Diskriminierung bestimmter Gruppen - sinnvolle Gegenmaßnahmen

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stimmt doch gar nicht
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das ist z.B. eine typisch iranische Art das Kopftuch zu tragen

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Wikiwand

und irgendwie geknechtet sehen die Frauen dort auch nicht aus,
wirken sogar viel entspannter als die Westeuropäerinnen

Die obere Frau ist Golshifteh Farahani und sie war im Iran ganz sicher nicht entspannt und hat ihn deshalb auch verlassen. Entspannt war sie vielleicht aufgrund ihrer großen Kreativität, denn die hat sie. Mit dem System aber ist sie nicht zurecht gekommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Golshifteh_Farahani

Ich kenne außerdem noch jemanden, der im Iran gefoltert worden ist und deshalb vor Jahrzehnten nach Deutschland geflüchtet ist.

Das heißt natürlich nicht, dass es im Iran nicht ganz viele wundervolle Menschen gibt. Wie man aber ein System als solches schön reden kann, das Menschenrechte aushebelt, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Und dabei ist es mir völlig egal um welches Land es sich handelt.
 
Nochmal zu Golshifteh Farahani: sie stammt aus einem sehr guten Elternhaus (was zweifellos zur Entspannung beiträgt) und ihre größte Sorge galt auch ihrer Familie, als sie den Iran verlassen hat. Sie fürchtete große Repressalien.

Hier ein Video von ihr als Kind, das ich sehr liebe:


Und hier nochmal als erwachsene Frau und wie man sieht, doch lieber ohne Kopftuch.

 
Sorry, diese Argumentation finde ich so was von unangebracht, um es gelinde auszudrücken. Hiermit beende ich den Dialog. Meine Quellen sind korrekt (z. B. eine Ärztin). Du verharmlost da einiges, weil Du Dich dort offenbar anpasst.

China wird übrigens auch vielfach besucht von Touristen, trotzdem kenne ich einen Chinesen, der dort im Gefängnis gefoltert wurde. Wir reden über zwei Welten, ich rede über das, was hinter den Kulissen passiert, was den Touristen nicht gezeigt wird.

Ich glaube @Siriuskind ist ein bisschen mehr als "nur" eine Touristin im Iran....

Das Problem bei den verboten ist, das die Frauen dann gar nicht mehr vor die Türe gehen. Darüber denkt halt auch niemand nach.

Da nutzt leider auch kein Fähnchenschwenkerei was, auf der steht, "ich bin Feministin, ICH weiß bescheid, denn ich kann lesen"
:rolleyes:
 
Das Problem bei den verboten ist, das die Frauen dann gar nicht mehr vor die Türe gehen. Darüber denkt halt auch niemand nach.

Da nutzt leider auch kein Fähnchenschwenkerei was, auf der steht, "ich bin Feministin, ICH weiß bescheid, denn ich kann lesen"

Doch, daran denke ich persönlich schon, aber trotzdem wäre es falsch, die Burka nicht zu verbieten. Ich habe genug mit unterdrückten Frauen zu tun, um zu wissen, wie wichtig es ist, ihre Rechte zu stärken, damit sie sich freikämpfen können. Wenn der Staat solche Unrechtskorridore offen lässt, dann kommen sie da nie raus. Da die Frau ja auch den Haushalt macht und der bequeme Pascha rundum bedient werden will, besteht eine gute Chance, dass eine solche Frau dann auch ohne Burka auf die Straße darf, wenn die Burka verboten ist und regelmäßige Bußen zu teuer kämen.

Es betrifft in der Schweiz übrigens nur ein paar wenige burkatragende Frauen, aber all die Burka-Touristinnen dürften dann vielleicht in der Schweiz das erste Mal ohne Burka herumlaufen, fern von der Heimat. Denn auf die schöne Schweiz verzichten solche Touristen ganz bestimmt nicht auf Dauer. Es ist alles Gewöhnungssache, die werden das schon schlucken. Nur so können sie Fortschritte machen aus dieser primitiven Frauenunterdrückung heraus.

In der Schweiz wird übrigens gerade das 50-jährige Stimmrecht der Frauen gefeiert, gerade die Schweizerinnen haben lange darauf warten müssen. Meine Mutter erzählte mir, wie das früher war, und ich habe meinen Vater noch ziemlich patriarchalisch erlebt und kenne auch heute noch genug Frauen, die unter ihren patriarchalischen Ehemännern leiden. Ich nenne mich eigentlich nur aus Notwehr heraus Feministin. Mir reicht Emanzipation und Gleichberechtigung für alle. Aber auch das ist ja für die Frauen gar noch nicht wirklich voll realisiert. Also braucht der Feminismus doch noch Unterstützung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir persönlich würde Freiheit und Menschlichkeit schon ausreichen. Und zwar fern von jeder Ideologie!

Im Prinzip gebe ich Dir Recht, aber ohne konkrete Vorstellungen wäre das zu wahllos und extrem schwammig und als Begriffe so dehnbar, dass eben dann doch Frauen entmündigt werden und sie das dann angeblich auch noch wollen, so wie Pädosexuelle ihren Opfern einreden, sie seien schon genug erwachsen, und die Kinder als vollwertige Liebespartner betrachten. Was kann man von indoktrinierten, traumatisierten Frauen, die nichts Anderes als Unterdrückung erlebt haben, erwarten? Frauen, die vielfach schon als Kinder verheiratet werden und teilweise auch noch Mädchenbeschneidung erleben. Dass sie wirklich eine Ahnung haben, was Freiheit bedeutet? Nein. Deshalb bin ich schon für klarere Begriffe. Freiheit und Menschlichkeit ist nicht genug!
 
Im Prinzip gebe ich Dir Recht, aber ohne konkrete Vorstellungen wäre das zu wahllos und extrem schwammig und als Begriffe so dehnbar, dass eben dann doch Frauen entmündigt werden und sie das dann angeblich auch noch wollen, so wie Pädosexuelle ihren Opfern einreden, sie seien schon genug erwachsen, und die Kinder als vollwertige Liebespartner betrachten. Was kann man von indoktrinierten, traumatisierten Frauen, die nichts Anderes als Unterdrückung erlebt haben, erwarten? Frauen, die vielfach schon als Kinder verheiratet werden und teilweise auch noch Mädchenbeschneidung erleben. Dass sie wirklich eine Ahnung haben, was Freiheit bedeutet? Nein. Deshalb bin ich schon für klarere Begriffe. Freiheit und Menschlichkeit ist nicht genug!

Das sind schon sehr extreme Beispiele....

Aber was ist mit den Frauen die sich verschleiern, weil sie es selbst wollen?

Denen wird ja auch ihre Freiheit genommen.
 
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