Eher esoterisch oder skeptisch eingestellt?

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"Nicht sein kann, was nicht sein darf!"
Deshalb versuchen intellektuell Größenwahnsinnige verzweifelt, irgend welche "logischen" Erklärungen für Dinge zu finden, wo der kritische Verstand erst mal ansteht.
Größenwahn ist das eine, Angst, ein extremes Sicherheitsbedürfnis und ein beschränkter Horizont kommen dazu.

Im Gegenteil. Weil ich beispielsweise nicht an Astrologie glaube, bin ich drauf angewiesen, Menschen wirklich kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen, ehe ich halbwegs fundierte Aussagen über deren Charakter o.ä. machen kann... und von den Aussagen, die ich dann treffe, ist auch klar, dass die nicht unbedingt objektiv sind, sondern auch durch meine Wahrnehmungsfilter gefärbt. Da gibt es leider keine Abkürzung, die mir hilft Menschen ohne dieses "Risiko" besser einzuschätzen.

Ebenso ist mir dadurch bewusst, dass manche Situationen und Lebenslagen einfach unberechenbar sind und ich nicht sicher sagen kann, ob meine Bemühungen Erfolg haben werden, bzw. was ich tun muss, damit sie sicher oder zumindest sehr wahrscheinlich Erfolg haben. Ich hätte gerne die Sicherheit, die manche Astrologen oder Kartenleger o.ä. anbieten, mit deren Hilfe einen erfolgversprechenden Weg irruieren zu können und so vor Enttäuschung und Kriesen geschützt zu sein. Das klappt nur leider nicht.

Gerade weil ich daran nicht glaube, geht viel Sicherheit oder Trost in meinem Weltbild verloren.

Einmal lernte ich auf einem Fest eine Freundin einer Freundin kennen. Sie hatte zwar keine näheren Astro-Kenntnisse, aber großes Interesse und war total überzeugt von astrologischer Treffsicherheit. Ihr Partner würde überhaupt nicht an Astrologie glauben. Sie meinte: "Besuch uns doch mal, wir drucken sein Radix aus und dann erzähl ihm was darüber!" Sie hat mir vorher gar nichts über ihn verraten (außer, dass er Astrologie ablehnt). Ich habe diesen Mann dann zum ersten Mal in meinem Leben gesehen, schaute mir sein Horoskop an und begann, loszuschwafeln. Nachdem ich ca. eine Stunde lang über ihn geredet habe - er sagte die ganze Zeit nichts dazu (was mich schon leicht verunsicherte) - meinte er: "Ich hätte mich selbst nicht besser beschreiben können!" Das hat selbst mich erstaunt.

Nun stell Dir mal vor, Du hättest von diesem Mann zwei oder mehrere mögliche Geburtsdaten gehabt - gerne auch danach ausgewählt, dass die Deutungen möglichst unterschiedlich zueinander sind - hättest von allen den Radix ausgedruckt und zu jedem Radix erzählt, was das astrologisch so bedeutet. Glaubst Du, dass der Mann seine Radix daraus wahrscheinlicher erkannt hätte und klar hätte benennen können, dass die anderen Deutungen nicht so gut zu ihm passen? Oder glaubst Du, dass Du nach einer Weile im Austausch mit einer Person die richtigen Geburtsdaten herauspicken kannst, wenn man Dir mehrere plausible Daten zur Auswahl vorsetzt.

Solche Experimente hat es schon gegeben, und die Trefferquote war nicht statistisch signifikant über der Zufallserwartung. Warum nicht? Weil die Auswahl subjektiv und somit gefärbt erfolgt? Wenn das der Fall ist, wieso wird dann der Bestätigung, wie Du sie hier berichtest, soviel Beweiskraft zugesprochen?
 
Solche Experimente hat es schon gegeben, und die Trefferquote war nicht statistisch signifikant über der Zufallserwartung.
Du meinst den Barnum-Effekt, Joey.

Da wurde Teilnehmern eine Charakterbeschreibung überlassen, und sie wurden gefragt, ob sie sich darin wiedererkennen.
Und natürlich war die Beschreibung so formuliert, dass sich praktisch jeder darin wiederfinden konnte.

