Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Nicht ärgern, vielleicht hast Du ja auch mal so viel Glück im Leben.

Warum sollte ich mich ärgern, ich bin kein Hartzler.
Es trägt einfach nicht zum sozialen Frieden bei, wenn Flüchtlinge nichts zahlen und H4ler voll zahlen. Das sind genau die Situationen, die Neid und Ärger verursachen und die politisch unbedingt vermieden werden sollten.
Und deshalb ist deine Antihaltung dazu völlig irrational und meinen Beitrag so umzudeuten, als wäre ich ärgerlich, weil Flüchtlinge umsonst ins Museum dürfen, kann ich nur als reflexhafte Gegenwehr verstehen:
"Ah Gabi hat geschrieben, da muss ich jetzt mal schnell dagegen sein."
Echt dazu fällt mir jetzt nichts mehr ein. Ich glaube du hast überhaupt nicht verstanden, worums mir eigentlich geht.
Wenn hier mal Krieg ausbricht, Deine halbe Familie daduch tot ist und Du mit nichts unter Lebensgefahr in ein fremdes Land geflüchtet bist, kriegste vielleicht auch eine Gratis-Museumskarte. Mit der kannste dann den satten, gesunden und neidischen Einheimischen unter der Nase rumwedeln.
Was sollen diesen persönlichen Bezugnahmen.
Hätte, wenn, kann....Komm mal aus deiner emotionalen Verstrickung raus.
Auf der Basis lässt sich nicht reden....


Manche Menschen haben es halt besser als andere.
Glückwunsch, zu dieser klaren Erkenntnis....
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber man darf doch an jene Flüchtlinge, die dann raus sind aus den Erstunterkünften und deren Asylantrag bewilligt wurde, die noch in kleinen Zimmern der Gemeinschaftsunterkünfte leben müssen, die sich eine eigene Wohnung suchen dürfen, Wohnraum anbieten.

Natürlich gibt es dann nicht so viel Geld, sondern nur die ortsübliche Miete (ja nachdem, was das Amt eben bezahlt und wie groß der angebotene Wohnraum ist), aber das dürfte hoffentlich nicht die treibende Kraft bei derlei Entscheidungen sein. Und auch der Status des jeweiligen Flüchtlings sollte wurscht sein, also ob man nun einem Menschen helfen möchte, der gerade frisch hierher kommt oder jemanden, der weiß, er kann erst einmal hierbleiben und er darf sich eine eigene Wohnung oder auch ein eigenes Zimmer anmieten.

http://www.n-tv.de/politik/Wie-Asylbewerber-privat-unterkommen-article15726126.html

Ist es in Österreich ähnlich?

Selbst "nur" einen Migranten, der schlecht deutsch spricht und vielleicht noch auf Stütze leben muss, aufnehmen hilft dabei schon, denn die haben ob der vielen Vorurteile oft große Probleme Wohnraum zu finden.

Lg
Any

Diese Andeutungen kannst Du ruhig stecken lassen, die Zippe wollte sogar auf die Miete völlig verzichten, sie wollte einfach nur einer Flüchtlingsfamilie helfen, die sonst in einem Heim oder Container leben muß. (n)
 
Das hat nichts mit nationalem Gehabe zu tun, warum auch
Wer hier noch nicht mitbekoimmen hat, dass du die Deutschen nicht leiden kannst und an der deutschen Politik kein gutes Haar lässt, der überliest dich schlicht. Wozu man jedem nur gratulieren kann.
Du bist ne gühende österreichische Patriotin - und verteidigst was nur zu verteidigen ist, gegen die ollen Piefkes...
 
Diese Andeutungen kannst Du ruhig stecken lassen, die Zippe wollte sogar auf die Miete völlig verzichten, sie wollte einfach nur einer Flüchtlingsfamilie helfen, die sonst in einem Heim oder Container leben muß. (n)
Ja das ist unglaublich.
Hörte letzte Woche darüber einen Bericht im Radio, dort meinte ein Beamter vom Wohnungsamt, dass die von der Stadt angemieteten Wohnungen, unbedingt und auf jeden Fall, einem gehobenen Standart entsprechen müssten. Sonst würden sie nicht angemietet.
Da kann man nur den Kopf schütteln. Auf der einen Seite wird Wohnraum verzweifelt gesucht - auf der anderen Seite werden kaum erfüllbare Ansprüche gestellt.
So wird das nix, tausenden Menschen, Wohnraum zu verschaffen.
 
Ja, aber ehrlich gesagt verstehe ich das. Ganz allgemein gemeint, würde das vermutlich mächtig Schule machen, so unter dem Motto "Ich nehm' einen Flüchtling auf, dafür bezahlt mir der Staat die Sanierung". Das kanns auch nicht sein, dass der Staat Privatwohnraum saniert.

