Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Ich war ein paar Tage weg und hab eben die Katz aus der Tierpension abgeholt.

Die Betreiberin jener welcher erzählte ängstlich und aufgewühlt, dass am WE aus dem naheliegenden Flüchtlingswohnheim junge Männer auf ihr Grundstück gegangen wären und sich dort auf der Terrasse platziert hätten.
Einer saß in ihrem auf dem Grundstück offen stehendem Auto und aß dort, verteilte seine Essensreste im ganzen Auto. Drei weitere fletzten auf den Gartenmöbeln und ließen sich nur durch die Hilfe der Nachbarn zum aufstehen und gehen bewegen.
Das Tor auf dem Grundstück stand offen, da sie nur kurz bei den Nachbarn war.

Am Tag vorher sei die Frau auf dem Weg zu ihrem Haus, von einer Truppe junger Männer aus dem Heim, von der Straße gedrängt worden.

Ich habe diese Frau noch nie so verängstigt und unsicher erlebt.
Sie sagt, sie traut sich nur noch in die Innenstadt, da fühlt sie sich sicher. Auf dem Land, in der Nähe des Heimes und eben auch in der Nähe ihres Grundstückes habe sie Angst.
Die Polizei hat kein Leute, um verstärkt Streife zu laufen...

Nein, dazu gibt es keinen link und trotzdem ist es wahr.


Das ist der allgemeine Tenor unter den Leuten; Angst.
Nicht nur diese Dame hat derartige Erfahrungen gemacht in den letzten Tagen, und auch das ist ohne link wahr.

Wer mir etwas anderes erzählen will, dem glaube ich nicht.Wer sich über diese Ängste lustig macht und die Gefahren herunterspielt, verarscht die Leute und macht sich hochgradig unglaubwürdig.

Diese Angst ist berechtigt.

Aloha.
 
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Für Dich und einige andere hier ist doch alles Hetze, was nicht zügellose Migration lobhudelt und lauthals in die "Willkommen"-Hymnen einstimmt...

Du hast was von einem deutschen Don Quijote; nur dass Du, statt gegen Windmühlen zu kämpfen, gegen selbst gebastelte Strohmänner argumentierst... ach ja, und statt Rosinante begleitet Dich ein treuer Wauwau.
 
bevor beschlagnahmt wird, wird versucht mit den Eigentümern zu verhandeln. So lange all das gewährleistet ist, sehe ich keine große Bedrohung der Demokratie und Rechtsordnung.
Ähm, magste dein Statement vielleicht noch mal überdenken?
Denn wenn du das tatsächlich so meinst, haben wir ganz offensichtlich eine unterschiedliche auffassung von demokratischen Grundrechten...
Ausserdem wäre es DANN, wenn man tatsächlich SO vorgehen will... nur logisch und konsequent GANZ WOANDERS Häuser zu enteignen, nämlich dort, wo z.B. ein 3 oder 4 Personen-Haushalt über 10 oder 20 zimmer verfügt oder sogar mehrere Häuser im Wechsel benutzt, findest du nicht? Auch diesen Menschen ist es sicherlich zuzumuten eine 4 oder 5 Zimmer Wohnung zu bewohnen, sie haben ja quasi Wohnraum im Überfluss... oder vielleicht solchen Gesellschaften, die zig Häuser besitzen, die sie leerstehen lassen.... Dann kann man dies aber auch direkt so formulieren in einer Gesetzesvorlage....tut man aber nicht...

Soll ich dir jetzt ernsthaft erklären, wofür man mit so einer Gesetzesänderung, die das nicht so glasklar und deutlich ausformuliert WEN es betreffen kann, dann sorgen wird? Es WIRD die Leute treffen, die es eben NICHT im Überfluss leisten können, auf NICHTS anderes zielt so ein Gesetz ab... denn es ist damit theoretisch möglich. WEM nimmt man dann wohl den Wohnraum und Besitz weg? Einem Bankmanager, der ein Häuschen auf Sylt, eins in München, eins in Leipzig und eins in Hamburg hat und er sich 5 Anwälte leisten kann, die 1500 Euro die Stunde verdienen? Oder einem Mittelstandsbürger, der grad so eben über die Runden kommt...?

