Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Ja, man kann sich natürlich auch alles witzig drehen. Mikl-Leitner hat niemals davon gesprochen, dass keiner mehr rein darf. Aber wenn Bayern hergeht und systematisch immer mehr den Hahn zudreht, muss Österreich seinerseits Maßnahmen ergreifen, dass die Flüchtlinge weitgehend kontrolliert ins Land kommen. Auch das hat sie immer wieder betont. Offenbar geht das an deinen Ohren und Augen vorbei.

Und nochmal extra für dich.... Bayern reguliert schon lange, und bremst immer mehr. Und auch Stoiber hat neulich verlauten lassen, was er eigentlich will. Die Murksel gibt klein bei und Österreich kann schauen wo es bleibt. So viel zur deutschen Freundlichkeit.

Ich hab das so verstanden, dass es in Spielfeld einfach bauliche Maßnahmen braucht (wie immer man die dann nennen mag), weil der Andrang oft so groß ist, dass die Menschen oft die Geduld verlieren und die mobilen Gitter niederrennen und sich einfach auf den Weg machen und dann im Dunkeln auf der nahegelegenen Autobahn herumrennen usw.
Außerdem sind immer wieder Kinder in Gefahr, erdrückt zu werden im Gedränge....und schließlich sollen die Menschen ja auch registriert werden, was oft unmöglich ist bei dem unkoordinierten Andrang.
 
Ja, man kann sich natürlich auch alles witzig drehen. Mikl-Leitner hat niemals davon gesprochen, dass keiner mehr rein darf. Aber wenn Bayern hergeht und systematisch immer mehr den Hahn zudreht, muss Österreich seinerseits Maßnahmen ergreifen, dass die Flüchtlinge weitgehend kontrolliert ins Land kommen. Auch das hat sie immer wieder betont. Offenbar geht das an deinen Ohren und Augen vorbei.

Und nochmal extra für dich.... Bayern reguliert schon lange, und bremst immer mehr. Und auch Stoiber hat neulich verlauten lassen, was er eigentlich will. Die Murksel gibt klein bei und Österreich kann schauen wo es bleibt. So viel zur deutschen Freundlichkeit.
Ja, das darf Bayern auch mal tun, irgendwan ist nämlich auch Schweden voll, dann Deutschland und das nächste Land ist dann wohl Österreich.

Und das ist erst das erste Jahr der Völkerwanderung. Da machen sich nach wie vor zigtausende Menschen auf den Weg nach Europa, aus diversen Ländern. Das ist die Realität, mit der alle EU-Länder konfrontiert wird, auch dein Österreich wird damit klarkommen müssen, nicht unbegrenzt Flüchtlinge nur durchwinken zu können.

Eine Obergrenze will ja niemand, gelle? Du hast hier doch oft genug geschrieben man muss den Menschen helfen. Aber sobald es ein paar Leute mehr werden, wird gejammert? Na. :sneaky:

Lg
Any
 
Na dann nochmal zur Ergänzung, wie es mit den Papieren ist : http://www.mikrotext.de/oktober-2015-der-syrische-tourismusboom-im-libanon-von-sandra-hetzl/

"Der syrische Pass hat wie jeder Pass ein Ablaufdatum, allerdings ist seine Lebensdauer viel kürzer als die des deutschen Passes. Maximum sechs Jahre, für Männer im Militärdienstalter nur zwei Jahre. Dafür ist er umso teurer: Für einen neuen Reisepass verlangen syrische Behörden 400 Dollar, für eine Verlängerung für maximal zwei Jahre 200 Dollar. Was tut man also, wenn dieser abläuft, während man im libanesischen Ausland ist und nicht zurück kann? Richtig, man geht zur syrischen Botschaft in Beirut. Doch hier taucht, besonders für politisch verfolgte SyrerInnen und DissidentInnen eines der vielen Probleme auf, die der Abwesenheit eines Asylverfahrens und der darin enthaltenen Möglichkeit, einen Flüchtlingsreisepass zu bekommen, geschuldet sind. Wer in Syrien politisch verfolgt wird, wird bei der syrischen Botschaft natürlich überprüft. Wird man als politisch Verfolger erkannt, wird einem die Passverlängerung schlichtweg verweigert. Oft wird dem oder derjenigen dort zynisch gesagt, er oder sie solle doch einfach nach Syrien gehen und sich dort behördlich melden – natürlich wohl wissend, dass man dort inhaftiert würde.