Eigentlich müsste man anders vorgehen.
Man müsste einem Astrologen von einer Person eine Beschreibung der Charaktereigenschaften und Infos über seine beruflichen und familiären Hintergründe, sowie seine Interessen usw. überlassen und dazu zwei oder drei Horoskope vom selben echten Geburtstag, aber mit unterschiedlichen Geburtszeiten.
Nett wäre es, wenn der Astrologe noch ein paar Fragen zur Person stellen dürfte.
Und dann müsste sich der Astrologe zwischen den zwei oder drei Horoskopen entscheiden. Eines davon ist das richtige.

Der Aszendent z.B. wandert innerhalb von 24 Std. durch den kompletten Tierkreis, der Mond legt innerhalb eines Tages ca. 13° zurück. Da kann es einige Änderungen innerhalb eines Horoskops geben.


Ich persönlich z.B. hab meinem früheren Chef (als ich noch im Münchner Raum lebte) die Geburtszeit auf den Kopf zugesagt: 5 Uhr morgens, +/- 10 min.
Er war soooo ein typischer doppelter Löwe (cholerisch, eitel, aber mit einem unglaublich guten Spürsinn in geschäftlichen Dingen (u.a. Jungfrau-Merkur in 2!), da gab's für mich nur diese eine Geburtszeit.
Er rief dann sofort und ziemlich überrascht seine Mutter an (er selbst kannte seine Geburtszeit nicht!) und sie nannte ihm genau die Geb.zeit, die ich ihm gegenüber geäußert hatte: Ziemlich genau um 5 Uhr morgens sei er geboren worden!
Das war schon sehr witzig ...

Aber es gab dann noch 2 ähnliche Ereignisse, wo sich dann eine unbekannte Geb.zeit durch die Recherche beim Standesamt dann als stimmig eruiert herausstellte.

Das mögen für Dich Zufälle sein.
Für mich sind das schon Indizien, dass da irgendwas dran sein muss.

Darüber hinaus habe ich ja auch mehrere Skeptiker in meinem Umfeld.
Ich ließ mir ihre Geb.daten geben und auf die Frage, ob sie einen Zeitraum oder irgendwas wissen wollten, lehnten sie lieber ab.
Das Verrückte war und ist aber, dass ich mir deren Horoskope für mich anschaute und mir bestimmte Zeiträume merkte, weil bestimmte Transite Krisenzeiten in ihrem Leben anzeigten. Und komischerweise erfuhr ich dann später davon, dass es zu den gefundenen Zeiträumen entweder berufliche oder private Schwierigkeiten gab.

Komisch ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mal ganz ehrlich, was oder wen meinst du jetzt mit dem Größenwahn?

Du bist es doch, die hier ständig erklärt, dass sie kaum bis niemals irrt in ihren Esodingen und mit ihren Voraussagungen und fast immer recht behält. Gerade ja schon wieder.

Ich kannte hier im Forum auch mal eine Astrologin, die meinte sie kann das so gut. Und hat mir auch immer wieder anhand meines Radix vorausgesagt. Besonders damals, als ich mein Studio noch hatte. Und nicht fast alles, sondern tatsächlich alles was sie gesagt hat war falsch und ist anders eingetroffen. Da gabs nicht mal einen müden Zufallstreffer. Außer bei den Wesensbeschreibungen natürlich, da stimmt immer ein bissl was. Die war tatsächlich größenwahnsinnig, weil die hat dann mal gemeint, wenn ihre Berechnungen nicht eintreffen, dann stimmen meine Geburtsdaten nicht. :D
Ich gebe hier seit 15 Jahren falsche Daten raus.^^ letztens hat mich hier einer noch als chinesischen Drachen erkannt und mir alles Mögliche an den Kopf geschmissen. :D
 
Du meinst den Barnum-Effekt, Joey.

Da wurde Teilnehmern eine Charakterbeschreibung überlassen, und sie wurden gefragt, ob sie sich darin wiedererkennen.
Und natürlich war die Beschreibung so formuliert, dass sich praktisch jeder darin wiederfinden konnte.

Eigentlich müsste man anders vorgehen.
Man müsste einem Astrologen von einer Person eine Beschreibung der Charaktereigenschaften, seine beruflichen und familiären Hintergründe, sowie seine Interessen usw. überlassen und dazu zwei oder drei Horoskope vom selben echten Geburtstag, aber mit unterschiedlichen Geburtszeiten.
Nett wäre es, wenn der Astrologe noch ein paar Fragen zur Person stellen dürfte.
Und dann müsste sich der Astrologe zwischen den zwei oder drei Horoskopen entscheiden.
Der Aszendent z.B. wandert innerhalb von 24 Std. durch den kompletten Tierkreis, der Mond legt innerhalb eines Tages ca. 13° zurück. Da kann es einige Änderungen innerhalb eines Horoskops geben.

