Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Klar, mag sein, das hat mit der Erziehung zu tun, die deutschen Bürger sind darauf geprägt, ihr Ausweispapiere immer zusammen zu halten und zu haben.

Kein guter Vergleich. In D herrscht kein Krieg.
In Syrien sind viele geflüchtet, weil ihre Papiere zerstört sind, oder weil einfach keine Zeit mehr gab sich Papiere zu besorgen.
Wie gesagt , keine Airline nimmt einen Flüchtling ohne Papiere mit, weil sie sonst Strafe zahlen müssten.

"
Das ist der EU-Richtlinie "2001/51/EG" zu verdanken. In deren Artikel 4 heißt es, Fluggesellschaften müssten mindestens 3.000 Euro Strafe pro Passagier zahlen, außerdem für seine Lebenshaltungskosten im Ankunftsland und den Rücktransport sorgen, wenn sie Fluggäste ohne gültige Papiere in die EU brächten. Und sollten sie es ein zweites Mal tun, würden zusätzlich nicht unter 500.000 Euro Strafe fällig. Dass ein Syrer sich in Damaskus kein Visum für Deutschland holen kann, weil die deutsche Botschaft geschlossen ist, dass er in Beirut in die umlagerte Botschaft nicht hineinkommt

Das dickgedruckte gilt für dein Argument, dass man sich ja im Ausland Papiere besorgen kann. Theoretisch ist vieles möglich, jedoch in der Praxis kaum möglich.
 
Klar, mag sein, das hat mit der Erziehung zu tun, die deutschen Bürger sind darauf geprägt, ihr Ausweispapiere immer zusammen zu halten und zu haben. ^^
LG
Any
Deutsche Erziehung? Natürlich.. auf keinen Fall liegt es daran das in Syrien seit Monaten/ Jahren regelrechte Bombenteppiche fallen und sich Ausweispapiere die im Feuer verbrannt oder Explosionen zerfetzt wurden so schlecht ""zusammenhalten"" lassen..

Der Deutsche hat natürlich im 2.ten Weltkrieg alles fein sortiert in der Tupperbox mit sich rumgeschleppt, nix zu fressen und saufen aber den Ausweis immer am Mann..

Ach,Any..ach...:rolleyes:
 
Weiß nicht, ob das schonmal verlinkt wurde, aber ich finde das schon heftig, was da passiert.

http://daserste.ndr.de/panorama/Fluechtlinge-zwischen-Hoffnung-und-Verzweiflung,panorama5902.html

"Kehrt um!"
Eine NDR-Reporterin begleitet Flüchtlinge auf ihrem Treck durch Slowenien – und wird plötzlich zur ohnmächtigen Vermittlerin zwischen Polizei und den Migranten.

Ich klettere den Deich hinauf und versuche zu erkennen, was auf der anderen Seite passiert. Und da sehe ich sie: Hunderte von Flüchtlingen stehen eingepfercht in einem Gehege. "Kehrt um!", schreien sie den Neuankömmlingen zu. Seit vier Tagen seien sie dort eingesperrt, ohne Verpflegung, ohne Schlafmöglichkeiten. Kinder seien gestorben.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/fluechtlinge-slowenien-lager-ndr-reporterin

Und was die Frau am Anfang des Berichtes sagt, kann ich nur bestätigen. Wenn wir dort runter fliehen müssten, würden uns viele Muslime sofort in ihren Häusern aufnehmen. Ich weiß das aus Erfahrung, das gehört bei denen zu ihrem Verständnis und ihrer Kultur. Auf der anderen Seite ist es auch wahr, dass man so viele Menschen nicht gegen den Willen der Bevölkerung aufnehmen kann. Ich persönlich bin da hin- und hergerissen. Ich kann verstehen, dass Menschen sich vor so einer hohen Anzahl von Flüchtlingen bedroht fühlen, aber diese im Stich zu lassen geht auch nicht. Man hätte vielleicht einige Milliarden Euro investieren sollen um die Lager vor Ort erst einmal so human wie möglich gestalten zu können. Bis der Frieden in Syrien wieder einkehrt. falls das je geschieht. Aber die Frage ist ja auch, ob diese Menschen hier in Deutschland wirklich etwas besseres erwartet. Aber wir haben ja leider immer noch die Merkel am Hals! Mit der wird es nie eine Lösung geben!
 
Ich weiß nicht, wen Du damit meinst, aber wahrscheinlich würden grad Leute, die Angst haben, und welche, die schlecht über Flüchtlinge denken, am meisten vom Kontakt profitieren.



wenn du das nicht weisst, dann "swühle" dich durch die hier geäusser post - mir kommt manchmal das kotzen, was ich hier alles lese...es reicht wohl einmal!!!

shimon
 
Außerhalb des reinen fiktiven Anyversum wollen Flüchtlinge schlicht weder was mit den Rebellen noch mit dem Staatlichen Militär zu tun haben. Als normale Bürger ist die reale Gefahr zwangsinstrumentalisiert zu werden einfach zu hoch. Faktisch befindet sich das staatliche Militär in einem ""gerechten"" Krieg gegen die Rebellen und jeder der sich nicht daran beteiligt ist ein Feind.

Warum in drei Teufels Namen sollte als ein Mensch, der weder mit den Rebellen noch mit dem Militär was zu tun haben will, so dämlich sein und in einem Land in dem Kriegsrecht herrscht die offiziellen Kanäle benutzen um auszureisen..?
 
Und man muss manchmal schon, weil die Ignoranz hier sehr groß ist.

Meine Aussage lautet sinngemäß eigentlich so: Hättest du den Juden auch gesagt, dass sie das ohne Waffen lösen sollen, bzw. wärst du auch dafür gewesen, dass die Welt Hitlers Gegnern nicht mit Waffen geholfen hätte?

Ja, ich habe dem Diskussionsgegner klar gemacht, dass seine Strategie in so einem Fall nicht hilft. Diese Diskussionen Gandhis mit jüdischen Vertretern kannte ich da auch schon.

Was ich damals gesagt oder nicht gesagt hätte, ist doch in der Gegenwart nicht nachzuvollziehen. Damals habe ich noch nicht gelebt, und wer weiss, was ich damals für eine Einstellung gehabt hätte. Sorry, m.E. ist das Schmarrn heutige Ereignisse mit ""damals"" zu vergleichen.
 
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Also nachgedacht über Leid und Fairness, das wird ganz gewiss stattfinden. Wobei darüber jetzt schon rege in dem Thread hier diskutiert wird und auch Erfahrungsberichte gepostet werden.

Nur die Wirklichkeit darf ja nicht die sein, die sie ist. Immer schön rosa, tuffig und schön. Ich mag dich wirklich, taftan, aber Idealismus alleine, ohne die tatsächlichen Umstände zu berücksichtigen, verändert rein gar nichts.

Lg
Any

Immer nur schwarz zu malen und die Zukunft in den düstersten Farben darzustellen ist genauso daneben, wie sich Situationen schönzureden. Es ist, wie es ist, und *Mensch* ist aufgefordert, das Beste daraus zu machen. Ständig die Negativkeule hervorzuholen zählt nicht dazu. :rolleyes:
 
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