A
ApercuCure
Guest
Ich finde du gehst da viel zu einseitig an die Sache heran und stilisiert die Empathie etwas hoch. Empathie bedeutet nix anderes wie: sich in den Anderen (seine Strukturen, Emotionen, Denkweise, Persönlichkeit und etc.) einfühlen zu können, ihn zu verstehen und zu erkennen. Wie man dann letztendlich damit umgeht, oder wie Mensch das nützt, ist individuell und kann auch ebenso dafür genutzt werden, einem anderen zu schaden. Empathie ist mitnichten gleich: gut, besserer Mensch oder hilfsbereiterer Mensch.Ein empathischer Mensch jedoch, hat das Helfen schon in sich drin. Er muss dazu gar nichts tun. Allerdings muss er lernen, Grenzen zu setzen. Nein zu sagen. Denn allzu leicht wird er ausgenutzt. Dazu muss er lernen, zu unterscheiden. Und dazu muss er lernen (wie übrigens alle Menschen), sich selbst zu erkennen. Wirklich empathische Menschen lernen das in ihrem Leben. Denn die Gabe der Unterscheidung / Intuition befähigt sie dazu.
Du darfst das nicht mit einem zu gutmütigen Menschen verwechseln, der nicht gelernt hat "nein" zu sagen und Grenzen zu setzen, zudem noch zu vertrauenseelig ist.