Eine Beziehung: Borderline / Narzissist

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Sympathie wäre eher die Wortwurzel für "mitfühlen".

Mich interessieren Wortwurzeln eher weniger.

Ich weiß, es gibt ne Menge Bücher und Leuts die das hochstilisieren. Was du zb. verlinkt hast, ist eine Seite, wo sich die Frau vermarktet.
Elaine N. Aaron hat geforscht, Bücher geschrieben .... und vermarktet.

HSP ist auch ein sehr breites Gebiet und nicht dasselbe wie Empathie.
Hättest Du meine Beiträge richtig gelesen, würdest du diesen Satz nicht geschrieben haben.
 
Worauf ich da hinweisen wollte ist, dass es eine Kontroverse beim Fachpersonal (Psychologen sowie Neurologen) gibt, ob es angeborene/angelegte Wesenzüge gibt und wie diese jeweils differenziert betrachtet werden.
Verstehe. Danke für die Erklärung.
Ich schreibe über meine persönliche Sichtweise, daher das leichte Kommunikationsproblem.
 
Auch ein Sadist ist empathisch, deshalb genießt er es, sein Opfer leiden zu lassen. Der Psychopath ist nicht empathisch, deshalb weidet er sich auch nicht am Leid seiner Opfer. So las ich es als Unterscheidungsmerkmal von einem Fachmann. Quelle schon angegeben: Psychopathen-Buch.
Ein Sadist ist unter keinen Umständen empathisch!
Ich unterscheide aber schon noch zur spirituellen Empathie, was @Janchen wohl gemeint hat. Wegen der Verwechslunggefahr nenne ich es aber "sensitiv", was aus meiner Erfahrung noch weitere sensitive Fähigkeiten einschließt.
Empathie ist Teil der Spiritualität. In der Psychologie nennt man es Hochsensibilität oder auch hochsensitiv. Meint beides dasselbe. In Mittelalter nennt man es Mystik.[/QUOTE]
 
Ihr Beide habt recht. Es gibt sowohl die angelegte wie auch eine "erworbene" HSP. Es kann sein, dass HS "angeboren" ist und durch Traumata oder andere "Umstände" oder instabile Bezugspersonen noch verstärkt wird, was zu einer instabilen HS-Persönlichkeit führen kann. Ebenso ist es durch ruhige, besonnene, strukturgebende und "bejahende" Bezugspersonen möglich für HSler eine stabile Persönlichkeit zu entwickeln. Und es ist auch möglich, dass eine HS-Persönlichkeit trotz Traumata, widriger Umstände und instabiler Bezugspersonen eine stabile Persönlichkeit entwickeln kann. Kommt wohl auch noch auf andere Anlagen an.

Tschuldigung, dass ist sicher Deine Sichtweise.

Aber es kann nichts erworben werden, was nicht angelegt ist.
 
Du vermischst hier zwei Sachen. Nämlich eine später erworbene Krankheit und eine Anlage.

Eine angeborene Hochsensibilität beruht einfach darauf, dass das Gehirn bei der Vorfilterung der Sinneswahrnehmungen, die reinkommen schwächer filtert als beim "Normalo". Die Sinneseindrücke die mit Augen, Ohren etc reinkommen werden bei jedem Menschen vom Gehirn automatisch gefiltert, bevor sie "bewussten" kognitiven Prozessen zugeführt werden. Und wie stark da ausgefiltert wird/wie viel Information bei den bewussten mentalen Prozessen ankommt ist garantiert angeboren.

Eine starke Triggerbarkeit/Nervosität/Erregbarkeit aufgrund von Traumatisierung/ungünstigem Aufwachsen ist was ganz anderes.

Genau ... Dazu gibt es ein gutes Zitat

Der Unterschied zwischen den meisten anderen Menschen und mir liegt darin, dass bei mir die Zwischenwände durchsichtig sind.

Das ist meine Eigentümlichkeit.
Bei anderen sind sie oft so dicht, dass sie nichts dahinter sehen und darum meinen, es sei auch nichts da.

Ich nehme die Vorgänge des Hintergrundes einigermaßen wahr, und darum habe ich die innere Sicherheit.
Wer nichts sieht,
hat auch keine Sicherheit und kann keine Schlüsse ziehen,
oder traut den eigenen Schlüssen nicht,
ich* weiß nicht, was es ausgelöst hat,
dass ich den Strom des Lebens wahrnehmen kann.

Carl Gustav Jung
 
Das ist ein Schmarrn. Das Talent wird nicht verorengehen. Es wird sich nur nicht weiterentwickeln, wenn es nicht gefördert wird, es bleibt wie es anlagebedingt vorhanden ist.

Der Link des Zitats bezieht sich auf mich, aber das Zitat hat ein anderer geschrieben. Wie hast Du das bloß hingekriegt?
 
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Weil das nicht meine bevorzugte Art zu lernen ist.
Du meinst, du kannst von einem Laien, der hier nur schreibt und den du nicht mal persönlich kennst, mehr lernen?
Zur ursprünglichen Frage, ob Sensibilität angeboren sein kann.
Ist schwer zu beantworten. Zuerst mußt man sich klar darüber sein ob man congenital oder connatal meint und nicht mal bei congenital sind sich die Genforscher so sicher, weil:

Innerhalb der Genetik entwickelten sich darüber hinaus zwei getrennte Forschungsprogramme. Einerseits wurden, an die Erkenntnisse der formalen Genetik anschließend, einzelne Gene und ihre Wirkungen in den Fokus genommen. Dieser Ansatz ist vor allem geeignet für Gene, die jeweils einen großen Effekt bewirken, so dass ihre Auswirkungen leicht erkennbar und vergleichbar sind. Er wird meist als systematische Genetik bezeichnet.

Diese Methodik stößt allerdings bei zahlreichen Merkmalen rasch an ihre Grenzen, weil die Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Genen oft verwickelt und schwer erkennbar sind. In den meisten Fällen wird ein interessierendes Merkmal von mehreren, unter Umständen Hunderten, verschiedenen Genen, jeweils in kleinem Ausmaß, beeinflusst (Polygenie), so dass der Einfluss jedes einzelnen Gens nur schwer erkennbar ist. Außerdem besitzt jedes dieser Gene oft zahlreiche, manchmal völlig unterschiedliche, Funktionen und Wirkungen (Pleiotropie), die außerdem in schwer durchschaubarer Weise miteinander und mit ihrer Umwelt interagieren. Solche, von zahlreichen Genen beeinflusste Merkmale werden im Rahmen der quantitativen Genetik erforscht. Ein wichtiges Konzept der quantitativen Genetik ist etwa die Heritabilität oder Erblichkeit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vererbung_(Biologie)#Forschungsans.C3.A4tze


Im Grunde müßte Jemand, der meint schon vorgeburtlich HS zu sein zuerst mal unterschieden können, ob es gentechnisch bedingte Anlagen sind, oder nur durch vorgeburtliche Beieinflussung im Mutterleib. Gentechnisch bedingte Anlagen zu gewissen Predistinationen gibt es, aber ein sogenanntes "Sensitiv-Gen" per se schließ ich aus.
 
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