Gefhle: wer ist dafr verantwortlich?

was für eine definition hast du denn von gott?
was ist denn gott für dich?

vielleicht sollte man mal auf der begriffsebene für klarheit sorgen (und sich nicht so an den worten aufhängen?)!
 
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martina weigt schrieb:
Ich handle von meiner Seele aus, aber ich liebe auch mein Ego, und dass ist m.E. wichtig, sich zu lieben, sein Ego zu lieben. Egal, was es tut, es zu lieben, bedingungslos.

Na jetzt kommen wir ja mal zum Kern. Wenn ich das also nun richtig verstehe ist Deine Seele "die Führung"?!
Nun denn da werfen sich aber nun ein paar Fragen für mich auf. Wenn Du Deine Verantwortung an deine Führung also deine Seele abgegeben hast bist Du also nicht Deine Seele ??
Das heißt Du fühlst Dich nicht eins mit Deiner Seele? Warum nicht ??

Was trennt Dich davon ?? Wenn Dich davon nichts trennt sind viele Deiner vorangegangenen Posts ein Widerspruch in sich selbst. Denn was ist der Unterschied zwischen Deinem ich und dem DU?
 
Gabi schrieb:
Da hast Du ganz Recht. Aber es hat doch niemand behauptet, daß unser Ego leiden will, oder ? Es ist, wie Du sagst: wir glauben, bestimmen zu können. Unser Ego will unter allen Umständen die Kontrolle über unser Leben haben. Wenn wir unser Ego loslassen würden, die Kontrolle komplett abgeben würden an unsere Seele, sodaß wir unseren Seelenplan leben könnten, dann würden wir nicht leiden. Leid entsteht ausschließlich, weil das Ego sich wehrt. ES will sagen, was Sache ist, ob es nun im Sinne der Seele ist oder nicht. Fakt ist: alles was nicht im Sinne der Seele ist, macht uns nicht wirklich glücklich.


Frage: Wie kommt die Seele zu dem Ego das ihr quasi bei Ihrer Entfaltung im Wege steht ??
 
soulflower schrieb:
was für eine definition hast du denn von gott?
was ist denn gott für dich?

vielleicht sollte man mal auf der begriffsebene für klarheit sorgen (und sich nicht so an den worten aufhängen?)!

hallo,

ich denke eine definition von gott ist hier irrelevant.

denn:

- wenn ich gott bin, was bringt mir das ?
- wenn ich ein mensch bin... dann kenn ich inzwischen dessen gerücht (freie persönlichkeit).

cu
 
handwerker schrieb:
hallo gabi,

also "dein wille geschehe". wenn es sein wille ist, dann hat das mit den menschen nichts zu tun oder ? denn ein mensch ist nicht gott (für mich zumindest)... sondern eine marionette. und wenn ich etwas bin... was sehr viel mehr ist, dann frage ich nach dem nutzen.

cu

Ich lese Deine Posts mit großer Aufmerksamkeit. Du stellst gute kritische (Hinter-)Fragen. Nur was mir fehlt ist Deine klare Sicht oder Dein Verständnis der Dinge.
Denn natürlich kann man alles in Frage stellen. Wie sieht dein Welt- oder Daseinsbild aus ?? Hast Du eines oder beschränkst Du dich darauf das anderer in Frage zu stellen ?
 
handwerker schrieb:
hallo gabi,

also "dein wille geschehe". wenn es sein wille ist, dann hat das mit den menschen nichts zu tun oder ? denn ein mensch ist nicht gott (für mich zumindest)... sondern eine marionette. und wenn ich etwas bin... was sehr viel mehr ist, dann frage ich nach dem nutzen.

cu

Da gibt es gar kein "Dein Wille", "Sein Wille" ... Aber es ist so wie Soulflower sagt, es kommt auf die Begriffsdefinition an. Für mich ist Gott die reine Liebe, als Energie, die eine Seele, die wir ALLE sind, denn auf Seelenebene sind wir EINS. Aber wenn Du vom Ego ausgehst, das Du ja lebst, siehst Du Gott als etwas Getrenntes. Als jemand/etwas, was "seinen Willen" jemandem "aufdrücken" kann, bestimmen kann, was abgeht.

