Die Bibel verstehen!

Der Schlüssel wird doch mitgeliefert. Es steht dort: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

Wenn man weiß, dass es hier nicht um historische Geschehnisse geht, dann versteht man schon sehr viel.

Es ist alles in uns. Jede Person der Bibel, jeder Ort, jeder Stein.

Liebe Ping,

natürlich wird der Schlüssel mitgeliefert, aber dabei sollte man sich nicht der Beliebigkeit bedienen. Zum Reich Gottes hat Jesus noch mehr gesagt, als dass, diese nicht von dieser Welt sei.

Ein paar Beispiele:
Markus 1 [14] Nachdem Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes [15] und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.
Mk 9 [1] Und er sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Es stehen etliche hier, die den Tod nicht schmecken, bis dass sie sehen das Reich Gottes mit seiner Kraft kommen.
Mk 13[30] Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dass dies alles geschieht.

Im Kapitel wird dann auch ausführlich das Herbeikommen des Himmelreiches beschrieben, wobei auf die Prophezeiungen von Daniel bezogen wird.
Mk 13 [14] Wenn ihr aber sehen werdet den Gräuel der Verwüstung, von dem der Prophet Daniel gesagt hatte ...

Matthäus 3[1] Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste des jüdischen Landes [2] und sprach: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! [3] Und er ist der, von der Jesaja gesagt und gesprochen: "Es ist die Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg und macht richtig seine Steige!"
Mt 4 [17] Von der Zeit an fing Jesus an, zu predigen und zu sagen: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.
Mt 10 [7] Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.
Mt 24 [34] Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht.

Interessant ist, dass sich bei Lukas das nahe Herbeikommen des Reich Gottes bereits verändert und dann bei Johannes nicht mehr erwähnt wird.


Merlin
 
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Hm ..., wurde die Bibel nicht für die Menschen geschrieben? Welchen Zweck würde ein Buch haben, das nur von einer Minderheit gelesen werden kann?

...

Wenn die Bibel nur für ein paar Auserwählte geschrieben worden wäre, dann hätte man sie wohl kaum ins Griechisch oder Latein übersetzt.

...

Sind das alles nicht gute Argumente dafür, dass man immer wieder versucht hatte, die Klarheit der Lehre zu erhalten?

nein, das sind Pseudoargumente. Eine heilige Schrift kann sich nicht dagegen wehren, sie IST einfach. Sie kann sich nicht dagegen wehren, dass du ihr einen Zweck unterstellst. Sie kann sich auch nicht dagegen wehren, dass man sie massenhaft in verschiedene Sprachen übersetzt und gründlich missversteht, historisiert oder allegorisiert oder aus ihren Aussagen Dogmen zimmert und auf diese Weisen das WORT immer wieder aufs neue kreuzigt, also in Raum und Zeit festnagelt.
 
Diese vier alchimischen Elemente sind von denen der Chemie zu unterscheiden. Während die Elemente der Chemie trotz unterschiedlicher Qualitäten im Wesentlichen gleichberechtigt nebeneinander stehen, haben die alchimischen Elemente eine Hubkraft, durch diese sie sich hierarchisch unterscheiden. Diese Hubkraft fehlt den chemischen Elementen.

Was meinst du mit "Hubkraft" der alchemistischen Elemente?
 
nein, das sind Pseudoargumente. Eine heilige Schrift kann sich nicht dagegen wehren, sie IST einfach. Sie kann sich nicht dagegen wehren, dass du ihr einen Zweck unterstellst. Sie kann sich auch nicht dagegen wehren, dass man sie massenhaft in verschiedene Sprachen übersetzt und gründlich missversteht, historisiert oder allegorisiert oder aus ihren Aussagen Dogmen zimmert und auf diese Weisen das WORT immer wieder aufs neue kreuzigt, also in Raum und Zeit festnagelt.

Liebe M,

da würde mich interessieren, welchen Zweck Du mit der Bibel verbindest. Zumindest dürfte sich das Alte Testament zunächst an das jüdische Volk gerichtet haben. Es lebte aber auch Juden in der hellenistischen Diaspora, deshalb wurde für sie die Septuaginta verfasst, damit auch sie nach den Gesetzen leben und glauben konnten.