Bevor du jetzt schreibst, dass der Hamburger Gesetzgeber ja verspricht, man würde vorher verhandeln und du glaubst ihm, dass es dabei fair zugehen wird... bitte ich dich nochmal inständig, dir politische Versprechen der vergangenen Jahrzehnte anzusehen, dein Demokratie- und rechtsstaatlichkeits-verständnis hervorzukramen und das miteinander abzugleichen....

ich wüßte, bevor wir weiter diskutieren, gerne. ob wir beide von der GLEICHEN Demokratie reden...
wäre ja möglich, dass wir da durchaus unterschiedliche Definititionen von haben...

Gruß, Luckysun
 
Ja. Ich bin dagegen, die grenzen dicht zu machen. Was aber, wenn die kapazitäten an der grenze erschöpft sind? Allenfalls eine kontingentierung, korridore, etc.? Hast du nicht selbst was davon geschreiben...?

Ich weiß gerade nicht, was Du meinst. Ich habe mal Gedankenspiele aufgegriffen, Außerhalb Europas Auffanglager und Anlaufstellen zu schaffen, die die Asylsuchenden und Flüchtlinge anstreben können, so dass die Anträge dann da geprüft werden und die Menschen dann hierher geschafft werden, deren Antrag erfolgreich war/ist. Das wäre eine Maßnahme, über die man mit mir zumindest reden könnte, ohne, dass ich unsere Rechtsgrundsätze und humanitären Verpflichtungen stark gefährted sehen würde (zumindest auf die Schnelle naiv gedacht). Diese Anlaufstellen müssten aber erst einmal geschaffen und organisiert werden. Mit der aktuellen Lage an Botschaften und Konsulaten wäre das nicht möglich.

Das ist richtig. Jeder hat das recht, Asylanträge zu stellen, mündlich oder schriftlich.

Und jedem muss die Möglichkeit dazu auch gegeben werden. "Lösungen", die den Menschen diese Möglichkeit nehmen, sind keine Lösungen sondern nur Lippenbekenntnisse.

Nun es gilt halt interessen abzuwägen. Der flüchtling ist demokratisch zu behandeln, die demokratie eines landes verdient aber auch schutz. Das ist eine gratwanderung die die juristen ausloten müssen.

Absolut. Und sicher keine leichte Gratwanderung.

Wenn einer bsp.weise beim kurzen ersten asylgespräch oder nach dem eintreten auf den antrag bei der befragung offen zugibt, dass frauen nichts wert sind, ist das zumindest ein starkes indiz für eine spezielle gesinnung mit ev. weitreichenden folgen. Daraus kann hervorgehen, dass ein übergeordnetes interesse gefährdet ist, z.b. das Gleichstellungsgesetz. Bei mir gäbe das u.u. einen roten strich durch den antrag. Wie das genau gehandhabt wird, weiss ich nicht.

So ein Vorgehen würde aber auch bedeuten, dass Menschen mit solcher Gesinnung deswegen weiniger schützenswert sind. Das würde denke ich auch wieder gegen unsere Rechtsgrundsätze verstoßen, weil dieser Mensch ja trotzdem gute Asyl-Gründe haben könnte.

Wenn ich dabei tatenlos zusehe, wie ein Neonazi ertrinkt, obwohl ich ihm gut helfen könnte, würde ich immernoch - sehr zu Recht - wegen unterlassener Hilfeleistung verklagt werden.

Eine gesinnung kann man am asylantrag nicht ablesen, das ist richtig. Eine spezielle gesinnung kann sich auch erst später entwickeln oder auch gar nicht.
Vielleicht kann man diesen problematiken auch vorbeugen, eben, durch genügend und frühe infos, einer menschenwürdigen behandlung, etc.
Tatsache ist, es braucht kapazitäten und viel zeit, geduld und geld.
Beim schaffen der kapazitäten sehe ich die meisten probleme.

Niemand sagt, dass es einfach ist oder wird...

Grundsätzlich sind im sinne der humanitären richtlinien die menschen aufzunehmen, ihre anträge abzuklären und eine verwerfliche gesinnung inkl. ihrer auswüchse und folgen erst im nachhinein zu ahnden.

Ja!
 
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