Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Das sollten sich die mal ansehen, die meinen, es sei doch besser, die Flüchtlinge direkt in Lagern außerhalb Deutschlands unterzubringen, weil es keinen Unterschied gebe, denn bei uns seien die Zustände ja so katastrophal.
 
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Mit meinem Beitrag hatte ich nicht dich angesprochen. Also mal keine Aufregung. Das kam vielleicht nicht so raus, weil ich auf dein "findest du nicht" antwortete.
Morgen...

Ich weiß dass du nicht mich meintest...:)
Nur habe ich genau das eben auch schon weiter vorne mal angesprochen, wer hier tatsächlich live-vor-Ort-Erfahrungen hat, denn das macht schon einen Unterschied...
und ich finde es ziemlich auffällig, wie sehr Any hier unter Beschuss genommen wird ...
und eigentlich auch unangebracht. Bisher habe ich mich da immer raus gehalten.

Es ging ja darum, dass Ane meinte, wer sich noch nicht so ein Heim angeguckt hätte, so wie sie in der Mittagspause, der wisse auch nicht, wovon er rede, und wie schlimm es da sei ect.
Und das sehe ich eben anders, zumindest was mich selbst angeht, denn es würde sich an meiner Einstellung nichts ändern. Was auch?
Nunja, da ich hier vor Ort schon länger ebenfalls damit zu tun habe, weiss ich, das Any offenbar die Wahrheit sagt und ebenfalls vor-Ort-Erfahrung hat. Ich sage ja nicht, dass sich deine Einstellung ändern würde in Bezug auf die Flüchtlinge, aber es würde sicher einiges klarer machen, was Any so beschreibt. Oder auch ich.
Die aufgeheizte Stimmung in und um diese Heime schwingt dort sehr oft mit wie ein schriller Ton, der einem in den Ohren gellt. Doch, ich denke, das würde so einiges hier relativieren, wenn man das mal miterlebt hat.

Und was deine Geschichte mit Profis und Helfer angeht: Da sehe ich keinen Bezug zu meiner Antwort, denn es ging ja nur darum, so ein Lager mal zu besuchen, damit man wisse, wie da zuginge.
Ich beziehe mich dabei ja auch auf etwas, das Any auch bereits schon mehrfach anmerkte...nämlich dass dringend professionelle Helfer eingesetzt gehören, statt fast nur Freiwillige. Diese Lösung ist suboptimal und beinhaltet ein großes Riskio.
Ansonsten wäre ich vorsichtig, das Verhalten einer einzelnen Helferin auf alle freiwilligen Helfer zu generalisieren. Das hat wohl eher was mit der Person selbst zu tun.
J..ein... ein Profi hält i.d.R. emotionalen Abstand, dafür ist er ja geschulter Profi. Das heißt zwar nicht, dass sowas dann auf keinen Fall passieren kann, aber es ist doch eher unwahrscheinlich. Vor allem würde ein Profi niemals einen solchen öffentlichen Aufstand daraus machen, weil da auch sein Beruf dann dran hängt.

Ich denke, dass die Situation ohne die Freiwilligen noch viel schlimmer wäre.
Natürlich. Sie wäre nicht zu bewältigen, die Kommunen sind ja dazu gezwungen, weil es keine Stellenfreigaben oder Zuteilungen von Fachpersonal dafür gibt, genau das ist ja der Punkt. Theoretisch könnte sich dieser Umstand auch noch ganz anders auswirken, immerhin müssen Profis z.B. ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorweisen, dass es da noch keine vorfälle bzgl. sex Mißbrauch o.ä. gab... freiwillige Helfer nicht... ich brauche nicht näher ausführen, welche Gefahr das auch für Flüchtlinge birgt, oder? Absolute Sicherheit gibt es zwar auch dann nicht, aber man kann die potentielle Gefahr zumindest minimieren. Über sowas scheint sich aber kaum einer Gedanken zu machen.

Du hast ja offenbar auch nichts dagegen, dass Ehrenamtliche beim Jugendamt aushelfen, dann sollte das auch allgemein nicht das Problem sein.
Ehrlich gesagt finde ich persönlich, dass eher beim Jugendamt Profis arbeiten sollten, gerade wenn es um Missbrauch und Misshandlung von Kindern geht. Da sollte man als Laie vielleicht eher die von Finger lassen, denn dabei kann mehr schief laufen als eine verzögerte Umsiedlung.
Die Mitabeiter des KSB hier sind da schon ziemlich erfahren und seit Jahren mit vertraut. Die Zusammenarbeit zwischen KSB und Jugendamt ist bei uns aber seit jeher sehr eng und Hand in Hand. Das ist natürlich auch nicht in vielen Kommunen so der Fall. Zumindest ist die Qualität der Hilfe sicher um einiges höher als bei völlig unerfahrenen freiwilligen Helfern.
Einig sind wir uns sicher, dass es eine absolute Sicherheit und Professionalität nicht geben KANN, es menschelt dann doch immer zu sehr, aber die Gefahren durch den Einsatz von Profis zu minimieren, wäre eigentlich dringend oberstes Gebot. Die Kommunen müssen sich aber an die Vorgaben von oben halten, wenn von dort keine Stellen für die Kommunen frei gegeben werden, sind ihnen die Hände gebunden und sie können dafür kein Fachpersonal einstellen.

