Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Was die Wahlfreiheit betrifft, so sehe ich dort die Gleichberechtigung gefährdet, wo es Frauen nicht möglich ist, einen für sie passenden Lebensentwurf umzusetzen.
Ich bezweifel schon mal grundsätzlich, dass Frauen das Ding freiwillig und selbstbestimmt tragen

Ich bin ein bisschen verblüfft, dass Du einen gleichberechtigten Lebensentwurf ausschließlich an der Kleidung festmachst. Eine Frau mit Burka ist für Dich offensichtlich das personifizierte Sinnbild von purer Unterdrückung durch den (religiösen) Mann.
Nochmal:
Es geht mir hier nicht um die Burka. Wenn die österreichische oder die deutsche Regierung das Verhüllen des Gesichts in der Öffentlichkeit grundsätzlich verbieten möchten, dann sollen sie das tun. Was in einem demokratischen Rechtsstaat nicht geht, ist das Diskriminieren einer einzelnen Gruppe - also ein explizites Burkaverbot. Es kann also nur das Verhüllen generell (ohne Ansehen der Mittel oder Motive) verboten werden.
Solange es ein Verhüllungsverbot in der Öffentlichkeit nicht gibt, wird es Frauen geben die, aus welchen Gründen auch immer, eben mit Burka, Niqab oder sonst was herumgehen.

Ein Rückschritt der Emanzipation wäre es in meinen Augen, wenn die Wahlfreiheit eingeschränkt würde.
Ein Rückschritt ist es insofern, als das die Frau, durch eine von Männern dominierte Kleidervorschrift, wieder an den Platz gestellt wird, der ihr zusteht. Dazu gehört, dass sie vor anderen Blicken verborgen ist, dass ihr Wirkungsbereich auf Haus und Kinder beschränkt ist und ansonsten eine unterdrückte, verfügbare, dienende Rolle einzunehmen hat.
Das ist das Bild, das muslimische Männer für Frauen reserviert haben.
Ich hoffe sehr, dass Europa dem einen Riegel vorschiebt, sobald diese Tendenzen hier feststellbar werden.
"...das die Frau, durch eine von Männern dominierte Kleidervorschrift, wieder an den Platz gestellt wird, der ihr zusteht."
"Das ist das Bild, das muslimische Männer für Frauen reserviert haben."


Problematischerweise ist es genau das Bild, das Du von muslimischen Frauen hast.

Auch was die Rolle der österreichischen Frauen für Haushalt und Kinder betrifft möchte ich an zahlreiche rezente Diskussionen erinnern, in denen auch österreichische und deutsche Frauen (und natürlich Männer) immer wieder betonen, wie gut und wichtig es doch ist, bei den Kindern zu hause zu bleiben (welche Auswirkungen das auf das Einkommen oder die Pension in späteren Jahren hat und wie hoch der Anteil an Altersarmut unter Frauen ist, wird dabei gerne verschwiegen).
Ich erinnere mich mit Schrecken an diese unsäglich dumme Eva Hermann. Fast noch schlimmer war der Applaus, den sie auch von vielen Frauen geerntet hat.
Teilzeitarbeit und die Pflege kranker oder älterer Angehöriger ist weiblich! 2013 waren ca. 21.000 Väter (Ö) in Kinderkarenz (8,4%), ihr Anteil an der Gesamtzahl der Karenztage lag bei 4,2%!
Auch in unserer Gesellschaft ist es nach wie vor Konsens, dass die Frau die Arbeitszeit reduziert oder ganz aufgibt. Wir haben in den letzten Jahrzehnten einiges erreicht, aber wie gesagt, in vielen Bereichen existiert Gleichberechtigung lediglich auf dem Papier (von gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit möchte ich jetzt gar nicht erst anfangen...).
Wahlfreiheit bedeutet für mich eben, dass Frauen sich u.a. entscheiden können, ob sie (wohl wissend über die langfristigen finanziellen Einbußen) zuhause bleiben und die Kinder versorgen möchten, oder ihrer Arbeit nachgehen. Dass sie sich, wenn sie es möchten, politisch, gesellschaftlich oder sonst wie beteiligen und engagieren können...
Das war und ist für viele einheimische Männer und Frauen eine Herausforderung und wird es genauso für die Zuwanderer sein. Wenn ich aber von vornherein jeder Frau mit Kopftuch oder Burka die Fähigkeit zu selbständigem Handeln und das Potential zur Emanzipation abspreche, bin ich nicht besser als unser konservativ bis reaktionären Politiker und Mitbürger, die "Herdprämien" ausloben und Kinderbetreuungsplätze für Teufelszeug halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das man die Wirkung der Lebens/Nahrungsmittel auf den Körper mit in die Ernährung einbezieht. Das kennt man hier doch garnicht . Das Wissen darüber kommt aus der TCM oder dem Ayurdeda .
Naja, zumindestens hat man sich hier früher gesünder ernährt. Mich ärgert wirklich , dass schon und gerade die Kinder mit Werbung bombadiert und manipuliert werden mit diesem ganzen ungesunden Zeugs .
Da wird ganz bewußt in Kauf genommen , dass Kinder sich krank essen und trinken. :rolleyes:


