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die fesseln der wissenschaft

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von herzverstand, 18. September 2010.

  1. santafee17

    santafee17 Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2010
    Beiträge:
    143
    Ort:
    manchmal weit weg, manchmal ganz nah
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    Hallo Ascaha,

    Das hast Du gut ausgedrückt!
     
  2. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2010
    Beiträge:
    708
    Ort:
    An der Nordsee
    Das Problem sind immer pauschale Aussagen über Bereiche.
    Aber so ist es nicht!

    Es gibt in der Wissenschafft genau so Korruption und Abzocke, wie in der Esoterik, Medizin, KFZ-Werkstätten...
    Leute, die nur eine Show abziehen gibt es überal.
    Es gibt aber auch in all diesen Bereichen das Gegenteil!

    Hier ist das Nächste Problem!
    Würden viele Wissenschaftler nicht alles was eine esoterische Benennung hat ignorieren und von sich stoßen, sondern mal zuhören, gäbe es vielleicht viel mehr Fortschritte. Genau so ist es auch umgekehrt von einigen Esoterikern. Klar hat jeder zwar sein Fachgebiet, aber im Endeffekt gehört alles zusammen. Es gibt nicht auf der einen Seite die Natur und auf der anderen der Mensch, oder Wissenschaft und Esoterik.
    Keiner kann zm Beispiel erforschen wie das Gehirn funktioniert ohne den dazugehörigen Körper.

    Ein Beispiel:
    Ein Wissenschaftler, der davon überzeugt ist, das es Geistheilung nicht gibt und etwa eine Auswirkung als Placebo Effect bezeichnet.
    Nun gibt es aber wissenschaftliche Studien, das der dieser Effekt nicht nur psychische Auswirkungen (Einbildung) hat, sondern auch physische (körperlich nachweisbare) Besserung erreichen kann.
    Wenn diese Wirkung nur von den Gedanken des Patienten aus geht, da ja kein Wirkstoff im Spiel war, so ist doch die Heilung durch den Geist (Gedanken, Einbildung, wie auch immer) des Patienten initialisiert worden. Also Geistheilung!
    Natürlich ist "Placebo Effect" ein viel cooleres Wort für die Wissenschaft als "Geistheilung" und er wäre bei seinen Kollegen sofort unter durch, wenn er das "G-Wort" verwenden würde.
    Umgekerht wäre es genau so fatal, wenn ein Esoteriker sich Placebo Heiler nennen würde.

    Eigentliche Heilung geschieht immer durch den Körper selbst (Selbstheilung). Die Medizin kann nur die Vorraussetzungen dafür schaffen, oder verbessern.
    Das "Stererungssystem" (Kybernetik) der Selbstheilung beruht auf Information, bzw. Kommunikation. Information selbst besteht aber weder direkt aus Energie noch Materie.

    Wissenschaft ist nicht der Feind der Esoterik, sondern Ignoranz.
    Das gilt auch umgekerht!

    Grüße Reiner
     
  3. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    7.779
    Für Wissenschaftler ist Esoterik deshalb uninteressant, weil es seit es die wissenschaftliche Methode gibt niemand geschafft hat, paranormale Fähigkeiten oder sonst was zu beweisen.
    Und Forschung in etwas zu stecken, das seit mehreren hundert Jahren 0,0 Erfolg gezeigt hat ist ungefähr so clever, als würde man hundert Jahre am gleichen Stoff forschen, obwohl er keine therapeutische Relevanz aufzuweisen scheint.

    Seit James Randi wurde die Beschäftigung mit "übernatürlichen" Ereignissen noch rarer, mehr dazu hier.

    Der Umstand, dass in der Esoterik-Szene lauter Scharlatane und selbsternannte "Wunderheiler" umherirren, genauso wie der Umstand, dass die meisten Esoteriker keine nennenswerte wissenschaftliche Reputation haben, aber dennoch immer versuchen, ihre Theorien einen wissenschaftlichen Aufputz zu verleihen (*hust* Quanten *hust*) tun ihr übriges.

    Außerdem gibt es nach wie vor mehrere Millionen Dollar Preisgeld und außerdem viele Nobelpreise, wenn man irgendwas esoterisches Nachweisen kann, ich finde das reicht vorerst von Seiten der Naturwissenschaft in Sachen Engagement für die Esoterik.

    Natürlich besteht Information aus Materie. Oder wie definierst du Information?
     
  4. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.788
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Das Problem ist doch, dass ein Wissenschaftler mit Reputation diese sehr schnell verliert, sobald er beginnt, sich mit esoterischen Themen zu beschäftigen.
     
  5. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    7.779
    Nein, das Problem ist eher, dass Leute, die nicht viel von Wissenschaft verstehen versuchen, mithilfe der Wissenschaft irgendwas zu argumentieren, was oft schief geht.
     
  6. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.641
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
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    Laut dem wissenschaftlichen Ansatz von Norbert Wiener ist Information eine eigenständige Größe.
    Die Übertragung von Information ist zwar üblicherweise mit einem materiellen (z.B. gedrucktes Buch)oder energetischen Träger (z.B. modulierte Radiowelle) verbunden.
    Aber, Information muss als eigenständige Zustand gesehen werden.