Meiner Ansicht nach ein gravierender Fehler der Verantwortlichen "da oben"... der sich noch rächen wird.

Grüsslis, Luckysun
 
Ich glaube, das sollte aufgrund der Massen, die hier in eine Paralellwelt abgetaucht sind, nicht unbedingt die zentrale Frage sein.
Wo sind diese Menschen und wovon leben sie?

R.

Das steht schon im Titel: Sie sind untergetaucht, offenbar weiss niemand, wo sie sind. Jemand, der "nicht mehr da" ist, kann man schlecht fragen, wovon er lebt.
 
Na ja.

"Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sowie "andere terroristische Gruppen" sollen gemeinsam bekämpft und besiegt werden, wird in dem Papier festgehalten – doch spätestens hier enden die Gemeinsamkeiten. Denn wer tatsächlich und konkret – freilich mit Ausnahme des gemeinsamen Feindes IS – als "Terrorist" und wer als legitimer Vertreter der "Opposition" einzustufen ist, blieb offen. Doch eines versicherte Lawrow: "Wir haben einen gemeinsamen Feind."

Ebenso gab es weiterhin keine Einigung über die politische Rolle und Zukunft von Machthaber Assad. Hier wollten weder Russland noch der Iran ihre Damaskus-freundliche Haltung aufgeben."
 
Die USA haben doch längst von der CIA ausgebildete Truppen dort am Boden kämpfen.
Im Übrigen : Ist schon jemals was Gutes dabei rausgekommen, wenn die USA irgendwo Bodentruppen eingesetzt haben? In der Regel hinterlassen sie verbrannte Erde, massenweise Tote und ein völlig ins Chaos getriebenes Land. Das ist doch bereits jetzt der Fall, ganz nach Plan der USA.
Ich sehe das auch in Bezug auf das Eingreifen Russlands sehr kritisch, denn nun stehen sich die zwei Mächte konkret gegenüber. Die Einen wollen Assad absetzen, die Anderen wollen ihn an der Macht halten. Es geht hier nicht darum, dass diese Mächte Frieden für die Bevölkerung wollen, es sind rein machtstrategische Schachzüge, die auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen werden.

Aber jedes Macht-Stäubchen, das von "Anspruch um jeden Preis" zu "Konsens" wandert, ist ein Fortschritt. :)
 
Na ja.

"Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sowie "andere terroristische Gruppen" sollen gemeinsam bekämpft und besiegt werden, wird in dem Papier festgehalten – doch spätestens hier enden die Gemeinsamkeiten. Denn wer tatsächlich und konkret – freilich mit Ausnahme des gemeinsamen Feindes IS – als "Terrorist" und wer als legitimer Vertreter der "Opposition" einzustufen ist, blieb offen. Doch eines versicherte Lawrow: "Wir haben einen gemeinsamen Feind."

Ebenso gab es weiterhin keine Einigung über die politische Rolle und Zukunft von Machthaber Assad. Hier wollten weder Russland noch der Iran ihre Damaskus-freundliche Haltung aufgeben."

Ach, das hat die Von der Leyen am Donnerstag bei Illner auch schon gesagt.... Belassen wir sie doch in ihrem Glauben. Mensch denkt, und Gott lenkt. :)
 
Achja, übrigens, falls es irgendwen interessiert, die gestrige Syrienkonferenz in Wien scheint nicht ganz fürn Hugo gewesen zu sein.

Weil grad am Handy, kannich keinen Link reinkopieren, aber ihr findet das bei Tante Google.

Dass man sich binnen sieben Stunden auf ein gemeinsames Programm geeinigt hat, ist allein schon ganz beachtlich. Und dass man bereits in einer Woche weiterarbeiten will, klingt auch gut.

Möge das ein Anfang von etwas Neuem sein.

Kinnaree
ich warte das erst mal skeptisch ab...
es scheint teils so, als wenn die Grabenkämpfe der jeweiligen Interessen um Syrien jetzt an den Verhandlungstisch ausgelagert wurden, also wie man den Kuchen am vorteilhaftesten aufteilt.
Entschuldige meine Skepsis, aber ich traue denen mittlerweile keinen mm mehr über den Weg.
Menschenfreundlichkeit, Friedfertigkeit und Nächstenliebe steht wohl bei so gut wie keinem an oberster Stelle, so viel steht mal fest.
Ob daraus was Positives für Syrien und andere entsteht, bleibt eh nur abzuwarten.
Hoffen wir das Beste... :)
 
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