Freundschaft+

  • Ersteller Ersteller Moondance
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Hm, wenn Du von einer Speise noch nie gekostet hast, wie kannst Du wissen, wie köstlich sie schmeckt, sodass Du danach nicht mehr darauf verzichten möchtest?
Ok, dann ist es ein Ausprobieren, was wir wohl alle kennen.
Oder geht es bei deiner Liebe um profane Handlungen?
Nein, meine/unsere Liebe ist eh einzigartig, weil die meisten Menschen behaupten "sowas gibts garnicht".:D

Trotzdem verstehe ich nicht, denn ich sehe viele Widersprüche in dem was Du schreibst, was wahrscheinlich an mir liegen mag.
Ich habe Dir verschiedene Fragen gestellt, wie z.B. ob Du von Deinem Mann nicht erfüllt bist, Bedürfnisse nicht befriedigt werden & deshalb einen Zweitie hast.
Ich möchte auch nochmal betonen, daß meine Fragen nicht wertend sind, denn was Du lebst, daß kenne auch ich aus jüngeren Jahren.;)
Aber da war es halt so, daß zwei verschiedene Männer jeweils verschiedene Bedürfnisse erfüllten.
Wenn "man" jedoch nichts BRAUCHT, wie Du ja schriebst, dann muß auch nix erfüllt werden.
Oder sehe ich das falsch?
 
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Du bist verheiratet und hast dich dann aber erst verliebt. Vermutlich kanntest du das vorher gar nicht. Sowas kommt häufiger vor als man denkt.
Viele meinen nämlich immer noch, dass man sich ja spätestens mit 15 nach dem 1. Kuss verliebt haben muss *g.
Dass du dich nun nicht scheiden lassen willst, ist vielmehr eine organisatorische Geschichte, allerdings würde ich nach diesem Statement mal vermuten, ohne deinen Mann könntest du gut leben. ;)
Ach Gottchen was hast du für Vermutungen, mit denen Du vollständig falsch liegst. :ROFLMAO:

Aber Hauptsache wen angiften, hm? N... Mrs. Jones? ;)
 
:lachen:

Ist es so, dass unser Verständnis von Sexualität in Beziehungen da eventuell mit hineinspielt und etwas kaputt macht?

Es gibt kein einheitliches Verständnis von Sexualität.
Für den einen mag es sein wie ein körperliches Grundbedürfnis, ähnlich wie essen, trinken und schlafen.
Andere versuchen, die menschliche Sexualität etwas aus diesem Grundbedürfnis heraus zu heben und eine seelische Begegnung daraus zu machen, manche, denen das gelungen ist, ist es dann nicht mehr möglich, einfach so drauf los zu machen, wie`s der Hunger befehlen würde, dann hörte ich schon von Menschen, die ihre Sexualität spirituell zu leben versuchten...

Ich will das alles nicht bewerten, weiß nicht, was richtig ist oder falsch, absolut keine Ahnung hab ich. Ich will es einfach nur nicht so haben, wie es mir nicht entspricht und wie es mir nicht gut tut oder mich am Ende gar kaputt macht.
 
Ok, dann ist es ein Ausprobieren, was wir wohl alle kennen.

Nein, meine/unsere Liebe ist eh einzigartig, weil die meisten Menschen behaupten "sowas gibts garnicht".:D

Trotzdem verstehe ich nicht, denn ich sehe viele Widersprüche in dem was Du schreibst, was wahrscheinlich an mir liegen mag.
Ich habe Dir verschiedene Fragen gestellt, wie z.B. ob Du von Deinem Mann nicht erfüllt bist, Bedürfnisse nicht befriedigt werden & deshalb einen Zweitie hast.
Ich möchte auch nochmal betonen, daß meine Fragen nicht wertend sind, denn was Du lebst, daß kenne auch ich aus jüngeren Jahren.;)
Aber da war es halt so, daß zwei verschiedene Männer jeweils verschiedene Bedürfnisse erfüllten.
Wenn "man" jedoch nichts BRAUCHT, wie Du ja schriebst, dann muß auch nix erfüllt werden.
Oder sehe ich das falsch?

Ich habe dir die Fragen doch beantwortet. Ich liebe zwei Männer und ich war mit der Monokiste mit meinem Mann 10 Jahre vollauf zufrieden. Doch das andere nun ist auch prima. Ich war damals nicht auf der Suche nach etwas, was mir fehlte und war selbst überrascht, als ich es fand.

Bei deinen Ausführungen gelange ich wieder an das Wort "brauchen": muss man brauchen, um zu lieben? Kann man nicht auch erfüllt werden ohne zu brauchen?

LG
Any
 
Ok, dann ist es ein Ausprobieren, was wir wohl alle kennen.

Nein, meine/unsere Liebe ist eh einzigartig, weil die meisten Menschen behaupten "sowas gibts garnicht".:D

Trotzdem verstehe ich nicht, denn ich sehe viele Widersprüche in dem was Du schreibst, was wahrscheinlich an mir liegen mag.
Ich habe Dir verschiedene Fragen gestellt, wie z.B. ob Du von Deinem Mann nicht erfüllt bist, Bedürfnisse nicht befriedigt werden & deshalb einen Zweitie hast.
Ich möchte auch nochmal betonen, daß meine Fragen nicht wertend sind, denn was Du lebst, daß kenne auch ich aus jüngeren Jahren.;)
Aber da war es halt so, daß zwei verschiedene Männer jeweils verschiedene Bedürfnisse erfüllten.
Wenn "man" jedoch nichts BRAUCHT, wie Du ja schriebst, dann muß auch nix erfüllt werden.
Oder sehe ich das falsch?

