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Dauntless Banana
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- 10. Oktober 2008
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Dann müssen die Leute aber auch bereit sein, einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen, von dem die Bauern auch leben können.
Bei den Bauernläden zahlen die Leute eh gern etwas mehr, weil sie wissen, woher es kommt, die kennen die Bauern, die es herstellen, sie wissen, wie Bio es wirklich ist, weil die Felder direkt in der Nachbarschaft liegen.
Das geht aber nur im Kleinen und privat, nicht wirklich bei der Supermarktware, wo der Großhandel mitverdienen will und Preise diktiert, und die Bauern damit erpresst, da heißt es dann, "der Preis, oder ich hol mir die Milch und die Äpfel aus Argentinien". Solange der Transport trotz Umweltschäden immer noch so billig ist, wird sich das nicht ändern.
Zu Supermarktware haben die Leute auch nicht so den Bezug, sie wird nicht so geschätzt und die Bauern, die das einmal teilweise mit viel Mühe erzeugt haben, sind aus dem Blickfeld. Für die meisten ist es eher Fabrikware, was bei den verarbeiteten Lebensmitteln ja auch so ist, aber die Milch oder die Kartoffeln oder die Äpfel oder die Eier, das haben alles mal Bauern mit ihren Tieren und Pflanzen erzeugt.
Durch die Bauernproteste denken die Leute mehr nach über Lebensmittelproduktion, das finde ich sehr gut.