die fesseln der wissenschaft

Hallo Ascaha!

Oh doch, mich interessieren die Erfahrungen anderer absolut!

Nur dann, wenn sie die Homöopathie stützen?

Ich hab doch auf die geistige Macht der Subjekte (auch anderer) aufmerksam gemacht. Dass es Wirkungen gibt, ist ja unbestritten, nicht?

Wirkungen in der Homöopahtie? Sorry, es gibt kaum etwas, was heftiger bestritten wird.

Dass der Weg zur Wirkung (noch?) nicht überall belegbar ist, sollte aber die Wirkung nicht verleugnen -

Da eine Wirkung nicht nachgewiesen werden kann, ist der "Weg dahin" völlig ohne Belang. Warum sollte man sich Gedanken über die Wirkweise einer nicht existen Wirkung machen?

denn das würde sogar Rückstand bedeuten. Damit würde die Wissenschaft tatsächlich bankrott machen.

Ich denke, Du solltest Dir dringend ein paar Grundlagen betreffend Wissenschaft drauf machen. Dein Verständnis davon wirkt arg rudimentär...

Aber es gibt auch da solche und andere Wissenschaftler ;)

Nein. Die Leute, die behaupten, sie hätten wissenschaftlich nachweisen können, dass Homöopathie wirke, sind definitiv Pseudowissenschaftler.

Aber die geistige Einstellung ist doch das ausschlaggebende.

Blödsinn. Ausschlaggebend ist einzig und allein die Tatsache, ob etwas Behauptetes messbar ist oder nicht. Die Behauptung der Homöopathen, dass etwas bis zur Nichtexistenz Verdünntes irgendetwas bewirken kann, ist nun mal nicht messbar und somit eben auch nicht vorhanden.

Ist ja verständlich, dass manche noch an "Krücken in Tablettenform" (mit oder ohne Wirkstoff) glauben - wir wurden ja so erzogen und von heute auf morgen wird sich das auch nicht so schnell ändern...

Es gibt eine Menge von Medikamenten in Tablettenform, die über die Placebowirkung hinaus wirken. Das ist statistisch belegt. Statistisch belegt ist auch, dass "Medikamente" in homöopathischer Form nicht über die Placebowirkung hinaus wirken.

Sorry, dass ihr hier mit esoterischen Sichtweisen konfrontiert werdet, aber das ist mM nun mal die halbe Miete :D

Die halbe Miete von was?

Gruß, Schlucke.
 
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Hallo Schlucke!
Nur dann, wenn sie die Homöopathie stützen?
Natürlich nicht. Am interessantesten finde ich die Wirkungen ohne jeglicher Hilfsmittel.

Wirkungen in der Homöopahtie?
Ja klar, unzählige Menschen bestätigen ihre Erfahrung und schwören drauf.
Sorry, es gibt kaum etwas, was heftiger bestritten wird.
Klar, von denen die damit keine positive Erfahrung haben.

Da eine Wirkung nicht nachgewiesen werden kann, ist der "Weg dahin" völlig ohne Belang. Warum sollte man sich Gedanken über die Wirkweise einer nicht existen Wirkung machen?
Für dich mag es unnötig sein, weil du von der Unwirksamkeit ausgehst.

Ich denke, Du solltest Dir dringend ein paar Grundlagen betreffend Wissenschaft drauf machen. Dein Verständnis davon wirkt arg rudimentär...
Das mag für dich so wirken. Aber du bezeichnest es sogar als Schwachsinn, was Nobelpreisträger von sich geben (siehe dein voriger Kommentar)

Nein. Die Leute, die behaupten, sie hätten wissenschaftlich nachweisen können, dass Homöopathie wirke, sind definitiv Pseudowissenschaftler.
Nun, dann bezeichne es eben als "pseudo" - muss ja deswegen nicht untauglich sein. Du gehst halt von deiner Vorstellung einer "echten" Wissenschaft aus.

Blödsinn. Ausschlaggebend ist einzig und allein die Tatsache, ob etwas Behauptetes messbar ist oder nicht. Die Behauptung der Homöopathen, dass etwas bis zur Nichtexistenz Verdünntes irgendetwas bewirken kann, ist nun mal nicht messbar und somit eben auch nicht vorhanden.
Nicht messbar = nicht vorhanden? Demnach gibt es für dich weder Liebe noch Angst. Du bist ein Roboter? :D

Es gibt eine Menge von Medikamenten in Tablettenform, die über die Placebowirkung hinaus wirken. Das ist statistisch belegt. Statistisch belegt ist auch, dass "Medikamente" in homöopathischer Form nicht über die Placebowirkung hinaus wirken.
Nun das spricht ja dann pro Homöopatika - weil keine Nebenwirkungen :thumbup:

Die halbe Miete von was?
Vom irdischen Dasein. :)
 
die sogenannte wissenschaft behindert massiv die einführung von innovationen.
wenn es nach der wissenschaft ginge, gehörte alles verboten was sie nicht versteht. dazu gehören wohl die allermeisten dinge die im menschen und seinem körper vorgehen und in der natur. also seien wir doch konsequent: verbieten wir dem menschlichen gehirn zu arbeiten weil die wissenschaft das nicht versteht. nur als beispiel. :rolleyes::tomate:
wie Menschlichkeit schon sagte...Wissenschaft selbst fesselt niemanden, nur wenn Menschen sich selbst an sie binden...
 