Nicht nur die Kinder, auch Erwachsene kaufen oft Fertiggerichte oder Dosen, anstatt alles frisch zuzubereiten. Es ist allgemein schon sehr traurig. Und im Iran nimmt das leider auch zu, es gibt inzwischen riesige Supermärkte, ich war in einem, der hat auch rund um die Uhr geöffnet. Einerseits ist es für viele eine Entlastung, bestimmte Nahrungsmittel schon fertig kaufen zu können, da die Zeit auch für Frauen knapper wird, da sie auch arbeiten gehen und dann für stundenlange Zubereitung des Essens keine Zeit mehr haben. Aber das geht mit Sicherheit auf Kosten der Gesundheit, denn auch dort sind viele Wohlstandsbäuche zu sehen, Diabetes Typ 2 und hohe Cholesterinwerte häufen sich.
 
Aber ich bin gerne bereit, dir alle deine Ängste aufzuzeigen.
In aller erster Linie mal die Angst um das "liebe" Geld & wer das alles bezahlen soll.

In Ordnung Frau Dr. Freud.....:rolleyes:
Ich bin ein bisschen verblüfft, dass Du einen gleichberechtigten Lebensentwurf ausschließlich an der Kleidung festmachst.
Äußere, sichtbare Zeichen sind immer wichtige Hinweise auf gesellschaftliche Strömungen.
Für mich ist eine Ganzkörperverhüllung genau so ein Zeichen, wie Springerstiefel oder Rockerkutte. Das kann im Einzelfall natürlich ein idividuelles Statement ohne Hintergrund sein, aber insgesamt gesehen, geht es hier auch um Gesinnungsausdruck.
Nicht umsonst ist in NRW das Tragen der Rockerkluft verboten.
Ich persönlich wäre auch für ein Burkaverbot in der Öffentlichkeit, allein schon um Frauen vor dominanten Männervorstellungen zu schützen.
 
Ich bin ein bisschen verblüfft, dass Du einen gleichberechtigten Lebensentwurf ausschließlich an der Kleidung festmachst. Eine Frau mit Burka ist für Dich offensichtlich das personifizierte Sinnbild von purer Unterdrückung durch den (religiösen) Mann.
Nochmal:
Es geht mir hier nicht um die Burka. Wenn die österreichische oder die deutsche Regierung das Verhüllen des Gesichts in der Öffentlichkeit grundsätzlich verbieten möchten, dann sollen sie das tun. Was in einem demokratischen Rechtsstaat nicht geht, ist das Diskriminieren einer einzelnen Gruppe - also ein explizites Burkaverbot. Es kann also nur das Verhüllen generell (ohne Ansehen der Mittel oder Motive) verboten werden.
Solange es ein Verhüllungsverbot in der Öffentlichkeit nicht gibt, wird es Frauen geben die, aus welchen Gründen auch immer, eben mit Burka, Niqab oder sonst was herumgehen.



