Eher esoterisch oder skeptisch eingestellt?

Wie siehst du dich?

  • Esoteriker/in

  • stärker esoterisch ausgerichtet

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  • leicht skeptisch ausgerichtet

  • stärker skeptisch ausgerichtet

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Was lehne ich denn ab? Vieles, was allgemein als "christliche Werte" - Solidarität, Hilfsbereitschaft ... - bezeichnet wird, lehne ich nicht ab, sondern finde es richtig gut - allerdings nicht, weil ich glaube damit einem Gott zu gefallen oder gutes Karma anzuhäufen, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass eine Welt mit diesen gelebten "christlichen Werten" eine für alle Menschen schönere Welt ist
Die grundlegende Frage ist auch nicht - und da gebe ich dir Recht - ob ich an Gott glaube (oder eben nicht).
Die einzig wichtige Frage ist, ob ich an die Liebe glaube; ob ich überzeugt bin, dass die Liebe - zu mir und zu allem was ist - meinen Zustand, meine Verfassung und mein Lebensgefühl grundlegend bestimmt.
Hier entscheidet sich alles was Gesundheit und Heilung (individuell und global) betrifft. Ernstzunehmende Esoterik wird letztendlich immer zum Thema Liebe führen.
Atheisten tun sich mit dem Thema Liebe mitunter etwas schwer, da sie gerne griffigere (reproduzierbare) Fakten "bearbeiten".
Jeder der in einer Krise "hängt" in der er nicht weiterkommt, sollte erkennen, dass die Gefühlswelt nicht mit Logik oder intelektuellen Konzepten in Ordnung gebracht werden kann. Hier ist nicht das Hirn sondern das Herz gefragt. Liebe ist der Zugang zum Leben, der Schmierstoff des Lebens und die Heilquelle des Lebens.
Dies schreibt einer der (wie du) sich lange gegen solche Einsichten gewehrt hat.
LG Maifried
 
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Atheisten tun sich mit dem Thema Liebe mitunter etwas schwer, da sie gerne griffigere (reproduzierbare) Fakten "bearbeiten".
Jeder der in einer Krise "hängt" in der er nicht weiterkommt, sollte erkennen, dass die Gefühlswelt nicht mit Logik oder intelektuellen Konzepten in Ordnung gebracht werden kann.
(...)

Das mag stimmen, dass "intellektuelle Konzepte" meine aktuellen Probleme und die vieler anderer Menschen nicht lösen. Aber wie soll Esoterik das tun? Dadurch wird es z.B. nicht plausibler oder sonstwie wahrer, ob nun homöopathische Globuli trotzdem eine speziefische gewünschte Wirkung entfalten, obwohl sie faktisch so stark verdünnt sind, dass sie von angeblich anderen homöopathischen Globuli nicht zu unterscheiden sind.
 
Ohne Abwertung scheinst du es nicht zu schaffen - "nur noch Tabletten" ...

Ich lese hier ehrlich gesagt keine Abwertung. Und da du Psychologin bist, dürfte dich dieser Satz auch gar nicht treffen. Denn meines Wissens sind für das Ausstellen von Rezepten ja auch "nur" Mediziner befugt.

Nur es scheint tatsächlich so, als ob Tabletten des Rätsels Lösung wären. Nein, ich spreche mich nicht gegen SSRI oder dgl. aus, zumal ich persönlich Erfahrungen damit habe und dankbar bin, dass es diese Art von Medikation gibt, doch es scheint für manche Ärzte einfacher, mal schnell ein Rezept zu verordnen anstatt sich mit dem Patienten und seiner Situation auseinander zu setzen.

Und das zieht sich durch mehrere Bereiche... nehmen wir mal das Volkleiden Rückenschmerzen. Großteils dieser Leiden sind unspezifisch und es gibt immer noch Ärzte, die als Therapieform weniger auf Mobilisation und stattdessen lieber auf Schmerzmittel setzen.
 
Das mag stimmen, dass "intellektuelle Konzepte" meine aktuellen Probleme und die vieler anderer Menschen nicht lösen. Aber wie soll Esoterik das tun? Dadurch wird es z.B. nicht plausibler oder sonstwie wahrer, ob nun homöopathische Globuli trotzdem eine speziefische gewünschte Wirkung entfalten, obwohl sie faktisch so stark verdünnt sind, dass sie von angeblich anderen homöopathischen Globuli nicht zu unterscheiden sind.
Und wären wir jetzt am Anfang des 19. Jh. würdest Du die These, dass alles an Krankheiten von Miasmen kommt vehement verteidigen, weil es die Wissenschaft so schreibt.


Viren konnten erst im 20.Jh. nachgewiesen werden, als die Mikroskope besser wurden.


Ich möchte nicht wissen wollen, was die Wissenschaftler des 19.Jhs. auszuhalten hatten, die die Miasmen nicht als Ursache von diversen Krankheiten ansahen, sondern winzig kleine, mit dem bloßen Auge, nicht sichtbare Viecherln.

