Eine Beziehung: Borderline / Narzissist

Ein empathischer Mensch jedoch, hat das Helfen schon in sich drin. Er muss dazu gar nichts tun. Allerdings muss er lernen, Grenzen zu setzen. Nein zu sagen. Denn allzu leicht wird er ausgenutzt. Dazu muss er lernen, zu unterscheiden. Und dazu muss er lernen (wie übrigens alle Menschen), sich selbst zu erkennen. Wirklich empathische Menschen lernen das in ihrem Leben. Denn die Gabe der Unterscheidung / Intuition befähigt sie dazu.
Ich finde du gehst da viel zu einseitig an die Sache heran und stilisiert die Empathie etwas hoch. Empathie bedeutet nix anderes wie: sich in den Anderen (seine Strukturen, Emotionen, Denkweise, Persönlichkeit und etc.) einfühlen zu können, ihn zu verstehen und zu erkennen. Wie man dann letztendlich damit umgeht, oder wie Mensch das nützt, ist individuell und kann auch ebenso dafür genutzt werden, einem anderen zu schaden. Empathie ist mitnichten gleich: gut, besserer Mensch oder hilfsbereiterer Mensch.

Du darfst das nicht mit einem zu gutmütigen Menschen verwechseln, der nicht gelernt hat "nein" zu sagen und Grenzen zu setzen, zudem noch zu vertrauenseelig ist.
 
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Was ich damit meine ist: nicht die Empathie "an sich" ist angeboren, sondern nur die Fähigkeit dazu. Und das bei allen Menschen, außer beim Soziopathen. Wie gut sich diese Fähigkeit dann entwickelt ist wiederum ne andere Geschichte.

Unsere Fähigkeiten gehören zu unseren Anlagen? Hochsenibel ist eine Anlage? Empathie eine Form der Hochsensibilität?

Wie es sich ausprägt, liegt wiederum an Kultur, Geldbeutel. Aber die Anlage ist vorhanden und zeigt sich auch.

Meine Meinung.
 
Ich finde du gehst da viel zu einseitig an die Sache heran und stilisiert die Empathie etwas hoch. Empathie bedeutet nix anderes wie: sich in den Anderen (seine Strukturen, Emotionen, Denkweise, Persönlichkeit und etc.) einfühlen zu können, ihn zu verstehen und zu erkennen. Wie man dann letztendlich damit umgeht, oder wie Mensch das nützt, ist individuell und kann auch ebenso dafür genutzt werden, einem anderen zu schaden. Empathie ist mitnichten gleich: gut, besserer Mensch oder hilfsbereiterer Mensch.

Diese Deine Sichtweise widerstrebt mir.

Ich meine, wer sich einfühlen kann, empfindet auch den Schmerz des Anderen (Bsp.). Stellt sich da nicht gleichzeitig Mitgefühl ein?

Gibt da ein gutes Buch "Hochsensitiv - einfach anders und trotzdem ganz normal". Ein Kapitel darin gehört den Empathen.

Oder auch "Lasten tragen - die verkannte Gabe".

Elaine N. Aaron hat sich Anfang der 90ziger intensiv mit der HS auseinandergesetzt. Ziemlich wegweisend ihre Gedanken in einer Welt, die sooft vom Kopf beherrscht wird.

http://www.training-counselling.de/wissen


LG
 
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Ich würde diese Menschen nicht unbedingt alle als Psychopathen bezeichnen, sondern eher als Menschen, die nicht von ihren Emotionen und Gefühlen bestimmt werden. Am meisten fasziniert mich in diesem Bericht seine eigene Feststellung, dass er dieselben Gehirnstrukturen aufweist, wie Verbrecher. Das würde darauf hindeuten, dass viele geniale Menschen (egal ob sie Gutes oder Böses getan haben) ebensolche Strukturen aufweisen können. Man nehme da zb. Einstein. Der hatte sehr große Schwierigkeiten Gefühle zu verstehen und war kein besonders sozialisierter Mensch.

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ich bin normalerweise ausgesprochen empathisch und auch hypersensitiv. Aufgrund einer Nervenentzündung mußte ich mal ne längere Zeit ein Medikamtent einnehmen, das auf die Nerven sehr schmerzstillend wirkt. Normalerweise wird das Medikament Menschen mit Krampfanfällen verschrieben und gilt eher als Psychopharmaka. Ich bekam es wegen der schmerzstillenden Wirkung, die aber eben über dieselben Mechanismen im Gehirn, wie die "Psyche beruhigende Wirkung", wirkt. Nach und nach fühlte ich immer weniger und war total gelassen. Es war wie Urlaub von mir selbst. Nichts konnte mich aus der Ruhe bringen und ich konnte plötzlich all die Menschen nachvollziehen, die von Überreizung frei sind. Ein echt geniales Gefühl. Wenn diese Dinger nicht so schädlich wären und nicht so eine lange Einschleifphase benötigten, würd ich mir Die öfters einwerfen.:D
 
Das ist ein Problem, das wir mit der Medzin und der Einstufung "Krank" haben, die durch die Medizin verbreitet wird. Wobei dieses krank sein ja nur eine willkürlich gezogene, und noch dazu sehr unschafe, Grenze ist.



