Ich lese Infos über Essen/Trinken als das, was sie sind: Informationen.
Wer natürlich meint, er müsse diese als "Verbote" etc auffassen ..
Darum geht es nicht. Es geht mir auch nicht um diese einzelne.Meldung über den Alkohol.
Sondern um einen gesunden Lifestyle, der näher betrachtet irre zeitaufwändig wird und eigentlich nur noch für Singles machbar ( wenn man die Yoga- und Sporteinheiten dazuzählt) und v.a. für Frauen mit Kindern nur noch stressig ist. Es baut sich subtil immer mehr Optimierungs-Druck auf,aber an den Strukturen an der Arbeit, den zu hohen Mieten und zu wenig Kitaplätzen.ändert sich nichts. Ich seh das doch hier, jeder wählt und schuftet in der Großstadt herum,damit er schön, strahlend, leistungsfähig und gesund ist. Und die Kinder optimal gefördert und erzogen, ernährt und was weiß ich. Aber es hat keiner mehr Zeit, und dazu kommen noch die Medien.
Und jetzt kriegen die Mütter noch n schlechtes Gewissen, wenn sie abends ein Glas Wein trinken.wollen, weil sie nicht mehr anders pennen können oder runterkommen.
Ich finde all diese Erkenntnisse über gesunde Ernährung usw.gut. Über Sport, Atmen, Yoga was weiß ich.
Aber das kostet Zeit und die Strukturen dafür sind parallel nicht da. Nur für Leute mit richtig Geld.
Untern Strich sehe ich, dass all diese Dinge nur dazu führen, dass die Leute glauben,wenn sie das alles machen, dann funktionieren sie NOCH besser und werden immun gegen die herrschende.Anspannung und den Druck.
Aber das ist eine Illusion.
Und eine, die dem System sehr gut passt.
Die Krankenschwester soll sich gesund ernähren,Yoga machen, Achtsamkeit üben, meditieren - dann kann sie auch den Stress und Personalmangel an der Arbeit ab.
Und wenn nicht, weiß sie jetzt, es ist ihre eigene Svhuld.