Gruß

Luca
 
Das mag stimmen, dass "intellektuelle Konzepte" meine aktuellen Probleme und die vieler anderer Menschen nicht lösen. Aber wie soll Esoterik das tun? Dadurch wird es z.B. nicht plausibler oder sonstwie wahrer, ob nun homöopathische Globuli trotzdem eine speziefische gewünschte Wirkung entfalten, obwohl sie faktisch so stark verdünnt sind, dass sie von angeblich anderen homöopathischen Globuli nicht zu unterscheiden sind.

Es gibt auf dem Gebiet Esoterik ja nicht nur Globuli ;)

Aber ich denke, dass Menschen denen Spiritualität nicht fremd ist möglicherweise leichter durch div. Krisen kommen als jene, deren Verstand rational geprägt ist. Leichter im Sinne, da sie sich auch andere "Werkzeuge" zu Rate ziehen können. Um mich nicht falsch zu verstehen Hilfsmittelchen à la Zukunftsdeutung mithilfe der Karten oder sonstigen Orakelmethoden meine ich natürlich nicht :)
 
Ich möchte nicht wissen wollen, was die Wissenschaftler des 19.Jhs. auszuhalten hatten, die die Miasmen nicht als Ursache von diversen Krankheiten ansahen, sondern winzig kleine, mit dem bloßen Auge, nicht sichtbare Viecherln.

Und nach all dem, gibt es heute immer noch Esoteriker, die um ihre Miasmen kämpfen 🤷‍♂️
 
Und wären wir jetzt am Anfang des 19. Jh. würdest Du die These, dass alles an Krankheiten von Miasmen kommt vehement verteidigen, weil es die Wissenschaft so schreibt.


Durchaus möglich. So what?

Viren konnten erst im 20.Jh. nachgewiesen werden, als die Mikroskope besser wurden.


Ja, richtig. Und damit haben dann Mikroskope ein Kriterium geschaffen, mit dem Anhänger der Miasmen-Theorie ihre Ansichten überdenken mussten bzw. hätten überdenken müssen.

Und das gleiche sage ich hier auch: Sobald mir ein Homöopathie-Anhänger gut - basierend auch auf physikalischen und chemischen Erkenntnissen etc. - erklären kann, wie Homöopathie nun funktioniert, oder auch nur eine Reihe von methodisch hochwertigen Studien unabhängig reproduzierbar zu einem positiven Ergebnis kommen, wäre ich gerne gewillt, meine Haltung zu revidieren. DAS ist bisher allerdings noch nicht geschehen. Im Gegenteil geben auch Anhänger der Homöopathie zu, dass diese Lehre im Rahmen heutiger Erkenntnisse über Biologie, Chemie, Physik etc. äußerst unplausibel erscheint, und dass die Studienlage zwar vereinzelte positive ausgehende Studien enthält es aber da z.B. an der Reproduzierbarkeit mangelt.

Ich möchte nicht wissen wollen, was die Wissenschaftler des 19.Jhs. auszuhalten hatten, die die Miasmen nicht als Ursache von diversen Krankheiten ansahen, sondern winzig kleine, mit dem bloßen Auge, nicht sichtbare Viecherln.

Die mussten evtl. viel aushalten. Aber schlussendlich konnte diese Ansicht gut belegt und die andere Ansicht verworfen werden. Aber was soll das belegen? Dass im 19. Jahrhundert die damals vorherschende Lehrmeinung in diversen Themen falsch war, ist kein Beweis dafür, dass Ansichten, die der heutigen Lehrmeinung widersprechen, deswegen richtig oder in Betracht zu ziehen sind.
 
Es gibt auf dem Gebiet Esoterik ja nicht nur Globuli ;)

Aber ich denke, dass Menschen denen Spiritualität nicht fremd ist möglicherweise leichter durch div. Krisen kommen als jene, deren Verstand rational geprägt ist. Leichter im Sinne, da sie sich auch andere "Werkzeuge" zu Rate ziehen können. Um mich nicht falsch zu verstehen Hilfsmittelchen à la Zukunftsdeutung mithilfe der Karten oder sonstigen Orakelmethoden meine ich natürlich nicht :)

Welche Werkzeuge meinst Du denn?

Als religiöser Mensch würde ich mich vielleicht in eine Kirche setzen und inensiv beten und so Gott meine Lage darlegen in der Hoffnung bzw. im vertrauen, dass er mir schon irgendwie mit-helfen wird. Und ja, z.B. so ein Gott-Vertrauen kann einen Menschen sicher während einer Krise helfen, die Ruhe zu bewahren, und so die Situation zu überstehen.

Als Atheist bin ich mehr drauf angewiesen, dass andere Menschen mich trösten und ggf. Hilfe zukommen lassen.
 
Es gibt ja Menschen, die entführt und unrechtmäßig gefangen gehalten wurden für lange Zeit, aber ihre Torturen letztlich im Glauben an Gott oder an etwas anderes überlebten.
Der Lebenswille ist etwas, den die Medizin nicht steuern und kaum erklären kann.

 
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