Mal wieder eine Runde dummes Gelabber

Krank ist jemand, wenn Leidensdruck vorhanden ist oder zu aufgrund eines Zustandes zu erwarten ist. Das ist eine ziemlich einfache und SEHR klare Definition.

Wenn ich Diabetes, einen Herzinfarkt oder eine depressive Erkrankung habe mit der ich morgens nicht aufstehen kann und nur am heulen bin, ist ziemlich leicht zu definieren, warum ich krank bin. Da ist nun wirklich NICHTS willkürliches.
 
Unsere Fähigkeiten gehören zu unseren Anlagen? Hochsenibel ist eine Anlage? Empathie eine Form der Hochsensibilität?

Wie es sich ausprägt, liegt wiederum an Kultur, Geldbeutel. Aber die Anlage ist vorhanden und zeigt sich auch.

Meine Meinung.
Warum setzt du Fragezeichen, statt deine Ansicht klar zu schreiben.

Sogar die Psychologen und Neurologen sind sich da nicht einig, was zu menschlichen Anlagen gezählt werden soll und was nicht. Ich versuche pauschalisieren zu vermeiden und mehr zu differenzieren. Das menschliche Gehirn und die Gesamtstruktur Mensch lernt durch stetige Wiederholung. Zudem vertrete ich die Ansicht, das wir sowohl genetische Grundlagen haben wie auch durch die Umwelt beeinflußt werden.

Wenn ich mir überlege, was das Medikament mit mir z.b. gemacht hat, so hat es eine Veränderung meiner "Psyche/Mentalität" bewirkt und zwar nur dadurch, dass es verhinderte, dass gewisse Stofwechselvorgänge im Gehirn stattfinden und bestimmte Botenstoffe daran gehindert werden anzudocken.
 
Diese Deine Sichtweise widerstrebt mir.

Ich meine, wer sich einfühlen kann, empfindet auch den Schmerz des Anderen (Bsp.). Stellt sich da nicht gleichzeitig Mitgefühl ein?

Gibt da ein gutes Buch "Hochsensitiv - einfach anders und trotzdem ganz normal". Ein Kapitel darin gehört den Empathen.

Oder auch "Lasten tragen - die verkannte Gabe".

Elaine N. Aaron hat sich Anfang der 90ziger intensiv mit der HS auseinandergesetzt. Ziemlich wegweisend ihre Gedanken in einer Welt, die sooft vom Kopf beherrscht wird.

http://www.training-counselling.de/wissen

LG
Wenn man sich die Wortwurzel von Empathie anschaut, sagt es was anderes aus. Auch die gängigen Beschreibungen widersprechen deiner These. Da kann man sogar sehr gut Wiki bemühen. Im Prinzip ist das Wort "Empathie" ein Kunstwort und bedeutet nix anderes wie "Einfühlungsvermögen" und Einfühlungsvermögen haben sagt noch nix darüber aus, was Mensch damit anstellt. Mensch kann sein Einfühlungsvermögen dazu nutzen Jemanden auszunutzen oder ihmihr bei irgend einer Schwierigkeit beizustehen.

Sympathie wäre eher die Wortwurzel für "mitfühlen".

Ich weiß, es gibt ne Menge Bücher und Leuts die das hochstilisieren. Was du zb. verlinkt hast, ist eine Seite, wo sich die Frau vermarktet.

HSP ist auch ein sehr breites Gebiet und nicht dasselbe wie Empathie.
 
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Unsere Fähigkeiten gehören zu unseren Anlagen? Hochsenibel ist eine Anlage? Empathie eine Form der Hochsensibilität?

Wie es sich ausprägt, liegt wiederum an Kultur, Geldbeutel. Aber die Anlage ist vorhanden und zeigt sich auch.

Meine Meinung.

Ja, Fähigkeiten sind Dinge die Wir gelernt haben oder aus unseren Bedürfnissen heraus selber entwickelt haben. Defizite sind Dinge die wir lenen hätten können, aber nicht gelernt haben.

Hochsensibilität ist keine Anlange, sondern ist anerzogen. Die Quelle der Hochsensibilität ist die emotionale Instabilität einer Bezugsperson. Als Kompensationsreaktion wird eine Sensibilität für chaotische emotionale Situationen, die sogenannte Hochsensibilitöät entwickelt, um auf Gefühlsänderungen des Gegenüber adäquat reagieren zu können.

Empathie hat die gleiche, nur keine so extreme Wurzel wie Hochsensibilität. Empathie ist darauf zurückzuführen, dass wir als Kinder einfach sehr viele Dinge nicht verstehen, und daher aus unserem Gefühl - der Empathie - darauf reagieren müssen. Empathie hat auch sehr viel mit Wahnehmung, mit Einlassen auf das Gegenüber zu tun.

Die Ausprägungen liegen teilweise in der Kultur. Auch einzelne Felder wo sie sich ausprägen liegen in der Kultur. Auch gewisse begrenzende Glaubenssätze kommen aus der Kultur.
Geldbeutel braucht's nur dann, wenn man Fähigkeiten nachträglich entwickeln will oder muss.
 
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