Also für mich kommt das absolut wertend, bzw. abwertend rüber, denn du kommunizierst ja foglendes ganz klar: früher kannte ich das auch, da war ich noch nicht so erfüllt von einem Mann, wie ich es jetzt bin, jetzt, wo ich die Beziehung habe, von der viele anderen sagen "sowas gibts gar nicht".

Dazu fiele mir ein, dass jemand, der sich so über eine Liebe definiert oder das so nach außen trägt und vor jeden anderen stellt und sagt/schreibt "schau, so ist DIE Liebe, wenn sie genial und erfüllt ist", für mich komisch klingt, so nach Liebe als Selbstzweck.
Ich glaube ja, dass echtes Glück sehr still ist und diese Verkündigung nach außen gar nicht mehr braucht, es genügt sich selbst und das gilt auch für eine gute Liebe. Und ich glaube, dass wir Menschen das zugleich so auf Dauer gar nicht hinbekommen.

Niemand erfüllt uns auf Dauer, weder wir uns selbst, noch ein Mensch, sonst bräuchten wir nicht den Austausch mit anderen Menschen (zum Beispiel in Foren, aber natürlich vor allem real) und von diesem Bedürfnis ist es rein theoretisch gar nicht mehr so weit, jemand anderen dann an sich heranzulassen und mehr daraus zu machen.

Ich glaube auch nicht, dass wir Menschen immer erfüllt sein sollen, das ist ja schon der Meditiation so - leer werden, um danach wieder aus dem Vollen schöpfen zu können.
Wenn man sich um Wahrhaftigkeit bemüht und zugleich das eigene Wunschdenken (von sich/der Welt/dem Partner - wie es sein soll) reduziert, bemerkt man, dass es gar nicht darum geht, dass etwas perfekt ist...nur viele hätten gerne, dass es perfekt ist und sagen das dann, es ist so schön und tralala, ich kenne das sehr gut von mir, das mache ich auch immer wieder mal, dann weiß ich, dass ich gerade den Wunsch in mir trage, es wäre so...einfach und klar und erfüllend und das immerzu, aber man kann auch darauf verzichten.
Ich versuche das gerade und es ist eine gute Erfahrung. Ich habe mir vorgenommen, mir nie mehr etwas zu sagen, zum Beispiel, dass etwas schön ist oder auch anderen nicht mehr mitzuteilen, dass ich glücklich bin...sondern es soll einfach sein, wenn es so ist, dann spüre ich das eh oder es ist eben gerade nicht so, dann spüre ich das auch. Das genügt. Das ist meine Lernaufgabe für die nächsten Jahre.
 
Ich habe dir die Fragen doch beantwortet. Ich liebe zwei Männer und ich war mit der Monokiste mit meinem Mann 10 Jahre vollauf zufrieden. Doch das andere nun ist auch prima. Ich war damals nicht auf der Suche nach etwas, was mir fehlte und war selbst überrascht, als ich es fand.

Bei deinen Ausführungen gelange ich wieder an das Wort "brauchen": muss man brauchen, um zu lieben? Kann man nicht auch erfüllt werden ohne zu brauchen?

LG
Any

Du bist halt nicht ganz ehrlich jetzt. Gestern hast du geschrieben, ihr habt ein dreiviertel Jahr vorher eure Beziehung geöffnet. Wieso tatet ihr das, wo du doch mit allem so zufrieden warst? Wollte dein Mann mal was Neues ausprobieren, hast du mit ihm gemeckert, er mache etwas nicht richtig?
Wie es aussieht, hast du dich danach allerdings verliebt und dein Mann könnte darunter leiden, falls er dich liebt und möchte sich natürlich nicht scheiden lassen. Schon mal darüber nachgedacht? Das wäre nicht polygam, das wäre *dumm g`loofen*. Und irgend so etwas vermute ich halt gaaanz stark bei dir. Meine polygamen Freunde ticken ganz anders, isso. ;)
 
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KeineVermutungen, du hast das selbst geschrieben, dass du dich wider Erwarten verliebt hast, es nicht geplant war und du aber auch aus der Nr. nicht mehr aussteigen kannst. Das ist eindeutig!
Es war kein Öffnen der Ehe, wo keiner von uns Zweien gezwungen oder genötigt worden wäre. Diese Entscheidung war harmonisch und im Einklang getroffen worden.

Du hast damit nur Probleme, weil du dir sowas nicht vostellen kannst für dich. ;)

p.s. polygam funzt noch etwas anders. ;) Und nein, er leidet darunter nicht, ebensowenig ich, mein Mann freut sich für mich, dass ich die Erfahrungen bislang gemacht habe. Und umgekehrt. Wir können einander diese Freiheiten gönnen. Wenn es mal Auseinandersetzungen gibt (was normal ist wenn man zusammen lebt), geht es um so Sachen wie Haushaltsführung, also ganz normale Sachen wie in Monokisten halt auch, wenn man zusammenlebt.

LG
Any
 
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