Ich finde es auch bemerkenswert, dass Du in dem Zitat von meinem Beitrag die Verse aus dem Neuen Testament entfernt hast, um das WORT auf deine Weise zu kreuzigen. Ich habe nur das aus den Evangelien zitiert, was auch Jesus oder die Evangelisten aus jener Zeit zum Reich Gottes gesagt hatten. Was gibt es da zu missverstehen? Wenn das nicht das Neue Testament von Jesus ist, was verstehst Du dann unter der Bibel?

Erwartest Du, dass nun alle Aramäisch lernen müssen, um Jesus folgen zu können? Es würde auch nichts nützen, denn es ist nicht so recht klar, in welchen Sprachen die unterschiedlichen Evangelien verfasst wurden. Es kann also gut sein, dass nur das Evangelium von Matthäus in Hebräisch verfasst wurde, weil sich dieses in erster Linie an die Judenchristen wandte.

Nein, Du tust mir Unrecht, denn ich kreuzige Jesus nicht erneut, sondern versuche ihn als Mensch mit seiner Lehre zu verstehen.


Merlin
 
da würde mich interessieren, welchen Zweck Du mit der Bibel verbindest.
da brauche ich nicht lange zu suchen. Ich habe die Bibel nicht geschrieben, also verbinde ich auch keinen Zweck damit. Lies doch die Bibel, sie sagt selbst, sie ist Gottes Wort, und Gott gibt in seinem Wort auch Auskunft über seine ureigenen Motivationen.

Zumindest dürfte sich das Alte Testament zunächst an das jüdische Volk gerichtet haben.
nein, der Stamm Juda ist nur einer der 12 Stämme, deshalb richtet sich das AT nicht exklusiv an den Stamm Juda, aus dem das entstanden ist, was du als "jüdisches Volk" bezeichnest. Das AT spricht - wenn man auf diese Ebene überhaupt einsteigen will - vom Volk Israel. Aber auch nicht nur, sondern es spricht von jedem Menschen, weil es bereits - wie allgemein bekannt ist - bei Adam und Eva anfängt, die keine "Juden" waren.
Ich finde, bevor du anfängst, den Adressaten des AT zu erörtern, sollte man den Autor klären. Dann kann man doch den Autor fragen, an wen er sich wenden wollte. Wenn ich mich nicht irre, gehst du nicht davon aus, dass das AT von Gott geschrieben ist. Ich erkenne im AT die Handschrift Gottes, und befinde mich da in guter Gesellschaft (Jesus, Paulus, Petrus erkennen die göttliche Inspiration der Schrift an).
Wenn es dir wichtig ist, an wen sich die Bibel richtet, und welchen Zweck sie verfolgt, dann wäre das vielleicht ein Anfang.

Es lebte aber auch Juden in der hellenistischen Diaspora, deshalb wurde für sie die Septuaginta verfasst, damit auch sie nach den Gesetzen leben und glauben konnten.
Das ist doch argumentativ auf Sand gebaut. Die Septuaginta ist ja keine "zweite" oder "andere" Bibel, sondern eine Übersetzung. Von daher wurde sie nicht verfasst, sondern lediglich übersetzt ins Griechische. Und die Übersetzung kann keinen anderen Zweck verfolgen als das Original.

Etwas anderes - und da wirfst du eben argumentativ Birnen und Kartoffeln in einen Topf - ist die Motivation der Übersetzer. Also für Einsteiger in Argumentationslogik: Das eine ist die Motivation und Zweckbindung des Autors, das andere die Motivation und Zweckbindung der Übersetzer. Die Neue-Welt-Übersetzung der Bibel von den Zeugen Jehovas zb übersetzt einige Stellen in der Bibel bewusst falsch, um die Lehre der Zeugen Jehovas zu stützen. Da ist die Motivation meiner Ansicht nach leicht erkennbar.

Ich finde es auch bemerkenswert, dass Du in dem Zitat von meinem Beitrag die Verse aus dem Neuen Testament entfernt hast, um das WORT auf deine Weise zu kreuzigen.
Ich finde es bemerkenswert, dass du nun auch noch den Versuch unternimmst, mir eine Motivation zu unterstellen. Frage dich doch mal nach deiner Motivation, weshalb du mir eine Motivation unterstellen willst. Frage dich doch auch mal, warum du mich nicht fragst, weshalb ich deinen Beitrag nicht in Gänze zitiert habe, sondern stattdessen lieber eine vorschnelle Unterstellung verbreitest. Das ist unredlich und nicht mein Stil von Argumentation. Deshalb beende ich an dieser Stelle den Austausch mit dir, es sei denn, du wirst mal selbstkritisch und entschuldigst dich für deine Unterstellungen bei mir.

