wieder den Faden zum Laden von Gegenständen, denn auch das, dass es funktioniert und wirkt, ist eine Realität unter vielen.
 
Wenn inderessierd's scho was real isch, wichdich isch was wirgd. Realidäd isch was für Schdubenhogger^^
 
Nö. Wissenschaft dient dazu etwas zu Wissen zu bringen/zu erfahren (durch tun oder nachvollziehen im Tun)/herauszufinden/zu beobachten/trennen/verbinden und dann richtig zu interpretieren. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er richtig oder falsch interpretiert.

Das ist alles so unnötig, anstrengend und zäh hier. Ich sagte, dass es in der Natur der Wissenschaft liegt Ergebnisse zu revidieren. Du sagst "Nö." Ist okay. Ich könnte jetzt darauf hinweisen, dass Wissenschaft per definitionem Erkenntnisgewinn durch Falsifizierung ist, aber auch dem wird ja eh wieder aus Prinzip widersprochen... eh alles für Nüsse hier.

Die Frage war/ist: Ob Realität eine kollektive Einbildung ist und warum? (Die Frage war ja deine Frage (siehe oben) und ich bin darauf eingegangen. Das Warum oder wie, wäre interessant gewesen zu erörtern. Schade, dass du meinst ein nähere Beleuchtung wäre es nicht wert.

Die Frage richtete sich im konkreten Kontext des Gespräches mit Choronzon an Choronzon und ging nicht in die Richtung, wie es ist und warum, sondern nur, ob er es so sieht. Das habe ich gefragt, um mir sicher sein zu können ihn richtig zu verstehen.

Und auch noch, dass das Fortbestehen einer Gesellschaft, wie sie ihre Realität interpretiert, mitnichten Sicherheit zu ihrem Fortbestehen garantiert.

Natürlich nicht.

Im Prinzip schreibst du Ansatzweise das Selbe nur mit anderen Worten, was die Gesellschaft anbelangt. Deshalb ist mir dein Nein, zuoberst, vollkommen unklar, denn es klingt so, als würdest du dir selbst widersprechen zu allem Sonstigen, dass du über Realität schriebst. Z. B. dies:

Nein, das widerspricht sich nicht. Ich merke schon ganz gut, wo ich mir tatsächlich widerspreche und wo das durch einen Gesprächsverlauf so wirken kann und warum.

denn dann ist das mit der Gesellschaft und ihrer Interpretation ihrer Realität um ihr Fortbestehen zu sichern auch keine Realität, sondern eben nur Interpretation, da es ein Fortbestehen einer Gesellschaft nicht sichert, wie die Geschichte zeigt. Und der Ansicht bin ich, z. B..

Die Interpretation ist Interpretation. Dass interpretiert wird und Interpretation stattfindet - diese also einen Inhalt haben ist Realität.

@saffrondust:

Nein, Wahrnehmung ist nicht mit Interpretation gleichzusetzen.
Wahrnehmen ist aufnehmen + filtern von Eindrücken, interpretieren ist bewerten von Eindrücken.
 
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