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Die Magie der Bücher

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von sikrit68, 13. Oktober 2020.

  1. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2016
    Beiträge:
    37.781
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    Ich schildere meine Erfahrungen im Präsens und nicht in der Vergangenheitsform. Der Grund dafür ist, dass ich das Phänomen Zeit als etwas Zyklisches, nicht als etwas Lineares begreife.
    Einmal lese ich gerade ein Buch auf Französisch, in dem “Marrakesch“ zitiert wird. Ich will umblättern, da läutet das Telefon. Am Apparat ist meine Mutter, die in der Steiermark lebt (relativ weit entfernt von mir; ich wohne in Wien) und mich selten anruft. Sie fragt mich: “Wo genau liegt Marrakesch?“ Der Grund für ihre Frage: Sie liest gerade ein Buch, dessen Hauptschauplatz Marrakesch ist.
    In dem von mir eben gelesenen Buch wird Marrakesch nur ein einziges Mal erwähnt.
    Generell sind Bücher magisch. Geschichten in von mir gelesenen Büchern überschneiden sich mit von mir tatsächlich gemachten Erfahrungen.
    Einmal lese ich ein Buch, in dem Schweizer Schokolade vorkommt. Etwa eine halbe Stunde später besucht mich mein Freund und überreicht mir Schokolade aus der Schweiz. Er war vorher bei Verwandten in Zürich.
    Beziehungen mit Menschen haben für mich den Stellenwert von Büchern. Irgendwann ist das Buch zu Ende: Man kann aber jederzeit darin blättern, darin lesen - so wie man sich Erinnerungen an Menschen jederzeit ins Gedächtnis rufen kann.
    Fortsetzung folgt..
     
  2. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    4.762
    Ort:
    Phönixland
    Wow, @sikrit68 :)
    Das ist magisch. Mehr, mehr, mehr! :)

    Georg Christoph Lichtenberg sagte einmal: Bücher sind wie Spiegel, schaut ein Esel hinein, schaut ein Esel hinaus.

    So spiegeln Dir also die Bücher Deine Magie.

    Wunderbar.

    lg
    eva
     
    sikrit68 und Herzbluat gefällt das.
  3. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2016
    Beiträge:
    37.781
    Einmal leihe ich mir in der Wiener Hauptbücherei ein Buch aus, dessen Hauptschauplatz Pakistan ist. Etwa 10 Minuten nach Verlassen des Gebäudes lerne ich einen Mann aus Pakistan kennen.
    Als 2013 gerade das Buch “Reading Lolita in Teheran“, einer persischen Schriftstellerin, auf meinem Tisch liegt, lerne ich in der U-Bahn einen jungen Perser mit langen Haaren kennen. Er wird zu meinem Liebhaber.
    Während Ende 2015 das Buch “Göttliche Erkenntnis “Swami Sivananda“ in meiner Wohnung liegt, besucht mich dieser Perser.
     
    Filomena, Herzbluat, Marcellina und 2 anderen gefällt das.
  4. Marcellina

    Marcellina Guest

    stop! Du schreibst gerade an einem Buch. Das Manuskript wäre etwas für einen Verlag.
     
    sikrit68 gefällt das.
  5. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    37.781
    Der Hindu-Priester schreibt in seinem Buch unter anderem, man sollte keinen Alkohol trinken, keine Zigaretten rauchen, Sex auf ein Mindestmß beschränken...
     
    FelsenAmazone gefällt das.
  6. Alfa-Alfa

    Alfa-Alfa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2019
    Beiträge:
    5.255
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    lustige Geschichten, hast du eine Bibel, wäre gespannt was geschehen
    würde. :D
     
  7. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

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    37.781
    Der persische Lover schaut das Buch nicht einmal an. Ich erzähle ihm auch nichts davon.
    Nach kurzer Zeit ruft er mich aber an und berichtet:
    “Ich rauche nicht mehr, ich f.... nicht mehr, ich trinke keinen Alkohol mehr. Der Körper muss sich erholen.“
    Nachdem er nach einigen Monaten wieder bei mir auftaucht, realisiere ich, dass er sich tatsächlich seine langen Haare abgeschnitten hat. Raspelkurz sind sie schon wieder nachgewachsen.
    Einmal flattert, während ich ein Buch lese, an meinem Fenster ein Schmetterling vorbei. Einer der nächsten Sätze im Buch: “Das Auftauchen eines Schmetterlings kündigt eine Veränderung an.“
     
    east of the sun und FelsenAmazone gefällt das.
  8. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

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    Einmal lese ich ein Buch, aus der Wiener Hauptbücherei entlehnt, mit folgender Szene:
    Ein Mann kauft seiner asiatischen Geliebten ein edles Seidenkleid und reißt es ihr vom Leib - zerfetzt es, als Teil des Vorspiels. Im nächsten Buch taucht plötzlich, völlig unerwartet, wieder die exakt gleiche Szene auf. In einem anderen Kontext...
     
    FelsenAmazone gefällt das.
  9. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

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    37.781
    Weder vorher noch nachher habe ich in einem Buch über einen Mann gelesen, der seiner asiatischen Geliebten als Teil der Präliminarien ein edles Seidenkleid vom Körper reisst.
     
    FelsenAmazone gefällt das.
  10. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    37.781
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    Im Juni 2014 taucht in einem Roman ein gewisser Nachname auf. In dem Moment, in dem ich ihn lese, läutet das Telefon. Am Apparat ist eine Frau, die sich mit diesem Nachnamen vorstellt. Es ist die mir bisher unbekannte Freundin einer Freundin. Sie trägt den gleichen Vornamen wie ich und ist auch im gleichen Jahr geboren.
    Am selben Tag taucht in einem anderen Buch, “Juden und Worte“ von Amos Oz und seiner Tochter Fania Oz-Salzberger, auf Seite 191 ein gewisser männlicher Vorname auf. Mein Exgeliebter mit diesem Vornamen, der mich 2014 nach 14 Jahren Funkstille wieder dauernd anruft, ist an einem 19.1. geboren - die oben erwähnte Anruferin an einem 18.1.
    Seitenzahlen von Büchern spiegeln oft Daten wieder, an denen ich bedeutsame Erlebnisse hatte.
    Ein Beispiel: Auf Seite 209 wird ein bestimmtes Ereignis geschildert, das sich an einem 20.9. in meinem Leben abgespielt hat.
    Nachdem mir besagter Exgeliebter erzählt, dass er von einer Jüdin namens J. ein kleines Kind hat, taucht dieser weibliche Vorname am Tag darauf in einem von mir gelesenen Roman auf. Die aktuelle Lebensgefährtin dieses Mannes heißt M. Sie ruft mich 2014 auch des Öfteren an - sie sucht bei mir Rat für die schwierige Beziehung.
    Ich lese viel - und das ganze Jahr hindurch wimmelt es in den von mir gelesenen Büchern nur so vor diesen drei Vornamen - meistens ohne dass ich es vorher weiß. Ich borge mir Romane aus den öffentlichen Büchereien sehr oft nur nach Titel und Einbandbild aus und lasse mich vom eigentlichen Inhalt überraschen.
    Leihe ich in diesem Jahr ein italienisches Buch aus, erscheint meistens die italienische Form des Exgeliebten-Vornamens darin - bei spanischen Romanen taucht sehr oft ein Hauptakteur mit der spanischen Namensform dieses Mannes auf.
    Ich werde zu dieser Zeit also nicht nur häufig telefonisch von ihm kontaktiert - über die Bücher werde ich ebenso häufig mit seinem Namen konfrontiert.
    Fortsetzung folgt ...
     
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