Auf deine weiteren verworrenen Gedankengänge einzugehen erspare ich mir an dieser Stelle, solange nicht die Basis eines vernünftigen argumentativen Austauschs frei von Unterstellungen geklärt ist.
 
da brauche ich nicht lange zu suchen. Ich habe die Bibel nicht geschrieben, also verbinde ich auch keinen Zweck damit. Lies doch die Bibel, sie sagt selbst, sie ist Gottes Wort, und Gott gibt in seinem Wort auch Auskunft über seine ureigenen Motivationen.


nein, der Stamm Juda ist nur einer der 12 Stämme, deshalb richtet sich das AT nicht exklusiv an den Stamm Juda, aus dem das entstanden ist, was du als "jüdisches Volk" bezeichnest. Das AT spricht - wenn man auf diese Ebene überhaupt einsteigen will - vom Volk Israel. Aber auch nicht nur, sondern es spricht von jedem Menschen, weil es bereits - wie allgemein bekannt ist - bei Adam und Eva anfängt, die keine "Juden" waren.
Ich finde, bevor du anfängst, den Adressaten des AT zu erörtern, sollte man den Autor klären. Dann kann man doch den Autor fragen, an wen er sich wenden wollte. Wenn ich mich nicht irre, gehst du nicht davon aus, dass das AT von Gott geschrieben ist. Ich erkenne im AT die Handschrift Gottes, und befinde mich da in guter Gesellschaft (Jesus, Paulus, Petrus erkennen die göttliche Inspiration der Schrift an).
Wenn es dir wichtig ist, an wen sich die Bibel richtet, und welchen Zweck sie verfolgt, dann wäre das vielleicht ein Anfang.


Das ist doch argumentativ auf Sand gebaut. Die Septuaginta ist ja keine "zweite" oder "andere" Bibel, sondern eine Übersetzung. Von daher wurde sie nicht verfasst, sondern lediglich übersetzt ins Griechische. Und die Übersetzung kann keinen anderen Zweck verfolgen als das Original.

Etwas anderes - und da wirfst du eben argumentativ Birnen und Kartoffeln in einen Topf - ist die Motivation der Übersetzer. Also für Einsteiger in Argumentationslogik: Das eine ist die Motivation und Zweckbindung des Autors, das andere die Motivation und Zweckbindung der Übersetzer. Die Neue-Welt-Übersetzung der Bibel von den Zeugen Jehovas zb übersetzt einige Stellen in der Bibel bewusst falsch, um die Lehre der Zeugen Jehovas zu stützen. Da ist die Motivation meiner Ansicht nach leicht erkennbar.


Ich finde es bemerkenswert, dass du nun auch noch den Versuch unternimmst, mir eine Motivation zu unterstellen. Frage dich doch mal nach deiner Motivation, weshalb du mir eine Motivation unterstellen willst. Frage dich doch auch mal, warum du mich nicht fragst, weshalb ich deinen Beitrag nicht in Gänze zitiert habe, sondern stattdessen lieber eine vorschnelle Unterstellung verbreitest. Das ist unredlich und nicht mein Stil von Argumentation. Deshalb beende ich an dieser Stelle den Austausch mit dir, es sei denn, du wirst mal selbstkritisch und entschuldigst dich für deine Unterstellungen bei mir.

Auf deine weiteren verworrenen Gedankengänge einzugehen erspare ich mir an dieser Stelle, solange nicht die Basis eines vernünftigen argumentativen Austauschs frei von Unterstellungen geklärt ist.

äh, hüstel... frage von der seitenbank :)
die original-sprache des neuen testaments ist was? ich hab (ohne je darüber nachzudenenken) gemeint, das neue testament sei in griechisch verfasst worden, aber vielleicht wurden die aramäischen?, hebräischen? schriften erst beim zusammenfassen in ein gesammeltes neues testament ins griechisch übersetzt?

grüessli!

kona
 
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