Es gibt sehr viel Wohnraum, der nicht saniert werden müsste.
Aber die von den zuständigen Stellen geforderten Standards sind sehr hoch und daran scheitert es auch meistens. Dem Gesetzgeber ist es offenbar lieber, wenn die Flüchtlinge in Massenunterkünften "hausen" müssen.
Viele Vermieter wollen auch lieber Familien statt nur Männer aufnehmen, und auch das lässt sich nicht realisieren.
 
Ja das ist unglaublich.
Hörte letzte Woche darüber einen Bericht im Radio, dort meinte ein Beamter vom Wohnungsamt, dass die von der Stadt angemieteten Wohnungen, unbedingt und auf jeden Fall, einem gehobenen Standart entsprechen müssten. Sonst würden sie nicht angemietet.
Da kann man nur den Kopf schütteln. Auf der einen Seite wird Wohnraum verzweifelt gesucht - auf der anderen Seite werden kaum erfüllbare Ansprüche gestellt.
So wird das nix, tausenden Menschen, Wohnraum zu verschaffen.

Katharina Jacob spricht es in diesem Video auch an:
es werden Wohnungen abgelehnt, weil Gitter vor den Fenstern sind....die Treppe zu steil ist....die Räume zu hoch sind......einfach irre das Ganze.

http://www.focus.de/politik/videos/...fluechtlingshelfer-ausbremsen_id_5051680.html
 
Es gibt sehr viel Wohnraum, der nicht saniert werden müsste.
Aber die von den zuständigen Stellen geforderten Standards sind sehr hoch und daran scheitert es auch meistens. Dem Gesetzgeber ist es offenbar lieber, wenn die Flüchtlinge in Massenunterkünften "hausen" müssen.
Viele Vermieter wollen auch lieber Familien statt nur Männer aufnehmen, und auch das lässt sich nicht realisieren.

Naja, "sanieren" war wohl der falsche Ausdruck. Wir haben einen hohen Standard, stimmt (Gott sei Dank). Aber diesen wegen Flüchtlingen absenken? Fühlt sich irgendwie komisch an. Ob's rechtlich/gesetzlich gedeckt wäre, kann ich nicht beurteilen.

Es ist aber trotzdem nicht so, dass keine privaten Wohnräume zur Verfügung gestellt werden. Mittlerweile gibts Portale, wo man für Flüchtlinge vermieten kann bzw. auch als Flüchtling mieten. Auch die Diakonie, und vermutlich auch Caritas und andere Orgas hat entsprechende Netz-Infos. Dass diesbezüglich nichts gemacht würde, glaube ich nicht. Schliesslich ist jeder Wohnraum willkommen. Aber die Auflagen müssen halt erfüllt sein/werden.

https://fluechtlingsdienst.diakonie.at/wohnraumspende

Sorry, hab auf die Schnelle wohl nur eine Seite für Wien/NÖ erwischt. Gibts sicher auch für Rest-Österreich. Allerdings scheint Flüchtlingshilfe generell nicht ganz sooo einfach zu sein, da sind auch noch andere Punkte zu beachten.
 
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Es trägt einfach nicht zum sozialen Frieden bei, wenn Flüchtlinge nichts zahlen und H4ler voll zahlen. Das sind genau die Situationen, die Neid und Ärger verursachen und die politisch unbedingt vermieden werden sollten.

Menschen, die neidisch werden, wenn der Nachbar, dem es noch schlechter geht, etwas hat was sie selbst nicht haben, wird es immer geben. Und meiner Meinung nach schüren Beiträge wie Deiner mit der Museumskarte diesen Neid. Wenn die Politik Neid schürt, indem sie Museumskarten verschenkt, schürst Du Neid indem Du noch extra darauf hinweist, dass Flüchtlinge etwas haben was H4ler nicht haben. Indem Du diesen Sachverhalt als etwas negatives darstellst.
Nicht Neid schürend wäre beispielsweise zu sagen "Bei uns kriegen Flüchtlinge gratis Museumskarten. Ist natürlich kein Ersatz für die verlorene Heimat. Da können wir anderen (auch H4ler) froh sein, dass wir nicht in dieser Situation sind."

Manchmal macht es einem Menschen gar nichts aus, dass der Nachbar zwei Autos hat. Manchmal ärgert er sich erst darüber, wenn ihm jemand dauernd erzählt, dass er benachteiligt ist.

Und deshalb ist deine Antihaltung dazu völlig irrational und meinen Beitrag so umzudeuten, als wäre ich ärgerlich, weil Flüchtlinge umsonst ins Museum dürfen, kann ich nur als reflexhafte Gegenwehr verstehen:
"Ah Gabi hat geschrieben, da muss ich jetzt mal schnell dagegen sein."

So ein Quatsch. Ich hatte nur nicht gedacht, dass ich Dir erst erklären muss was ich ironisch verpackt schrieb. Nun habe ich es Dir oben erklärt

Was sollen diesen persönlichen Bezugnahmen.
Hätte, wenn, kann....Komm mal aus deiner emotionalen Verstrickung raus.
Auf der Basis lässt sich nicht reden....

Und was soll jetzt die persönliche Bezugnahme?
 
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