    Interessanterweise spiegelt sich dieser Ansatz in der Quantentheorie wieder. Bei der Quantenverschränkung geht es genau um Information. Wenn zwei ehemals wechselwirkende Quanten informatorisch verbunden bleiben. Ist weder mit Energie noch Materie zu erklären. Sondern nur mit Information. In diesem Fall sogar ohne bekanntes Trägermedium.

    War eines der Bücher, die mich nachhaltig beeinflusst haben: Norbert Wiener, Kybernetik. Habs Ende der 60er gelesen.

    :)

    crossfire
     
  7. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2010
    Beiträge:
    708
    Ort:
    An der Nordsee
    Nun ja, einiges was vor vielen Jahren aus wissenschaftlicher Sicht Humbug war, ist inzwischen wissenschaftlicher Fakt:)
    Und vielleicht wäre die WIssenschaft inzwischen weiter, wenn Zusammenhänge mit DIngen in betracht gezogen würden, die noch nicht wissenschaftlich erkklärbar sind.

    Das ist jetzt genau so ein verallgemeinernde Aussage, wie alle Wissenschaftler sind Korrupte, und Komerzionelle und andere Verschwöhrungstheorien...

    Das mag schon sein, das es teilweise so ist, aber es wurden schon weltbewegende Entdeckungen und Erfindungen von ganz "normalen" Menschen ohne Reputation gemacht wurden. Nur wenn diese der Bäcker von neben an macht hat er es schwehr, dass es akzeptiert wird.

    Nun ja ich weis nicht, ob Profit die ein Engagment für die Erforschung der Esoterik ist, oder ehr die Kerattifität für die von Dir genannten 'Scharlatane und selbsternannte "Wunderheiler"' fördert.

    Wurde ja hier zum Großteil beantwortet.
    Materie ist ebenfalls nur Träger von Information.
    Die Materie bleibt dabei immer die selbe Materie.
    Beispiel DNA dessen Bausteine immer die gleiche materie bleiben und somit nur Träger der Information sind.

    Liebe Grüße Reiner
     
  8. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    7.779
    z.B.?



    Für die Behauptung, dass Wissenschaftler korrupt sind, kann ich dir viele unbestreitbare Gegenbeispiele zeigen. Für mein Beispiel nicht, da schließlich noch nie die Fähigkeiten eines "Wunderheilers" bestätigt werden konnten, was auf Scharlatanerie hinweist, irgendwo.

    In Sachen Esoterik nicht . . .

    Abgesehen davon ging es in meinem Post ja nicht um Entdeckungen, sondern um wissenschaftliche Erklärungen.
     
  9. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2010
    Beiträge:
    708
    Ort:
    An der Nordsee
    z.B.
    Damals, das so viele Menschen nach OPs an Infektionen durch Bakterien mangels Hygiene starben.

    Oder die Biophotonenabstrahlung lebender Zellen 20. Jahrhundert Alexander Gurwitsch.

    Natürlich nicht, weil es ja auch keine Wunderheiler, oder übernatürlichen Fähigkeiten gibt.
    Die Fähigkeiten hat jeder, und sind natürlich. Nur sie sind nicht jedem bewusst und nicht jeder hat ein Tallent diese entsprechend zu nutzen.

    Im großen und ganzen könnten wir nun so weiterdiskutieren, es würde aber nichts ändern. Es hat eben jeder so seine eigene Sichtweise. Womit ich selbst wieder kein Problem habe.

    Liebe Grüßre Reiner
     
  10. Entropie

    Entropie Neues Mitglied

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    Das tolle aber an der Wissenschaft ist, im Gegensatz zu anderen Gebieten: Sie überprüft sich immer selbst. Wenn jemand etwas postuliert, dann bringt er ein Paper heraus, in dem GENAU drinnen steht, wie hat er was und warum gemacht und was kam dabei raus.

    Warum macht man das:

    Ganz einfach: Wenn man was behauptet muss man es auch Beweisen und auf diese Art und Weise kann das jeder selbst ausprobieren und schauen ob das gleiche rauskommt.


    lg

    Zu unterscheiden sind Hypothese und Theorien:

    Hypothese: Eine unbewiesene Annahme Bsp.: Es wird ein besonderes Phänomen beobachtet bsplws: Rotlichtverschiebung der Galaxien. Damals gab es einige Hypothesen dazu, eine davon war, dass das Licht langsamer wurde, die andere, dass sich die Galaxie(n) (Sind ja fast alle) von uns wegbewegen (=Universum expandiert).

    Diese zwei Hypothesen sagten für sich selbst bestimmte Dinge voraus. Später kam man drauf, dass die vorhersagen der Lichtermüdung nicht zuträfen aber dafür die Expansion des Universum alles erklärt was man beobachtet hat, diese Hypothese wurde dann zur Big-Bang-Theory...


    Theorie: Ist eine durch Beobachtung (=Beweise) bestätigte hypothese. Ein Kernpunkt einer Theorie ist ihr vorhersagender Charakter, sie sagt bestimmte Dinge voraus, welche sich AUCH (!!) beobachten lassen. Je mehr vorhersagen beobachtet werden umso "härter" ist die Theorie, egal wer was dagegen sagt. Beobachtungen kann man nicht Leugnen...
     
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