Das behaupte ich nicht, aber es gibt einfach auch sehr viele die sich ebenfalls sehr gut mit dem Islam auskennen, und vermutlich einige auch besser als Du, die wirklich zu anderen Schlussfolgerungen kommen.
Natürlich und es kommt auch darauf an von welcher Seite man "Etwas" betrachtet (politisch, religiös, geschichtlich, etymologisch, ethnologisch......).
Peter Scholl-Latour und dessen Analysen
Und der sagt:
Die ganzen Dschihadisten, die ganzen Extremisten und die ganzen Radikalen, die radikaler sind als al-Kaida, sind ganz frei und ungehindert nach Syrien gegangen und zwar aus der ganzen Welt, auch aus Europa, da sind ein paar hundert Deutsche auch dabei, deutsche
meistens mit orientalischem Hintergrund"
http://german.irib.ir/analysen/interviews/item/262576-interview-mit-dr-peter-scholl-latour
ja, mit vielen seiner Aussagen geh ich konform bis auf die eine, wo er meint, alles sei nur Schuld der Türkei. Ich mein, auch wenn Die nicht wenig im Nahen Osten mitmischen, so sehe ich das doch eher als ein Gesamtproblem dieser Region zw. den einzelnen Bevölkerungsgruppen und Das sind nicht grad wenige, die sich dort gegenseitig nicht ausstehen können, was wiederum zu MEINER Kritik führt, an denen die meinen: "der gierige Westen" sei daran schuld und deswegen seien dort so viele Kriege. Ich sehe das nicht so schwarz/weiß wie Viele das tun. Klar ist, das auch westliche Staaten dort ihre Interessen wahren wollen, aber aus meiner Sicht sind es doch die vielen Bevölkerungsgruppen dort, die sich nicht einigen können und auch nicht im Frieden miteinander leben können/wollen. Und da setzt auch meine Kritik am Islam massiv an: wenn sich da ein paar Idioten darum streiten, wer den wahreren Propheten hat, wieviele Imame sie in der Reihenfolge anerkennen (7-Schiiten u. 12-Schiiten, die Drusen nur 6) und wer denn nun den wahren "verborgenen" Imam besitzt. Das ist nicht nur ein Krieg um Resourcen und Interessen, das ist ganz klar auch ein interner Religionskrieg.
Noch was aus einem anderen Interview:
Und da wäre natürlich die Ukraine als europäisches Gegengewicht ein willkommener Partner gewesen. Und das fällt jetzt weg und da bleiben dann nur noch Russland und Weißrussland und das sind eben nur 140 Millionen Menschen und davon, das darf man nicht vergessen, sind etwa auch noch einmal 20 bis 25 Millionen Muslime, und die sind nicht alle harmlos.
Als ich das letzte Mal in Kasan war, der führende Imam, das war früher ein braver Tatar, und jetzt war da plötzlich ein junger Mann, der in Medina, in Saudi-Arabien ausgebildet worden ist. Da herrschte gleich ein anderer Ton. Als ich damals bei den aufständischen Tschetschenen war, bin ich auf sehr umgängliche Leute getroffen in den Tarikaten, in den islamischen Bruderschaften. Aber dann kamen auf einmal die jungen Prediger, die in Saudi-Arabien ausgebildet worden waren, und plötzlich war da eine Schranke, und ich kam nicht mehr an sie heran.
http://de.sputniknews.com/meinungen...-Latour-Europa-hat-gar-keine-Auenpolitik.html
Und das sind halt so Entwicklungen die ich betrachte und die niemals großartig in den Medien verbreitet werden. Das sind aber auch Entwicklungen vor denen man sich fürchten kann und auch darf.
Ich halte z.B. sehr viel von Peter Scholl-Latour und dessen Analysen. Der war ja absolut kein Traumtänzer oder Gutmensch oder was auch immer. Er war zum Teil sogar sehr hart und auf eine radikale Art pragmatisch, wenn er z.B. sagte das man für eine Revolution nicht Kids braucht die mit Facebook herumspielen, sondern dass es Schläger brauche - das bezog er auf den arabischen Frühling. Gleichzeitig hatte er großen Respekt vor dem Islam selbst, offenbar auch unglaublich viele gute Kontakte zu Muslimen in den Krisenregionen. Und er kannte sich auch sehr gut mit diesen ganzen Strömungen aus, Schiiten...Sunniten...Alawiten usw., machte Vorhersagen die oft haargenau so eintrafen.
Was ich damit sagen will ist, dass es eben durchaus einige gibt, die man nicht als naiv bezeichnen kann und/oder ihre Wunschvorstellungen vom Islam auf eine weit düsterere Realität übertragen, wovon es sicherlich auch einige gibt, d
die das Thema dann aber trotzdem auch wieder nicht so extrem sehen wie Du.
ich denke, dass täuscht ein wenig. Er denkt m.E.n. extremer als du meinst und ich weniger extrem als es für dich den Anschein hat.
Das kann aber nur eine Annahme sein und die kommt einem Zirkelschluss gleich. Damit ist eigentlich jeder verdächtig, denn sie können nicht sagen was sie wirklich denken - aufgrund des Islam. Diese Theorie braucht nur noch ein Element, nämlich das jene die besonders angepasst einfach nur perfekt getarnt sind, so dass Du 100% aller Muslime als extrem ansehen könntest.
Kommt immer darauf an, was man selbst schon als "extrem" ansieht. Für mich ist es schon extrem, wenn jemand aussagt, dass Frau, Schwester das zu tun hat, was der Mann sagt, usw....
Das Durchsetztenwollen von Scharia und Ähnlichem ist in meinem Paradigma schon sehr extrem und was darüber hinausgeht ist in meinem Paradigma: krank.
Und somit sehe ich den Großteil der Moslems als extrem auch wenn sie sich hier großteils ruhig verhalten. Und so ruhig verhalten tun sie sich auch gar nicht überall in Europa. Ich brauch mir nur die Ausschreitungen (Türken gegen Kurden, Moslems gegen Moslems, Moslems gegen Juden usw......) in F anschauen und weiß, dass ich das hier nicht haben will. Und das sind aber alles Moslems die schon längere Zeit dort leben und der Bericht ist von 2014:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/i...men.78a62a58-74b6-4cac-8734-c19839f8ec85.html
und das sind kleine Gruppen, die sowas zustande bringen und jetzt nimm dir die Aussage von Peter Scholl-Latour, die ich da Oben fett rot untermalt habe. Und was ich sehr vermisse ist, dass sich der Rest der da lebenden Muslime (und aller Muslime, aber speziell die in Europa lebenden) davon öffentlich stark distanziert

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Ebenso kritisiere ich auch die USA/Israel-Palästinenser-Politik und auch da geht mir eine starke Distanzierung der Juden ab. Ich sehe das aus meiner Warte, dass sich die Israelis/Juden ihren eigenen Holocaust unter aller Augen leisten (dürfen).

Wohin dürfen denn die Palästinenser flüchten? Und so wie z.b. Peter Scholl-Latour meint: die Türken trügen die meiste Schuld an den Konflikten im Nahen Osten so bin ich der Ansicht, dass dieser Konflikt ebenso ausschlaggebend ist.
Zum Rest Später......