Zu Lucias Artikel:
Nehmen wir an, dass diese Schwingungen existieren (ist ja schwer zu falsifizieren, jetzt). Dann lehnt sich der Schreiber des Artikels weit (!) aus dem Fenster wenn er davon eine Wirkung der Homöopathie ableiten möchte, denn selbst dann müsste noch gelten:
viele Moleküle - starke Schwingung
wenige Moleküle - schwache Schwingung
keine Moleküle - gar keine Schwingung

Da ein großer Teil der Homöopathika wenige bis gar keine Moleküle enthalten, kann man also davon ausgehen, dass dieser Effekt dann auch nicht mehr auftreten würde, bzw: Das Simile-Prinzip und das Prinzip der Potenzierung können dadurch ebenfalls nicht erklärt werden.

Aber td danke für den Artikel, ich werd diese Entwicklung im Auge behalten, vielleicht kommt da noch was.



Nun, dann bezeichne es eben als "pseudo" - muss ja deswegen nicht untauglich sein. Du gehst halt von deiner Vorstellung einer "echten" Wissenschaft aus.
Es ist nicht so, als wäre die Definition der wissenschaftlichen Methode abhängig vom Definierenden. In diesem Sinne: Es gibt nur "eine" Wissenschaft, nämlich die, die sich an die wissenschaftliche Methode hält.
 
Es ist nicht so, als wäre die Definition der wissenschaftlichen Methode abhängig vom Definierenden. In diesem Sinne: Es gibt nur "eine" Wissenschaft, nämlich die, die sich an die wissenschaftliche Methode hält.
Halte dich an diese Methode, aber verurteile nicht andere Methoden.
Alle bemühen sich um Wissen. Mal der mit Erfolg, mal der andere. Kooperation brächte mehr weiter.
:winken5:
 
Nein, die Wissenschaft bemüht sich um Wissen, zumindest in diesem Fall. Alle anderen bemühen sich nur darum, ihren Standpunkt zu verteidigen.

Wie stellst du dir eine Kooperation vor? Ein Wissenschaftler führt placebokontrollierte Studien durch und einer steht daneben und schreit: "Ich füühle die Energieee!"
 
Hallo Reiner,

Das sehe ich nicht ganz so.
Studien sind Aufzeichnungen gesammelter Erfahrungen Anderer, die vom Leser interpretiert werden.
Das Ergebnis ist also Theorie und nicht Praxis.
Bei ordentlichen Studien sollte man doch versuchen solche Interpretationen auf ein Minimum zu reduzieren. Ich gehe mal davon aus, dass man vor der Studie einen Frageboden erstellt. Die Fragen werden ungefähr so aussehen: "Wie geht es Ihnen heute (auf einer Skala von 1 - 10)?". Da gibt's nichts zu interpretieren. Man kann so die Erfahrungen mathematisch greifbar und vergleichbar machen.

Beispiel:
Jemand liest medizinische Fachbücher und studiert diese. Dann hat er zwar das theoretische gesammelte Wissen anderer, aber keine praktische Erfahrung damit.
Die Bekommt er in der Regel in der Assistenszeit und in der späteren Arbeit als Arzt. Viele Dinge verhalten sich anders, als in Fachbüchern beschrieben. Und das nicht nur in der Medizin.
Was bedeudet, das sich in der Praxis auch einiges anders verhält, als in Studien.
Naja ... es ist ja nicht falsch, was in Fachbüchern steht. In der Praxis lernt man wohl eher, welchen Theorieteil man wann angewenden muss. Wenn ein Arzt einen Notfall hat, sollte er nicht erst im Fachbuch nachblättern. Dann muss er schnell "sehen" was zu tun ist. Sowas kann man nicht in Büchern lernen.

Es gibt zu viele Variablen im Leben
Das stimmt. Man kann nie alle Variablen ausschließen. Aber:
1. Das sollte kein Grund sein zu resignieren. Man muss versuchen möglichst viele Variablen auszuschließen um eine möglichst große Sicherheit zu erziehlen.
2. Im speziellen Fall der Homöopathie haben ja die ausgeschlossenen Variablen ausgereicht, um die Wirksamkeit widerlegen. Es bleibt die Frage: Warum schneiden homöopathische Arzneimittel so schlecht ab, sobald die Studien doppelblind sind?

Grüße Tomilo
 
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Hallo Ascaha,

Oh doch, mich interessieren die Erfahrungen anderer absolut!
Ich hab doch auf die geistige Macht der Subjekte (auch anderer) aufmerksam gemacht. Dass es Wirkungen gibt, ist ja unbestritten, nicht? Dass der Weg zur Wirkung (noch?) nicht überall belegbar ist, sollte aber die Wirkung nicht verleugnen - denn das würde sogar Rückstand bedeuten. Damit würde die Wissenschaft tatsächlich bankrott machen. Aber es gibt auch da solche und andere Wissenschaftler ;)
Klar. Wirkung gibt es. Placebo ist aber auch eine Wirkung. Die Frage ist ja: Welche Rolle spielt das homöopathische Mittel dabei? Wenn die Wirkung nur an der persönlichen Einstellung liegt, dann sollte man doch eher was an der Einstellung ändern als irgendwelche homöopathischen Mittel zu schlucken. Vielleicht könnte man dadurch eine noch viel bessere Wirklung erziehlen. Vielleicht ist es tatsächlich eher ein psychologisches Problem.


Sorry, dass ihr hier mit esoterischen Sichtweisen konfrontiert werdet, aber das ist mM nun mal die halbe Miete :D
Esoterische Sichtweisen stören mich nicht. Was mich aber stört ist die Wissenschaftsfeindlichkeit, die hier teilweise herrscht. Bestes Beispiel ist dieser Threadtitel: "die fesseln der wissenschaft".
Meine Theorie: Es liegt daran, dass die Wissenschaft den persönlichen Erfahrungen widerspricht!
Das scheint wohl ein Problem zu sein.
Hab ich recht? (Diese Frage geht an alle)

Grüße Tomilo
 
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