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Das Philosophische Quartett: Halbzeit der Krise?
Teil 1 - 6
"Wenn die Annahmen von Experten in aller Welt nicht trügen, haben wir in der Bewältigung der
unmittelbaren Folgen der Finanz-Katastrophe nun so etwas wie die Halbzeit erreicht.
Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Blick auf Szenarien der Zukunft.
Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski fragen mit ihren Gästen, dem Soziologen und
Historiker Gunnar Heinsohn und dem Kulturphilosophen und Katastrophentheoretiker
Heiner Mühlmann, nach den Erschütterungen in unserer Gesellschaft. Welche Erkenntnisse können aus der Krise gewonnen werden? Wie aktiv sind die Krisenverursacher noch?
Woher kommt die Gelassenheit der öffentlichen Reaktionen? Wie groß ist eigentlich noch die die gesellschaftliche Erregungsbereitschaft?
Sicher ist, dass sich Deutschland in einer bis dahin unvorstellbaren Höhe von anderthalb Billionen Euro
verschuldet hat und so auf jedem einzelnen Staatsbürger noch nie da gewesene Finanzlasten liegen.
Auf der anderen Seite: Mit einem beispiellosen finanziellen Einsatz hat die Bundesregierung bisher
den Zusammenbruch von Banken, Finanz- und Realwirtschaft verhindert und mit milliardenschweren
Garantien die Sparvermögen der Bürger gerettet. Dennoch: Die Arbeitslosigkeit nimmt zu -
wenn auch die Zahlen sich nicht wie befürchtet entwickeln. Kommt nun, nach der Bundestagswahl,
der Anfang vom dicken Ende? Der Bürger weiß und will es zugleich nicht wissen, was ihn und
die Gesellschaft erwartet. Kopf in den Sand: die große Versuchung. Dem Schrecken ins
Auge sehen: das Gebot der Stunde, so Sloterdijk und Safranski."
1.Teil
http://www.youtube.com/watch?v=vmQnhIz4KdU
etc.
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