Was willst du mir mit der Aufstellung eigentlich beweisen? Meinetwegen kann die Zelle auch aus 20 Leuten oder mehr bestanden haben, dennoch ist sie - im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung - verschwindend klein.
Außerdem kannst du solche verwirrten Idioten, die aus rassistischen Gründen töten, in jedem Land finden, wobei Syrien jetzt natürlich von den IS-Irren überproportional betroffen ist. Oder ist das, was die anrichten, etwa etwas gaaanz anderes? Vielleicht bist du ja Syrien-blind und du kannst einfach nicht sehen, dass das Land dort mit Rassisten überschwemmt ist?
Urajup
Es ging darum , dass du gesagt hast:
Gegen so eine Verharmlosung der Nazis in D werde ich immer schreiben. Deswegen habe ich das Beispiel der NSU gebracht und aufgezeigt, dass die Nsu nicht nur 3 Täter waren, wie Du ja gemeint hast.>>>11334, sondern aus einem nationalen und internationalem Netzwerk bestanden. Die NSU ist nur ein Beispiel von vielen :Im Übrigen: Die Deutschen hatten mit den Nazis bis vor kurzem gar nichts anfangen können, die lebten ihr Mauerblümchendasein und niemand wollte etwas von den Spinnern wissen. Dass die jetzt natürlich auf den Zug mit aufspringen, weil niemand sonst die Gegner der Masseneinwandung ernst nimmt, ist doch kein Wunder. Ich habe schon vor Wochen geschrieben, dass durch dieses ganze Vorgehen den Rechten erheblich der Rücken gestärkt wird.
Zur Zeit der ersten Großen Koalition erlebte die rechtsextreme Szene einen erneuten Aufschwung. Begünstigt durch die erste Rezession 1966/67 konnte die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) erhebliche Wahlerfolge verbuchen. In dieser Zeit existierten rund 100 rechtsextreme Vereine und 40 Verlage und Buchdienste
70er Jahre: Aktiv wurden Manfred Roeders Deutsche Aktionsgruppen, die NSDAP-Aufbauorganisation, Michael Kühnens Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten und die Wehrsportgruppe Hoffmann. Friedhelm Busse gründete die Volkssozialistische Bewegung Deutschlands / Partei der Arbeit. Die rechtsextreme Szene militarisierte sich zunehmend.
Ende der 1970er Jahre ging vom Rechtsterrorismus eine erhebliche Bedrohung für die innere Sicherheit aus. Dazu gehörte beispielsweise am 24. Dezember 1980 die Erschießung zweier Schweizer Grenzbeamter durch Frank Schubert, der sich Friedhelm Busses VSBD angeschlossen hatte,[22] oder die Ermordung von Shlomo Lewin und Frida Poeschke. Seinen Höhepunkt erreichte der Rechtsterrorismus mit dem Oktoberfestattentat, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen und weitere 211 verletzt wurden. Die 1979 gegründete Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige (HNG) unterstützt seit dieser Zeit Rechtsextremisten während ihrer Haftzeit und danach.
Ab Mitte der 1970er Jahre formierte sich die Neue Rechte. Mit der Deutschen Volksunion (DVU) trat ein neuer politischer Akteur auf die Bühne. Ebenfalls war ein Anwachsen der Neonaziszene zu verzeichnen. Der Holocaustleugner Thies Christophersen prägte den Begriff der „Auschwitzlüge“. Seit den frühen 1980er Jahren erlebte der Rechtsextremismus einen weiteren Aufschwung
Im Zeitraum von 1984 bis 1988 ging der Verfassungsschutz davon aus, dass 200 Rechtsextremisten im öffentlichen Dienst beschäftigt wurden.
Die rechtsextreme Szene erlebte Ende der 1980er Jahre einen Aufschwung, der sich zum Beispiel in den Wahlerfolgen der Partei Die Republikaner niederschlug. Die im öffentlichen Diskurs verwendete „Das Boot ist voll“-Rhetorik (Stichwort: „Asylantenflut“) wurde von Rechtsextremisten aufgegriffen.
Ein neues Rekrutierungsfeld eröffnete sich innerhalb der Skinhead- und Hooliganszene (z. B. Borussenfront).
Mit dem Erstarken der Neonaziszene ging ein weiterer Anstieg von Straf- und Gewalttaten einher. So wurden Brandanschläge, u. a. auf das Kriegsverbrechergefängnis Spandau 1987 verübt.[
Seit 1990 stiegen rechtsextremistische Gewalt- und Straftaten sprunghaft an (1990: 390; 1992: 2639). Höhepunkte waren dabei Ausschreitungen in Hoyerswerda (1991) und Rostock (1992) sowie die Mordanschläge in Mölln (1992) und Solingen (1993)
Im Folgejahr stieg der Anteil älterer, arbeitsloser und vorbestrafter Täter, die zudem öfter rechtsextrem aktiv geworden waren 1994
Zwischen der Neonaziszene, den parteipolitisch agierenden Rechtsextremisten, den Neuen Rechten und den Neonazis ist ein immer stärkeres Zusammenrücken und aktive Vernetzung zu beobachten. Dies zeigt sich vor allem auf Demonstrationen.
Zwischen der Neonaziszene, den parteipolitisch agierenden Rechtsextremisten, den Neuen Rechten und den Neonazis ist ein immer stärkeres Zusammenrücken und aktive Vernetzung zu beobachten. Dies zeigt sich vor allem auf Demonstrationen
Aus der rechtsextremistischen Szene in Jena der 1990er Jahre ging die rechtsterroristische Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) hervor, deren Existenz erst 2011 bekannt wurde. Der Gruppe werden zahlreiche Morde, Anschläge und Raubüberfälle zwischen 1998 und 2011 angelastet, unter anderem die Neonazi-Mordserie, das Nagelbomben-Attentat in Köln und der Polizistenmord von Heilbronn.
Nach offiziellen Angaben starben zwischen 1990 und 2001 in Deutschland 38 Menschen durch Gewaltanwendung durch Rechtsextremisten.[53] Diese Zahlen wurden kritisiert.[54] Andere Quellen berichten von 88 bis 138 Toten zwischen 1990 und 2008.[55][56] Aufgrund von Erfassungsschwierigkeiten bei den zuständigen Behörden, die rassistisch und rechtsextremistisch motivierte Straftaten oft nicht separat erfassen, liegt die vermutete Dunkelziffer noch darüber.
2008 war ein Anstieg der Straf- und Gewalttaten auf das höchste Niveau seit 2001 zu verzeichnen.
Dazu kommen noch 2stellige % Zahlen rechtsradikaler Parteien in Mecklenburg Vp und Sachsen.
Wie kannst du da behaupten, das die Nazis in D nur ein Mauerblümchendasein gewesen wären?