Je näher das Ablaufdatum des Passes rückt, desto mehr droht man also, in die Illegalität abzurutschen, ohne Wiederkehr: Denn ist der Pass erst einmal abgelaufen, kann man nicht einmal mehr in eines der Länder fliegen, in denen man durch ein Asylverfahren in den Besitz eines Passes kommen könnte (ich meine natürlich: Europa). Nun kann der- oder diejenige über Bestechungsgelder versuchen, sich eine gefälschte Verlängerung in seinen Pass kleben zu lassen. Doch selbst die hat sich inzwischen als untauglich herausgestellt. Mehrere Bekannte von mir, die sich in der Verzweiflung eine solche für teueres Geld haben machen lassen, sind spätestens als sie mit ihrem Pass am Beiruter Flughafen ausreisen wollten, festgenommen worden. Nach einigen Tagen wurden sie zwar entlassen, doch dann wurde ihnen der Pass gänzlich entzogen. So saßen sie ohne einen Pass, in den man eine Aufenthaltsgenehmigung kleben könnte, im Libanon fest. Auch desertierte Soldaten kommen meist ohne jegliche Papiere und somit auf illegalem Weg ins Land. Doch auch viele Syrer im Libanon ohne politische Sondersituation befinden sich in einer solchen Situation. Wenn man aus einem Krieg flieht, kann es durchaus vorkommen, dass man keine Dokumente mitnehmen kann, beispielsweise weil sie unter den Trümmern des Hauses vergraben sind.

In vier Jahren Krieg wird so manches Papier ungültig.....
 
Offensichtlich doch. Du kriegst dich ja garnicht mehr ein, nur weil ich kostenlose Museumsbesuche für alle und nicht nur für Flüchtlinge vorziehen würde.
Völlig überzogen....
Woraus schließt du, dass ich mich ja gar nicht mehr einkriege?
Daraus, dass ich dir antworte, wenn du mich zitierst?
Lass bitte diese Unterstellungen.
Ich habe überhaupt nichts gegen freie Museumsbesuche für alle Bedürftigen, sehe aber diese freien Museumsbesuche nicht als Unterstützung für Bedürftige, sondern in erster Linie als Integrationshilfe.
Sprich mich bitte nicht mehr auf das Thema an, wenn du eine Antwort als "nicht mehr einkriegen" auffasst. Vielleicht solltest du selbst dich mal wieder einkriegen.
 
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Doch hier taucht, besonders für politisch verfolgte SyrerInnen und DissidentInnen eines der vielen Probleme auf, die der Abwesenheit eines Asylverfahrens und der darin enthaltenen Möglichkeit, einen Flüchtlingsreisepass zu bekommen, geschuldet sind. Wer in Syrien politisch verfolgt wird, wird bei der syrischen Botschaft natürlich überprüft. Wird man als politisch Verfolger erkannt, wird einem die Passverlängerung schlichtweg verweigert. Oft wird dem oder derjenigen dort zynisch gesagt, er oder sie solle doch einfach nach Syrien gehen und sich dort behördlich melden – natürlich wohl wissend, dass man dort inhaftiert würde.

Seit wann werden Kriegsflüchtlinge politisch verfolgt?

p.s. ah, die Fahnenflucht könnte ein Grund sein.

aber, taftan, es geht nicht nur um Syrer, die machen nur etwa ein Viertel aller Flüchtlinge aus.
 
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