Joey
Sehr aktives Mitglied
Natürlich kann es in Form einer Bitte klar gemacht werden. Sag ich ja.
Aber, das hier gleicht doch wohl eher keiner Bitte, sondern einer gestrengen Drohung.
Und ich gehe davon aus, wissen kann ich es natürlich nicht, dass du es hier nicht als gestrenge Drohung geschrieben hättest, wenn du es damals in Form einer Bitte geäußert hättest. Dass du es also hier genau so verfasst hast, wie es damals kommuniziert wurde.
Aber wie auch immer, dass was du hier geschrieben hast, war keine Bitte! Und nur auf das hier Geschriebene kann ich mich beziehen.
Was ich hier geschrieben habe, sollte nur klar machen, dass allen Beteiligten bewusst war, dass es mich (und andere Kollegen) und Surströmming auf der gleichen Feier in absehbarer Zeit wohl nicht geben wird.
Als ich das erste (und glücklicherwesie bisher einzige) Mal mit dem vollen Geruch von Surströmming konfrontiert wurde, habe ich mich wie gesagt übergeben. Als dann ein Schwedischer Kollege mal eine Feier organisierte, und es war wieder Surströmming-Saison, fragte er in einer Kaffeepause rum, wer denn alles kommt. Ich fragte mit etwas gequältem Blick: "Wird es Surströmming geben?" Eine andere nicht-Schwedische Kollegin stimmte mir zu: "Gute Frage.", weitere nickten, und alle erinnerten sich an die Szene im letzten Jahr, wie ich aufs Klo rannte und mich für alle hörbar übergab, und wie danach dann noch etwa die Hälfte der Gäste erst einmal eine Weile draußen warteten, bis der Geruch vom vergorenen Fisch halbwegs verflogen war. So war dann auch mit viel nonverbaler Kommunikation alles geklärt, und der Organisator antwortete: "Nein, diesmal nicht."
Ich äußerte hier übrigens auch meine Dankbarkeit dafür, dass unsere Schwedischen Kollegen darauf Rücksicht nahmen. Dieselbe Dankbarkeit äußerte ich da in Schweden auch direkt den Kollegen gegenüber.