Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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ich hoffe, dass die Betreffenden mittlerweile auch "kleinere Brötchen backen", eine gute Bekannte lebt alleine in einen großen schönen Bauernhof, sie ist sehr gläubig und hätte gerne eine Familie aufgenommen, und das auch selber bezahlt (Angebot stellte sie vor ca. 3-4 Monaten), aber das Haus, in dem sie selber seit vielen Jahren lebt (und alles andere als versandelt ist, nur halt groß und nicht mehr neu) war "nicht zumutbar". Jetzt brauchen die bei ihr gar nicht mehr erst anzufragen (und ich möchte festhalten, als unzumutbar wurde das von einer Hilfsorganisation eungestuft, nicht von Flüchtlingen selber). und das finde ich sehr sehr schade und hinterlässt auch das Gefühl, dass das Ganze auch ein Geschäft ist für ein paar wenige. Wenn dann immer die Vergleiche kommen zu zB 1956 mit den Ungarn, dann kann man das ja gar nicht vergleichen, weil das damals sicher noch nicht so bürokratisiert war und die Leute auch gerne in einem Dachboden oder ähnlichem untergekommen sind.

Die lassen die Leute lieber in kalten Zelten auf dem Boden schlafen, finde ich furchtbar. (n)
 
Nunja, ich kann schwer sämtliche Klöster und weitere Kirchen-Immobilien auf Flüchtlinge untersuchen. Grundsätzlich halte ich Pressedienst für Stimmungsmache und Werbung, insofern begegne ich diesen Aussagen mit Vorsicht.

Es ist ein krasser Unterschied zu Schweinfurt

Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann wandte sich daraufhin mit einem offenen Brief an die Mitchristen in der Diözese:

Weil der Caritas Kinder- und Jugendhilfe das Personal für die Betreuung der meist traumatisierten Jugendlichen ausgeht, werden für Lülsfeld dringend couragierte und ambitionierte Mitarbeiter gesucht: Sozialpädagogen, Erzieher und Lehrer, die sich der Herausforderung stellen, den jungen Menschen Sicherheit und Halt zu geben.

Das muss man nicht erst erbitten, wenn die Hirten koscher handeln würden.
 
Was genau ist denn da der "leise Erfolg", oder der "gute Weg"? Dass diese Kids, die im Artikel als "Intensivtäter" bezeichnet werden, am WE lediglich Handys, Laptops und anderes Zeug klauen gehen, was sie dann als Arbeit bezeichnen, und nur das Mobiliar der Einrichtung zertrümmern?

Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist einen Haufen aggressiver Jugendlicher irgendwo zwischen "Fabrikgebäuden und Straßenstrich" einzupferchen, und nur darauf zu warten, dass sie volljährig werden, so dass sie die Einrichtung verlassen müssen, oder dass sie einfach verschwinden, wogegen man dann eben nichts machen kann.
Hmmmm, so geht man hier also mit "Intensivtätern" um.

"Berufsausbildung. Integration. Davon kann Martin Nawroth nur träumen"

Ich sehe da keinen "guten Weg", aber wahrscheinlich bin ich einfach nur blind. Klar, diese Kids mischen keine anderen Unterkünfte mehr auf, aber auch nur weil sie vorübergehend (bis zur Volljährigkeit/zum Untertauchen) isoliert werden.

Dass die Jugendlichen nicht mit Reportern sprechen sollen, weil die Behörde das so will, spricht auch für sich. Wer nach dieser Aussage immer noch glaubt, dass derartige Berichterstattungen neutral sind und der Wahrheit entsprechen, der will es nicht anders.

R.

Klar kann man es besser machen. Aber was das alles kostet....:ironie:. (vorsichtshalber)
Ich verstehe es nicht. Zuerst wird sich darüber aufgeregt, dass es kriminelle jugendliche Asylanten überhaupt gibt und dass es ja bestimmt demnächst mehr davon geben wird. Dann gibt es einen Artikel in dem u.a. genau nur das über die derzeitige Situation geschrieben wird:

Der LEB grübelte, besprach sich mit einem Netzwerk aus Sozialbehörde, Jugendschutz und Polizei. Daraus entstand im April das Pilotprojekt Bullerdeich, eine neue Art der Unterkunft am Stadtrand, Kritiker sagen im Niemandsland.

Im Freizeitcontainer am Bullerdeich kleben auf einer Pinnwand Passbilder wie Steckbriefe, jedes in einer Kategorie: Acht der Jungs verhalten sich gut, vier sind gerade von den Kursen ausgeschlossen, zwei gelten als vermisst. Kurz bevor der Knast droht, ziehen viele lieber weiter, gerne nach Schweden. Es gibt einen festen Tagesrhythmus am Bullerdeich, morgens nach dem Frühstück steht Deutsch und soziale Kompetenz auf dem Stundenplan, es gibt klare Essenszeiten, wer dann fehlt, geht hungrig ins Bett. Die Idee ist simpel: Wer sich nicht an die Regeln hält, bekommt die Grundversorgung, mehr nicht. Kein Handy, kein Sport.
Martin Nawroth führt einen in den ersten Stock hinauf, dort steht in der Ecke ein Boxring mit blau-weiß-roten Seilen, dazu Hantelbänke und eine Tischtennisplatte. Das Belohnungssystem und die Trennung von Wohn- und Aufenthaltsbereich wirken. Auch die Jungs am Bullerdeich sind normale Jugendliche, sie wollen durch Facebook scrollen und zu den anderen in den Aufenthaltsraum. Martin Nawroth sagt: "Wenn wir die Jungen hier oben beschäftigen, können sie zum einen niemanden beklauen oder Drogen nehmen, aber vor allem haben wir so die Chance auf einen pädagogischen Zugang."


So ist die Situation jetzt. Die Diebstähle und Zerstörungsanfälle gab es in der Vergangenheit! Und das kriminelle jugendliche Asylanten mit 21 Jahren sich selbst überlassen werden, steht dort auch nicht, sondern dass generell für jugendliche Asylanten mit 21 Jahren die Betreuung endet.

Ja, und dann wird sich darüber aufgeregt, dass man zuwenig macht und andern Orts ist es schon schlimm, wenn kein Turnunterricht stattfinden kann, weil ja die Flüchtlinge, die Turnhallen blockieren.....
 
Sie beinhaltet die Antwort auf deine Frage.
Nein, tut sie nicht.
Dein Beitrag war grammatikalisch nicht korrekt, daher ist der Sinn deiner Aussage nicht zu erkennen.
"Grenzen funktionieren solange, wie mit der Macht, wie sie von den meisten Beteiligten auch tatsächlich anerkannt werden."
 
Die schwarze Null ist eh nur ein Augenwischer, der Wählerstimmen sichern soll. Es gibt keine schwarze Null.
Im Übrigen wurde von der Regierung gesagt, dass D. aufgrund der Wirtschaftslage locker in der Lage sei, die Kosten zu stemmen.
Wie soll man bitte nachweisen, dass das erforderliche Personal nicht oder nur äusserst unzureichend eingestellt wird... fällt dir was dazu ein? Ach ja, das Beispiel Bullerdeich. Ein Psychotherapeut alle zwei Wochen einen Arbeitstag für 45 Jugendliche... das sind pro Jugendlicher etwa 10 Minuten Zeit. *ironie*

Und wenn man alles für bare Münze nimmt, was Politiker und Medien so veröffentlichen, fehlt definitiv der Blick in die Praxis, um zu überprüfen, wie die Lage wirklich aussieht.

Lg
Any
 
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