Bei der Feststellung der Nation ein anderes Beispiel: wenn du weißt, dass in einem afrikanischen Land 70% aller Einwohner HIV positiv sind und dein Sohn mit einer jungen gerade nach Deutschland gekommenen Afrikanerin aus diesem Land eine Beziehung eingehen will, würdest Du dir keine Gedanken machen, dass das Risiko, dass dein Sohn sich ansteckt, ungemein höher ist, als würde er mit einer Deutschen zusammen sein? Natürlich würdest Du das, weil Du nämlich deinen Sohn vor Schaden bewahren möchtest. Als Maßnahme würdest Du von der jungen Frau verlangen, dass sich sich auf HIV testen lässt.
Genauso ist es mit den Vorfällen aus Köln. Da sind Verbrechen geschehen, die in Art und Durchführung importiert wurden. Natürlich hast Du dann eine identifizierbare Tätergruppe und es ist selbstverständlich, dass eine junge Frau sich von dieser Gruppe Menschen lieber etwas ferner hält als von anderen Männern, wo sie die Erfahrung gemacht hat, die tun ihr nichts an. Es hat mit Rassismus und Hetze rein gar nichts zu tun mit derlei Fakten entsprechend umzugehen. Sondern mit Selbstschutz und Prävention.
Was ist denn das "den Fakten entsprechende" Vorgehen hier?
Wenn mein Sohn oder Tochter eine Beziehung mit einem Menschen aus einem Land mit einer hohen HIV-Quote anfangen würde, würde ich zu einem HIV-Test raten - soweit richtig - aber, wenn der dann "negativ" ausfällt, wäre die Sache gegessen, und die Bedenken wegen einer wahrscheinlicheren HIV-Infektion wären beseitigt.
Es hat allerdings sehr wohl mit Rassismus und Hetze zu tun, die Taten von Köln der "Tätergruppe" anzulasten, bzw. wenn dadurch für alle aus dieser Gruppe dadurch große Nachteile entstehen. Auch nach Silvester sind immernoch die Mehrheit dieser Menschen unschuldig. Und unschuldige Menschen haben auch weiter wie unschuldige Menschen behandelt zu werden.
Es kann auch mit Rassismus und Hetze zu tun haben, wenn man alle Fälle, wo jemand aus der "Tätergruppe" straffällig wird, zusammenträgt. Ja, wofür soll so eine Liste ein Argument sein? Dass es kriminelle Migranten/Asylbewerber gibt, ist kein Geheimnis. Aber ein objektives Bild über die "Tätergruppe" ergibt sich damit NICHT, sondern es bleibt eine (selektive) Liste.
Objektive Berichterstattung ist wichtig, und ich bin auch dafür, dass über solche Fälle berichtet wird. Ebenso sollen die Täter strafrechtlich verfolgt und Tat und Schuld angemessen bestraft werden. Soweit richtig. Aber eben NUR die Täter, und nicht Menschen, die noch zur "Tätergruppe" gehören.
Durch solch eine selektive Fall-Liste ergibt sich eben kein objektives Bild, sondern es wird eine tendenziöse einseitige Berichterstattung (die bemängelt wird), durch eine tendenziöse einseitige Berichterstattung des anderen Extrems ersetzt.
Es hat auch mit Rassismus und Hetze zu tun, wenn Gerüchte über die Tätergruppe gestreut werden, und wenn der Hinweis, dass es sich dabei jeweils um ein Gerücht handelt, dann bekämpft wird. Das wird übrigens auch von der FAZ kritisiert:
http://www.faz.net/aktuell/politik/...n-stimmung-gemacht-wird-14030797.html#GEPC;s6
Und was sagen eigentlich die Asylkritiker zu diesen Mitgliedern der "Tätergruppe":
http://www.faz.net/aktuell/politik/...-schuetzen-amerikanerin-14020237.html#GEPC;s6
Gehört nicht auch sowas zu einer objektiven Berichterstattung, um sich ein gutes Bild zu machen? Warum taucht nur sowas nicht auf diversen Listen auf?