Was ich miterlebe, ist eine Perspektivlosigkeit. Wohnungsknappheit, nicht wirklich frei leben können, a die kommerzielle Druck auf den jungen Menschen lastet, die Erkenntnis, dass ein Leben bei uns nicht in der wie gewohnt infantilisierten Weise weitergeht und sich jemand um sie kümmert. das gilt ebenso für die gebildeten jungen Menschen. Die Aussicht auf einen Job, der ihnen selbst als Akademiker, die immer schlechter bezahlt werden, kaum mehr einbringt als eine hübsche Wohnung und ein Auto und ein Jahresurlaub. Dazu grassierende Umweltverseuchung, immer mehr Menschen, immer mehr Probleme, die unlösbar erscheinen.
Das frustriert und manche dieser jungen Menschen sehen dann in einem "back to the roots" den Segen, also die Zuflucht zu totalitären Regimes, die Klarheit versprechen und die "Rache am Versorger, der nicht lebenslang das Fläschchen gibt".
Konsum ist nur eine Kompensation für ganz andere Bedürfnisse. Es besteht ein Intresse der Wirtschaft, möglichst lange Menschen in einer Infantilität zu halten, weil genau diese unrelektierten und unerwachsenen Menschen die beste Zielgruppe (die höchsten Gewinne und den höchsten Umsatz) garantieren.
LG
Any