Evolution des Menschen

Wird sich der Mensch noch weiterentwickeln?

  • Ja, die Evolution geht weiter.

    Stimmen: 31 83,8%
  • Fortschritt nur noch in der Technik.

    Stimmen: 4 10,8%
  • Überhaupt keine Entwicklung mehr.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nur noch Rückschritte.

    Stimmen: 2 5,4%

  • Umfrageteilnehmer
    37
  • Umfrage geschlossen .

River

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Es ist nicht nur das Materielle real, sondern alles, was irgendwo auf dieser Erde oder sonstwo existiert. Die meisten wollen es nur nicht wahrhaben, dass es existiert, weil das Interesse von vielen Menschen leider auf das „Normale“ beschränkt ist. Ist dies nicht schade, entgehen uns da nicht viele Dinge, die sehr interessant wären zu erfahren?

Aber vielleicht KÖNNEN die meisten von uns das Immaterielle einfach noch nicht wahrnehmen (mit Immateriell meine ich alles, was man mit unseren fünf Sinnen nicht wahrnehmen kann). Wir haben Hören, Sehen, Schmecken, Riechen, Fühlen usw. gelernt im Laufe der Evolution. Weshalb sollen wir uns dann nicht noch weiter entwickeln? Meint ihr, dass sie jetzt schon zu Ende ist, unsere Entwicklung? Es wäre interessant zu wissen, wo wir stehen...

Vielen Dank für Eure Meinung
River
 
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Bael

Guest
So wie ich das sehe, wird sich der mensch immer entwickeln.......... sei das weiter oder zurück.
Meistens ging es doch vorwärts. Oft musste er einen Schritt zurück, um zwei schritte vorwärts zu kommen.

Evolution hat meiner Meinung etwas mit Anpassung zu tun.
Ich verstehe nicht ganz, was du als Immateriell bezeichnest.
Dinge, die wir mit den 5 Sinnesorganen nicht wahrnehmen können?

Was zum Beispiel?
Magnetismus? Radiowellen?

Wenn man Evolution also, als Anpassung darstellt.
Warum sollte man sich anpassen müssen?

Oder meintest du zwischenmenschliche Dinge, wie Gefühle?
Oder vielleicht, PSI, Magie, Energie, Chi??

es grüsst fragend, Bael.
 

River

Mitglied
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Hallo Bael,

Bael schrieb:
Ich verstehe nicht ganz, was du als Immateriell bezeichnest. Dinge, die wir mit den 5 Sinnesorganen nicht wahrnehmen können?
Danke für diese intelligente Frage. Also mit Evolution des Immateriellen meine ich die Steigerung (nicht die Stagnation oder den Rückschritt) folgender Dreieckspunkte: Wahrnehmungskraft, Fähigkeit und Erkenntnis. Letztendlich sind alle drei für eine (ausgeglichene) Evolution nötig. Die Folge dieser immateriellen Evolution ist wiederum ein Dreieck: erhöhtes Wissen, mehr Fortschritt und natürlich auch mehr Anpassung (gegenüber einer ganzheitlichen Umwelt).
Als Beispiel einer einseitigen Entwicklung: In Afrika gab es einen Menschenaffenstamm, der über Jahrmillionen genau eine Erfindung hervorgebracht hat (ein Werkzeug), dann ist er irgendwann mal ausgestorben. Dies ist wohl absolute Anpassung, aber das erhöhte Wissen und der Fortschritt fehlte dabei.

Bael schrieb:
Magnetismus? Radiowellen?
Oder meintest du zwischenmenschliche Dinge, wie Gefühle?
Oder vielleicht, PSI, Magie, Energie, Chi??
Alles gute Beispiele. Weitere: Ratten haben einen speziellen Orientierungssinn, sie können sich Wege merken und die dann im Dunkeln erstaunlich genau abspazieren. Vögel können sich mithilfe des Erdmagnetfeldes orientieren. Der Mensch braucht dazu aber noch Lampen, Karte und Kompass, ob unsere Evolution in diesem Zustand an einem Ende angekommen ist? Man denke dabei an obigen Menschenaffenstamm: möglich wäre es durchaus.

Es grüsst
River
 

jake

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Evolution als Anpassung? So sehen es die meisten Evolutionsforscher eigentlich nicht mehr, und es wär ja auch ein eher depressiver, nach unten nivellierender Prozess. Selbst Darwin hat ja schon anerkannt, dass nicht das Angepasste, sondern im Gegenteil das unangepasst Neue Entwicklung bewirkt und zum neuen "Normalen" wird. Bis das nächste - zunächst unangepasste - Neue emergiert.