Und auch solche Tests oder zumindest ähnliche Versuche hat es meines Wissens gegeben. Um eben sehen zu können, ob die Aussagen aus einem Horroskop aufgrund des Barnum-Effekts sich stimmig anfühlen oder tatsächlich speziefisch stimmig sind, muss jemand aus einer Auswahl an Daten, Radizes oder Deutungen ein Stimmigstes auswählen. Wenn die so gewonnene Trefferquote statistisch signifikant über der Zufallserwartung liegt, wäre das schonmal ein interessantes Ergebnis. Das war nur bei keinem derartigen Experiment der Fall, was ich dazu kenne.

Darüber hinaus habe ich ja auch mehrere Skeptiker in meinem Umfeld.
Ich ließ mir ihre Geb.daten geben und auf die Frage, ob sie einen Zeitraum oder irgendwas wissen wollten, lehnten sie lieber ab.
Das Verrückte war und ist aber, dass ich mir deren Horoskope für mich anschaute und mir bestimmte Zeiträume merkte, weil bestimmte Transite Krisenzeiten in ihrem Leben anzeigten. Und komischerweise erfuhr ich dann später davon, dass es zu den gefundenen Zeiträumen entweder berufliche oder private Schwierigkeiten gab.

Komisch ...

Nun, bei mir findet gerade eine Krise statt, und kein mir bekannter Astrologe hat mich davor gewarnt. Im Gegenteil wurde mir hier im Forum vor ein paar Jahren das Ende eines Transits o.ä. genannt, was gedeutet wurde damit, dass es so ab 2019 herum finanziel wieder für mich gut aussehen wird. Auch das ist bisher nicht wirklich sichtbar. Ich komme zwar über die Runden... aber wirklich gut ist das leider nicht zu nennen.

Da mein Vater an Astrologie glaubte, ließ er zu meiner Geburt ein komplettes Horoskop für mich von einem astrologiekundigen Freund erstellen. Ich habe es nie gelesen bzw. kenne den Inhalt nur von Erzählungen meiner Eltern. Besonders stimmig ist es (leider) in den wirklich speziefischen Punkten soweit ich sehen kann nicht.
 
Und auch solche Tests oder zumindest ähnliche Versuche hat es meines Wissens gegeben. Um eben sehen zu können, ob die Aussagen aus einem Horroskop aufgrund des Barnum-Effekts sich stimmig anfühlen oder tatsächlich speziefisch stimmig sind, muss jemand aus einer Auswahl an Daten, Radizes oder Deutungen ein Stimmigstes auswählen. Wenn die so gewonnene Trefferquote statistisch signifikant über der Zufallserwartung liegt, wäre das schonmal ein interessantes Ergebnis. Das war nur bei keinem derartigen Experiment der Fall, was ich dazu kenne.
Achso, okay.

Nun, bei mir findet gerade eine Krise statt, und kein mir bekannter Astrologe hat mich davor gewarnt. Im Gegenteil wurde mir hier im Forum vor ein paar Jahren das Ende eines Transits o.ä. genannt, was gedeutet wurde damit, dass es so ab 2019 herum finanziel wieder für mich gut aussehen wird. Auch das ist bisher nicht wirklich sichtbar. Ich komme zwar über die Runden... aber wirklich gut ist das leider nicht zu nennen.
Verstehe, schade. 😟
Dass Du aktuell aber einen sehr wichtigen Transit hast, das weißt Du?
Edit: Dieser, also Deiner ist aber stärker persönlicher Natur.
Er wird als sehr transformierend erlebt: Transit-Pluto auf Deinem Mond.

Ich persönlich warne nicht, weil ich auch schon erlebt habe, dass jemand ohne große Auffälligkeiten durch einen Transit durch kam.
Ich mag es nicht, Leute von vorneherein verrückt zu machen.
Denn meist kann man als Außenstehender sowieso nichts oder nicht sehr viel machen.

