Ich gehe davon aus, dass du selbst weißt, dass man das nicht vergleichen kann. Wenn beim Chinesen jemand neben mir sitzt, isst und Cola light trinkt, bin ich kein Passiv-Glutamat- oder Passiv-Aspartam-Konsument. Wenn einer aber neben mir sitzt und qualmt, werde ich (ungefragt) zum Passiv-Raucher.
Was jeder einzelne mit seiner eigenen Gesundheit macht, interessiert hier nicht wirklich, sondern lediglich die Stoffe, die andere Menschen ungefragt zugemutet werden und die ihrer Gesundheit abträglich sind.
Wie gesagt, ich sehe da vor allem die Leute, die über Stunden in derartigen Lokalen arbeiten und der Qualmerei ausgesetzt sind ... tagtäglich.
Der normale Kneipenbesucher geht nicht täglich in irgendwelche Lokale und hockt da auch nicht 8 Stunden am Stück.
R.
ich hab das mit aspartam und glutamat nur als beispiel gebracht,wiesehr den politikern unsere gesundheit am herzen liegt. und beim rauchverbot in lokalen und öffis geht es ihnen auch nicht um unser wohl,sondern darum,den tabakpreis wieder zu erhöhen..und um fragwürdigen rauchentwöhnungskram der pharmaindustrie an den mann zu bringen.
ich habe aber AUCH gesagt,daß ich absolut einsehe und auch gut finde, daß es in lokalen nichtraucherräume gibt...und es mir auch egal ist, wenn dort gar nicht mehr geraucht werden darf (dann gehe ich dort eben nicht hin als raucher).
aber ich finde auch, daß die ganze geschichte maßlos übertrieben wird...um mal ein beispiel zu nennen:als in österreich das gesetz beschlossen wurde, daß ein lokal ab einer bestimmten größe eine rauchfreie zone haben muß,hat unser wirt um die ecke bereitwillig eine trennwand gemauert.
alle waren zufrieden,die nichtraucher,sowie die raucher.
dann kam eine kommission und hat beanstandet,daß die nichtraucher am weg zur toilette den raucherraum durchqueren müssen.er bekam die auflage,sich gefälligst darum zu kümmern...(vielleicht einen tunnel zu den toiletten graben zu lassen...oder eben eine andere wand zu demolieren und neue toiletten zu errichten???).er hat dann das handtuch geworfen.
ich finds einfach krass,daß ein wirt nicht selbst bestimmen kann,ob er nun ein raucher- oder nichtrauchlokal...oder eben beides führen will.
die gäste bestimmen dann eh selbst,was sie wollen und wo sie hingehen.
genauso wie jeder (mehr oder weniger!!!) bestimmen kann,wie er sich ernährt.
das würde aber jetzt zu weit führen...und ist auch nicht das thema.
zu den arbeitsbedingungen...sicher nicht gesund,den ganzen tag im qualm zu stehen,so wies auch für eine friseurin nicht gesund ist,täglich mit chemikalien zu tun zu haben.
ist mir schon klar,daß sich nicht jeder seinen beruf aussuchen kann...aber "komischerweise" scheint sich die volkssorge nun mal auf die raucheropfer zu konzentrieren.
wie gesagt ich bin raucher und nehme rücksicht auf nichtraucher.