Sehr ausführlich und in einer weitgespannten Zusammenschau der Vielen, die auf diesem Gebiet forschen, befasst sich damit Ken Wilber in "Eros, Kosmos, Logos - eine Jahrtausend-Vision". Sein Schlusswort (das allerdings ohne die vorangegangenen 600 Seiten etwas kryptisch bleibt):
Ken Wilber schrieb:
Ein wenig verdreht ist die heutige Welt: Mythen fürs einfache Volk und Flachland-Naturalismus für die Intelligenzija. Welche Ironie also, dass ausgerechnet die Naturwissenschaft, dieser Ausbund von Abstiegsdenken, in den letzten Jahrzehnten des zweiten Jahrtausends die Selbstorganisations- und Selbsttranszendenz-Natur der Evolution wiederentdeckte. Welche Ironie auch, dass sie durch die Vereinigung der beiden Zeitpfeile Eros zum einzigen und überall wirksamen Prinzip der Manifestation machte. Und welche Ironie schließlich, dass sie der Evolution über die Rationalität hinaus den Weg ebnen sollte, indem sie klar und deutlich aufzeigte, dass die Evolution nicht stehenbleibt und jedes Stadium in ein größeres, umfassenderes Morgen einmündet. Und wenn das Heute Rationalität ist, dann ist das Morgen Transrationalität, und nicht ein wissenschaftliches Argument der Welt steht dagegen, sondern alles dafür.
Da also stehen wir jetzt, im Raum der Rationalität und auf der Schwelle zu transrationaler Wahrnehmung, zu einer Scientia visionis, die Menschen aller Art und überall immer wieder mal und mit wachsender Klarheit Ahnungen vom wahren Abstieg der alles-durchdringenden Welt-Seele zuträgt.
Alles Liebe, Jake
 
D

deraugenblick

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ich mein warum es eine evolution gibt

ein aufwertsstreben
ein besser schöner mehr werden
vollkommener werden

will gott vollkommen werden - mit dir
 

River

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jake schrieb:
Evolution als Anpassung? So sehen es die meisten Evolutionsforscher eigentlich nicht mehr, und es wär ja auch ein eher depressiver, nach unten nivellierender Prozess. Selbst Darwin hat ja schon anerkannt, dass nicht das Angepasste, sondern im Gegenteil das unangepasst Neue Entwicklung bewirkt und zum neuen "Normalen" wird. Bis das nächste - zunächst unangepasste - Neue emergiert.
@Jake
Was wäre, wenn wir erkennen würden, dass wir letztenendes doch "nur" ein Teil der Natur wären? Wenn wir nur dann überleben, wenn wir uns der Natur anpassen? Und alles andere sinnloser Selbstmord wäre? Hat die Natur keine Selbstschutzvorrichtungen, die eine Spezies vor sich selbst schützt?

Anpassung muss nicht heissen, dass es keinen Fortschritt geben soll. Sondern dass ein Mensch gewisse Naturgesetze akzeptiert und sich darin frei entfaltet, ohne andere Menschen oder sich selbst zu schädigen.

Tut mir leid, aber Darwin ist überholt. Es brauchte ihn und seine Ansichten für unsere Entwicklung, aber jetzt sind sie nur noch ein Bremser. In diesem Sinne sage ich: Naturwissenschaften sind auch Ideologien, und die müssen eben der Zeit angepasst werden - solange sie nicht endgültig formuliert sind, und keine Entgültigkeit ist leider das Karma der Naturwissenschaft. :rolleyes:

Gruss,
River
 

Alia

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wird sich weiter entwickeln. Denn<: Es gibt kein zurück,- sondern immere nur ein Vorwärts.
Wir werden uns weiter entwickeln, wir werden uns anpassen,- und... wir werden das ALL erkunden

Alles LIEBE
ALIA
 

fckw

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Alia schrieb:
wird sich weiter entwickeln. Denn<: Es gibt kein zurück,- sondern immere nur ein Vorwärts.
Wir werden uns weiter entwickeln, wir werden uns anpassen,- und... wir werden das ALL erkunden
Weiter? So lange das nicht im Sinne von "besser, höher, aufwärts" gemeint ist, dann kann ich zustimmen.

Schon bei der Aufklärung glaubten die Menschen daran, es könne nur noch aufwärts gehen. Auch die ersten Kommunisten glaubten kurze Zeit später erneut daran. Noch später kamen dann einige der grössten Massenmorde, die die Weltgeschichte jemals gesehen hat. Man könnte das auch als eine Form von "weiter" bezeichnen, denn auch diese Massenmorde schlugen sämtliche Rekorde, was die Effizienz anging, mit welcher sie ausgeführt wurden.
 
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souleat

Guest
Hier gibts massive Missverständnisse - Also Evolution geht nicht in eine Richtung - : die natur (der es übrigens vollkomen egal ist ob es den menschen als art gibt oder nicht!) bietet verschieden möglichkeiten denen sich lebende Wesen nicht entziehen können -tun sie es trotzdem -aufgrund von mutation oder dummheit :), sortiert die natur sie aus.
Trotzdem probiert die natur ständig neues aus (auch sackgassen) den immer wieder ist etwas besseres? dabei.
Nur der mensch nimmt sich als individuum zu wichtig und sieht sich ausserhalb der natur stehend. (sein gehirn -das nun mal produkt dieser evolution ist kann die natur deshalb auch nicht voll verstehen - paradox ) -es befähigt ihn aber diese kalte und unbarmherzige vorstellung mit Götterglauben (irgendwer anderer muss ja zuständig sein) und einer suche nach dem sinn des lebens (zeitweilig) zu verdrängen...

nur das träumen macht das leben schön!
 
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