Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

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Dank an Gerry aus dem Querschüsse - Forum für dieses ins Schwarze treffende Zitat:


„Wir gratulieren den Zentralbankern und Regierungen weltweit für ihre Bemühungen

um eine Wachstumsstimulation für 2009 – auf Kosten der Weltwirtschaft 2010 und 2011.

Kompliment an die Staatschefs!“



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Jim Walker


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Die Diagnose und die drohende Gefahr von der Robertson ausgeht nehme ich ernst,
aber seine "Therapie" halte ich für wenig effektiv und erfolgversprechend.


Wie soll ein Währungssystem auf dem bereits die Zins-Last von vielen Jahrzehnten lastet
und immer schneller wächst und voluminöser und ungeheuerlicher wird,
mit diesem immer unerträglich werdenden Druck fertig werden als durch eine blitzartige Entlastung, auch Geldentwertung genannt?



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"Robertson: USA vor Armageddon

Von Michael Mross

Freitag, 25. September 2009

Investor Legende Julian Robertson: USA könnte Armageddon drohen, wenn China und Japan keine Bonds mehr kaufen. Inflation als größte Gefahr für die USA. Diese könnte eine direkte Folge eines Kaufstopps von US-Schulden sein.

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Julian Robertson, einer der erfolgreichsten Hedgefonds Manager aller Zeiten, sieht für die USA düstere Zeiten heraufziehen.

Die USA seien zu abhängig von China und Japan. Das Land könne vor erheblichen Problemen stehen, wenn die Asiaten aufhörten, US-Schulden zu kaufen. Das sagte Robertson in einem Interview bei CNBC.

"Es ist praktisch Armageddon, wenn die Japaner und die Chinesen unsere Schulden nicht mehr kaufen" urteilte Robertson. "Ich weiss nicht, wo wir sonst unser Geld herkriegen sollten? Ich meine, wir haben uns in eine schreckliche Situation hinein manövriert und wir sollten alles tun, um dort wieder raus zu kommen."

Robertson sieht die Inflation als größte Gefahr für die USA. Diese könnte eine direkte Folge sein, wenn die Ausländer keine Bonds mehr kaufen.

"Wenn die Chinsen und Japaner keine US-Schulden mehr kaufen, könnte die Inflationsrate schnell auf 15 - 20% klettern. Es ist nicht eine Frage der Wirtschaft, es ist eine Frage, wer uns Geld leiht und wer nicht. Man stelle sich einmal vor, wie man in eine solche Situation kommen kann, total abhängig von zwei Ländern zu sein. Das ist verrückt!" kommentiert Robertson die aktuelle Situation.

Robertson geht zwar nicht davon aus, dass die Chinesen kurzfristig ihre US-Bonds verkaufen, meint aber, dass die Japaner schließlich gezwungen sein könnten sich von US-Bonds zu trennen. Und dies sei noch schlimmer als ein Kaufstopp.

"Derzeit verkaufen wir fast ausschließlich Kurzzeit-Bonds, das ist es, was wir offerieren. Und wir tun es, weil uns die Langzeitschulden aktuell kaum noch jemand abnimmt. Und wissen Sie: Die Geschichte hat gezeigt, dass Leute, die sich mit kurzen Laufzeiten finanzieren am Ende verbrannt werden" prophezeit Robertson.

Der einzige Weg aus der Krise sei ein Stopp der Ausgaben, eisernes Sparen, keine "Stimulus-Pakete" und gesundes Wachstum. So lange das nicht passiere sind wir weit davon entfernt, aus dem Gröbsten raus zu sein - so Robertson."




http://www.mmnews.de/index.php/200909253833/MM-News/Robertson-USA-vor-Armageddon.html



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Da brat mit einer einen Storch..... :D

Interessanter Artikel. Von wegen die Amis sind schon wieder auf dem Weg der Besserung und die Finanzkriese hat sich abgeschwächt...

Und in dem ganzen "verhackstück-gewurschtel" stecken die Europäer (EZB) bestimmt auch mit drin!
Irgendwie gehört doch das ganze Finanz-Pack zusammen, auch in D.
 
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Zwei Aussagen zur gegenwärtigen Lage der Konjunktur:


„Der Patient ist von der Intensivstation auf ein normales Zimmer verlegt worden - aber er liegt immer noch im Krankenhaus.”



Paul Achleitner,
Allianz-SE-Chef



„Der Weltuntergang wirtschaftlicher Natur ist abgesagt.”

Michael Hüther,
Direktor des Instituts der dt.Wirtschaft


und mein unmaßgeblicher Kommentar:

Unser Konjunktur-Patient bäumt sich, Dank der weltweit erfolgten billionenschweren
staatlichen Aufbauspritzen, zum letzten Mal auf - bevor er schließlich kollabiert. -




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"- Zum einen der "Beschaffungszins". Dies ist der Preis,
den eine Bank selbst für das Geld zahlen muss."

EGWMG




Danke EGWMG für Dein Verständnis für meine Begriffsstutzigkeit sowie für die beklagenswerte
Lage der Banken beim Geldbeschaffen und Geldverleihen...


Soweit ich Prof. Senf verstanden habe, bezahlen die Banken bei der Giralgeld – Geldschöpfung,
dass die Banken in einem Verhältnis von 1:10 und mehr praktizieren überhaupt keinen Beschaffungszins!

Aus dem nachfolgenden Gespräch von Nicolas Hofer und Prof. Huber erfuhr ich,
dass je nach Land 80 bis 95 der umlaufenden Geldmittel nicht mehr von den Banken
bei der Notenbank beschafft werden und dass diese unkontrollierte maßlose Giralgeld - Geldschöpfung
der Banken zu den tieferen Ursachen des jetzigen Weltwirtschaftskrise gehört.


Nicolas Hofer im 47 - Minuten - Gespräch mit Prof. Dr. Joseph Huber

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Monetative - Geldschöpfung in öffentliche Hand!


http://blip.tv/file/2301626


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sowie ein Vortrag von Prof. Dr. Josef Huber:

Joseph Huber - Geldschöpfung in öffentliche Hand!

http://blip.tv/file/2153897

1 Stunde und 30 Minuten


PS. Den Michael Mross – Freunden und - Lesern sei dieses 38- Minuten - Interview empfohlen:

Nicolas Hofer im Gespräch mit Börsenexperte und Bestsellerautor Michael Mross


mross.jpg




http://blip.tv/file/2627374




Angesichts der zumeist reißerischen Bildzeitungs-Überschriften von Mmnews

war ich positiv überrascht von der vorsichtig abwägenden und

sachlich argumentierenden Art und Weise von Michael Mross.



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PS. Auch ein zusätzliches Bernd Senf - Inerview etc. ist hier zu finden!


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,,Was wir erleben, ist keine normale Finanzkrise. Es ist vielmehr das Ende der Ära

des Amerikanischen Jahrhunderts und dessen Dominanz auf den Weltfinanzmärkten.

Nur wenige Personen in Washington scheinen bisher verstanden zu haben,

dass angesichts der Probleme weder sie noch die EZB, die Bank of Japan oder die Bank of China

irgendetwas tun können, um den Absturz des Dollars in letzter Minute noch umzukehren.

Sie können das Unvermeidliche lediglich verlangsamen oder beschleunigen."


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F. William Engdahl

Hat der Dollar-Crash bereits begonnen?



Freitag, 02.10.2009


http://info.kopp-verlag.de/news/hat-der-dollar-crash-bereits-begonnen.html



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