Und der Nutzen, sich bewußt zu werden, wer man wirklich ist, die Seele zu leben, die man ist ??? Das ist reine Glückseligkeit hier und jetzt in diesem Körper ... was bisher in alle den undendlich vielen Jahren nicht möglich war für die gesamte Menschheit ! Reine Glückseligkeit bedeutet nicht: abheben und schweben in einem "weggetretenen" Zustand, wie unter Drogen, sondern reines Glück zu verspüren, in jeder Sekunde des Lebens, im Alltag. Das hat allerdings nichts mit dem Glück zu tun, das man mit einem Lottogewinn in Verbindung bringen würde. Es ist ein Glücksgefühl der reinen Liebe, des Angenommen werdens, der Verbundenheit, des Eins Sein mit ALLEM was ist.
 
voice schrieb:
Ich lese Deine Posts mit großer Aufmerksamkeit. Du stellst gute kritische (Hinter-)Fragen. Nur was mir fehlt ist Deine klare Sicht oder Dein Verständnis der Dinge.
Denn natürlich kann man alles in Frage stellen. Wie sieht dein Welt- oder Daseinsbild aus ?? Hast Du eines oder beschränkst Du dich darauf das anderer in Frage zu stellen ?

hallo,

m.e. ist die welt in der wir leben eine begriffswelt. das was immer ist, ist immer ein begriff (und niemals ein ding an sich). wir erleben also eine konstruierte welt (realität). die wirkliche... reale welt... bleibt uns verborgen. das ist im prinzip mein weltbild. und ich bin kein mensch... sondern ein begriff im bewusstsein. zu mehr bin ich nicht gekommen. denn können wir wirklich wissen wer oder was wir sind ? wir können doch immer nur wissen, wer oder was wir nicht sind. und alles... was wir auch immer zu sein scheinen, bleibt ein konzept (idee).

cu
 
voice schrieb:
Frage: Wie kommt die Seele zu dem Ego das ihr quasi bei Ihrer Entfaltung im Wege steht ??

Wir (als Seele) haben es so gewollt. Wir wollten die Trennung aus der Einheit, aus dem Ganzen und dazu benötigen wir unser Ego. Denn durch das Ego nehmen wir uns als getrennte Person wahr, als getrennt von anderen. Das Ego ist also ein Hilfsmittel gewesen, um unser Bewußtsein von dem was wir wirklich sind zu trennen. Aber wie gesagt, nur das Bewußtsein ... wir sind nicht wirklich getrennt ...
 
handwerker schrieb:
Denn können wir wirklich wissen wer oder was wir sind ? wir können doch immer nur wissen, wer oder was wir nicht sind. und alles... was wir auch immer zu sein scheinen, bleibt ein konzept.

Ja, das stimmt, aber nur aus der Sicht des Egos ... bzw. wenn man das Ego lebt und die Seele komplett verdrängt ...
 
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handwerker schrieb:
hallo,

ich denke eine definition von gott ist hier irrelevant.

denn:

- wenn ich gott bin, was bringt mir das ?
- wenn ich ein mensch bin... dann kenn ich inzwischen dessen gerücht (freie persönlichkeit).

cu



wenn du ein wort benutzt, dann ist es sehr wohl wichtig, was es für dich bedeutet.

denn wenn dein "gottbegriff" ein anderer ist als der, den gabi benutzt, dann redet man aneinander vorbei, und das nur aufgrund der falschen begriffe bzw. ihrer unterschiedlichen verwendung.

wenn ich das wort "haus" sage, dann müssen auch wir beide wissen, was man unter dem wort "haus" eigentlich versteht. das einfache beim haus ist allerdings, dass man - da es sich um etwas konkretes handelt - es einfach festlegen kann, was es ist.
aber bei abstrakten begriffen wie zum beispiel gott ist es schwer, eine klare definition zu finden. schwer, es in worte zu fassen. und jeder wird einen anderen zugang dazu haben.


gerade der begriff gott wird so oft benutzt und ist für jeden aber so unterschiedlich. deswegen finde ich es sehr wohl wichtig, zu klären, was der begriff für einen selbst eben bedeutet. ansonsten geht die kommunikation aneinander vorbei.

ich finde es also nicht so unwesentlich, einen begriff (der offensichtlich so unklar ist) zu klären, wenn ich ihn benutze ;)
 
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