Hallo Handwerker!
handwerker schrieb:
hallo,
ich sehe darin keine argumentation. frage leute die ihren wohnsitz bei einem sturm verloren haben. haben sie den verlust durch säen geerntet ? wohl kaum. das einzige was ihnen m.e. eben bleibt ist, die vorstellung... das leben kontrollieren zu können, zu verwerfen.
Schade, dass Du die Argumentation nicht sehen kannst. Die war nämlich für Dich gedacht.
Warum sollte ich allen Menschen erzählen, dass sie das ernten, was sie säen, wenn über 90 % von ihnen es nicht erfassen können? Die fühlen sich an das Schicksal ausgeliefert - wie Du leider auch.
Ich bin sicher, dass zwischen denen, die das Heim verloren haben, ganz, ganz wenige waren, die fassen konnten, warum es ihnen passiert ist.
Ich bin auch sicher, dass manche von ihnen durch das Schock mindestens für kurzen Augen-
blick "wussten", warum es ihnen geschehen ist. ( Durch großen Schock kann sich das Monta-
gepunkt bewegen und man kann dadurch Augenblicke "großer Klarheit" erleben.)
Viele haben sich bestimmt gefragt: Warum musste es eben mir passieren?
Manche werden nach der Antwort suchen und wenn sie nicht aufgeben, werden sie die Antwort finden.
Für viele ist es am einfachsten (am normalsten, am bequemsten?) sich als Opfer des Schick-
sals zu fühlen.
dann nenne mir doch mal ein beispiel. das gegenüber als ein spiegel zu sehen... hat m.e. mit verantwortung nix zu tun.
Was verstehst Du unter dem Wort: Verantwortung?
Für mich ist es so: Entweder fühle ich mich als Opfer (Marionette?) oder ich
anerkenne (erkenne) die Verantwortung dafür, was mir geschieht - eben das,
was ich gesät habe.
Ich fühle keine Verantwortung für andere Menschen, auch nicht für meine
Kinder. Ich "trage" bewusst Verantwortung für mich (= für meine Taten, Ge-
danken, Gefühle) und das steht natürlich im Bezug zu meinen Kindern und anderen
Menschen.
nun, warum sollte dieses wiederrum der fall sein ? das lässt sich m.e. nicht sagen. verloren ist doch einer, der sich verirrt hat. geh raus und frage leute ob sie sich nicht zurechtfinden.
Es geht immer wieder um die Bewusstheit. Die meisten Menschen glauben
sich zu recht zu finden, bis sie durch einen Sturm das Heim verlieren.
Warum sollte ich die Menschen fragen? Die meisten von ihnen sind immer noch "in der Höhle angekettet" und finden es ganz normal.
ich meinte es so, dass aus einer illusion niemals! etwas wirkliches werden kann... es wird immer eine illusion bleiben. selbst wenn diese als illusion durchschaut wird... so kommt auch dann kein korn wirklichkeit zum vorschein.
Das stimmt: Eine Illusion wird immer nur eine Illusion bleiben. Wenn sie durch-
schaut wird, kann natürlich nicht die Wirklichkeit in der Illusion zum Vorschein
kommen. Dann wäre sie nämlich nur eine Täuschung und keine Wirklichkeit.
u
lol... wer sagt denn, dass der mensch erschaffen wurde ? im tram erscheinen auch ganze berge... andere menschen, bäume und vieles mehr.
Du hast das Wort "erschaffen" benutzt. Mir gefällt "basteln" besser. Ich
"bastle" auch in meinen Träumen, also warum könnte man nicht in diesem
Traum, den man Realität nennt, "herumbasteln"?
Nebenbei: Du hast bestimmt Augenblicke "großer Klarheit" erlebt. Kannst
Du Dich an sie nicht mehr erinnern?
Alles Gute

P.