"...das die Frau, durch eine von Männern dominierte Kleidervorschrift, wieder an den Platz gestellt wird, der ihr zusteht."
"Das ist das Bild, das muslimische Männer für Frauen reserviert haben."


Problematischerweise ist es genau das Bild, das Du von muslimischen Frauen hast.

Auch was die Rolle der österreichischen Frauen für Haushalt und Kinder betrifft möchte ich an zahlreiche rezente Diskussionen erinnern, in denen auch österreichische und deutsche Frauen (und natürlich Männer) immer wieder betonen, wie gut und wichtig es doch ist, bei den Kindern zu hause zu bleiben (welche Auswirkungen das auf das Einkommen oder die Pension in späteren Jahren hat und wie hoch der Anteil an Altersarmut unter Frauen ist, wird dabei gerne verschwiegen).
Ich erinnere mich mit Schrecken an diese unsäglich dumme Eva Hermann. Fast noch schlimmer war der Applaus, den sie auch von vielen Frauen geerntet hat.
Teilzeitarbeit und die Pflege kranker oder älterer Angehöriger ist weiblich! 2013 waren ca. 21.000 Väter (Ö) in Kinderkarenz (8,4%), ihr Anteil an der Gesamtzahl der Karenztage lag bei 4,2%!
Auch in unserer Gesellschaft ist es nach wie vor Konsens, dass die Frau die Arbeitszeit reduziert oder ganz aufgibt. Wir haben in den letzten Jahrzehnten einiges erreicht, aber wie gesagt, in vielen Bereichen existiert Gleichberechtigung lediglich auf dem Papier (von gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit möchte ich jetzt gar nicht erst anfangen...).
Wahlfreiheit bedeutet für mich eben, dass Frauen sich u.a. entscheiden können, ob sie (wohl wissend über die langfristigen finanziellen Einbußen) zuhause bleiben und die Kinder versorgen möchten, oder ihrer Arbeit nachgehen. Dass sie sich, wenn sie es möchten, politisch, gesellschaftlich oder sonst wie beteiligen und engagieren können...
Das war und ist für viele einheimische Männer und Frauen eine Herausforderung und wird es genauso für die Zuwanderer sein. Wenn ich aber von vornherein jeder Frau mit Kopftuch oder Burka die Fähigkeit zu selbständigem Handeln und das Potential zur Emanzipation abspreche, bin ich nicht besser als unser konservativ bis reaktionären Politiker und Mitbürger, die "Herdprämien" ausloben und Kinderbetreuungsplätze für Teufelszeug halten.


Gerahmt!!

:danke:
 
In Ordnung Frau Dr. Freud.....:rolleyes:

Äußere, sichtbare Zeichen sind immer wichtige Hinweise auf gesellschaftliche Strömungen.
Für mich ist eine Ganzkörperverhüllung genau so ein Zeichen, wie Springerstiefel oder Rockerkutte. Das kann im Einzelfall natürlich ein idividuelles Statement ohne Hintergrund sein, aber insgesamt gesehen, geht es hier auch um Gesinnungsausdruck.
Nicht umsonst ist in NRW das Tragen der Rockerkluft verboten.
Ich persönlich wäre auch für ein Burkaverbot in der Öffentlichkeit, allein schon um Frauen vor dominanten Männervorstellungen zu schützen.




Die gesamte Körperverhüllung ist auch für viele andere islamische Länder ein Problem. Ich weiss noch, dass einmal, als ich in den Iran einreiste, zur gleichen Zeit eine Maschine aus Kuweit landete. Die Passkontrollen gingen einfach nicht vorwärts, da die total verhüllten Frauen ihre Gesichter nicht zeigten bei der Passkontrolle und gerade keine Frau als Kontrolleurin anwesend war und alle warten mussten, bis eine Kollegin gefunden wurde. Es dauerte.....:D
 
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