Ist schwer zu beantworten. Zuerst mußt man sich klar darüber sein ob man congenital oder connatal meint und nicht mal bei congenital sind sich die Genforscher so sicher, weil:
Innerhalb der Genetik entwickelten sich darüber hinaus zwei getrennte Forschungsprogramme. Einerseits wurden, an die Erkenntnisse der formalen Genetik anschließend, einzelne Gene und ihre Wirkungen in den Fokus genommen. Dieser Ansatz ist vor allem geeignet für Gene, die jeweils einen großen Effekt bewirken, so dass ihre Auswirkungen leicht erkennbar und vergleichbar sind. Er wird meist als systematische Genetik bezeichnet.
Diese Methodik stößt allerdings bei zahlreichen Merkmalen rasch an ihre Grenzen,
weil die Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Genen oft verwickelt und schwer erkennbar sind. In den meisten Fällen wird ein interessierendes Merkmal von mehreren, unter Umständen Hunderten, verschiedenen Genen, jeweils in kleinem Ausmaß, beeinflusst (
Polygenie), so dass der Einfluss jedes einzelnen Gens nur schwer erkennbar ist. Außerdem besitzt jedes dieser Gene oft zahlreiche, manchmal völlig unterschiedliche, Funktionen und Wirkungen (
Pleiotropie), die außerdem in schwer durchschaubarer Weise miteinander und mit ihrer Umwelt interagieren. Solche, von zahlreichen Genen beeinflusste Merkmale werden im Rahmen der
quantitativen Genetik erforscht. Ein wichtiges Konzept der quantitativen Genetik ist etwa die
Heritabilität oder Erblichkeit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vererbung_(Biologie)#Forschungsans.C3.A4tze
Im Grunde müßte Jemand, der meint schon vorgeburtlich HS zu sein zuerst mal unterschieden können, ob es gentechnisch bedingte Anlage
n sind, oder nur durch vorgeburtliche Beieinflussung im Mutterleib. Gentechnisch bedingte Anlagen zu gewissen Predistinationen gibt es, aber ein sogenanntes "Sensitiv-Gen" per se schließ ich aus.