Da mein Vater an Astrologie glaubte, ließ er zu meiner Geburt ein komplettes Horoskop für mich von einem astrologiekundigen Freund erstellen. Ich habe es nie gelesen bzw. kenne den Inhalt nur von Erzählungen meiner Eltern. Besonders stimmig ist es (leider) in den wirklich speziefischen Punkten soweit ich sehen kann nicht.
Wäre jetzt natürlich sinnvoll, den Original-Wortlaut zu kennen.
Aber gut ...
scratch_girl.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab über die Jahre hinweg mehrmals ein Geburtshoroskop bekommen.
Die sagen alle das Gleiche aus. Geburtshoroskope, die für andere Personen
erstellt wurden und die ich lesen konnte, passen zu mir aber überhaupt nicht.
Verwechslung ausgeschlossen. Vorhersagen mittels Horoskopen sehe ich
kritisch. Aussagen über die Persönlichkeit via Geburtsdatum aber funzen.
 
Vorhersagen mittels Horoskopen sehe ich kritisch.
Ich auch.
Vor allem, weil man die Leute von vorneherein verrückt machen und damit ängstigen kann.
Und als Astrologe bzw. überhaupt als Außenstehender kann man meist auch gar nichts an der anstehenden Situation ändern.
Deshalb sage ich nichts, wenn man mich nicht explizit dazu befragt.
 
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Im Gegenteil. Weil ich beispielsweise nicht an Astrologie glaube, bin ich drauf angewiesen, Menschen wirklich kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen, ehe ich halbwegs fundierte Aussagen über deren Charakter o.ä. machen kann... und von den Aussagen, die ich dann treffe, ist auch klar, dass die nicht unbedingt objektiv sind, sondern auch durch meine Wahrnehmungsfilter gefärbt. Da gibt es leider keine Abkürzung, die mir hilft Menschen ohne dieses "Risiko" besser einzuschätzen.

Ebenso ist mir dadurch bewusst, dass manche Situationen und Lebenslagen einfach unberechenbar sind und ich nicht sicher sagen kann, ob meine Bemühungen Erfolg haben werden, bzw. was ich tun muss, damit sie sicher oder zumindest sehr wahrscheinlich Erfolg haben. Ich hätte gerne die Sicherheit, die manche Astrologen oder Kartenleger o.ä. anbieten, mit deren Hilfe einen erfolgversprechenden Weg irruieren zu können und so vor Enttäuschung und Kriesen geschützt zu sein. Das klappt nur leider nicht.

Gerade weil ich daran nicht glaube, geht viel Sicherheit oder Trost in meinem Weltbild verloren.



Nun stell Dir mal vor, Du hättest von diesem Mann zwei oder mehrere mögliche Geburtsdaten gehabt - gerne auch danach ausgewählt, dass die Deutungen möglichst unterschiedlich zueinander sind - hättest von allen den Radix ausgedruckt und zu jedem Radix erzählt, was das astrologisch so bedeutet. Glaubst Du, dass der Mann seine Radix daraus wahrscheinlicher erkannt hätte und klar hätte benennen können, dass die anderen Deutungen nicht so gut zu ihm passen? Oder glaubst Du, dass Du nach einer Weile im Austausch mit einer Person die richtigen Geburtsdaten herauspicken kannst, wenn man Dir mehrere plausible Daten zur Auswahl vorsetzt.

Solche Experimente hat es schon gegeben, und die Trefferquote war nicht statistisch signifikant über der Zufallserwartung. Warum nicht? Weil die Auswahl subjektiv und somit gefärbt erfolgt? Wenn das der Fall ist, wieso wird dann der Bestätigung, wie Du sie hier berichtest, soviel Beweiskraft zugesprochen?
Ich wusste, dass solche Einwände (wie deiner hier) kommen. Zu 100 % war ich mir sicher.
Ich könnte mindestens 10 Seiten zu deinen Gedankengängen hier schreiben. Zwei, drei Sätze würden auf keinen Fall reichen, um da wirklich darauf einzugehen.
Das würde aber a) den Rahmen hier sprengen, wäre b) unnützer Aufwand (Zeitverschwendung),
ist c) hier nicht das Astro-UF , d) deine Meinung vorgefasst, obwohl du glaubst, neutral und unvoreingenommen zu sein, würden e) meine Erläuterungen von anderen angefochten,
fühle ich mich f) nicht bemüßigt, mich für irgendetwas rechtzufertigen, habe ich g) nicht die geringste Lust dazu, h) nicht den Anspruch, dass mir geglaubt wird, passen i) Beweise zu nichts, was auch nur im Entferntesten spirituell ist und zu guter Letzt steht j) heute der laufende Mond im Quadrat zu meinem Radix-Saturn, was u.a. für Ablehnung und Zurückweisung steht...😆🤨😎
 
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