“Es ist eine Entladung von aufgestauten, gewöhnlich feindseligen Gefühlen auf Objekte, die weniger gefährlich sind als diejenigen, welche die Emotion ursprünglich erregt haben.“
(Zimbardo 1995, S. 488). (Stangl, 2022).
„Verschiebung bezeichnet im psychoanalytischen Sprachgebrauch den Vorgang, dass ein Affekt vom tatsächlichen Bezugsobjekt auf ein anderes verlagert wird, das nicht das geringste mit der affektbesetzten Situation zu tun hat. So wendet z.B. der durch Vorgesetzten frustrierte Arbeitnehmer seinen Zorn gegen seine Ehefrau da er ihn am Vorgesetzten nicht ohne unangenehme Folgen auslassen kann. Für Verschiebung werden bevorzugt Objekte ausgewählt, die sich gegen die Affektentladung aufgrund von Unterlegenheit oder Abhängigkeit nicht wehren können.“
(Köck & Ott 1997, S. 779). (Stangl, 2022).
„Haben belastende oder unerfüllbare Gefühle oder Wünsche dort, wo sie entstehen, keinen Platz, zum Ausdruck zu kommen, müssen sie demzufolge verschoben werden.“
(Charlier 2001, S 89). (Stangl, 2022).
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Stangl, W. (2022, 23. August). Verschiebung . Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
Verschiebung ist nach Auffassung der Psychoanalyse ein Abwehrmechanismus, bei dem sexuelle oder aggressive Triebregungen auf ein eher akzeptables oder w...
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