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Die Angst vor der Stille

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Codo, 19. Juli 2013.

  1. Codo

    Codo Mitglied

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    14. Juli 2013
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    184
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    Solothurn
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    Vielen Dank Trixi Maus

    Achtsamkeitsmeditation ist mittlerweile Bestandteil meines Alltags (vorausgesetzt ich erinnere mich daran :) )

    Das Wasser fühlen, wie es beim Abwasch über meine Hände fliesst; den Boden beobachten, wie er es geniesst, wenn ich ihm mit dem Besen den Rücken kraule; mich analysieren, wie ich mit meiner Frau streite :).

    Und aus guten Geünden bin ich meistens unbewusst, muss wohl (vom Schöpfer gewollt) so sein.
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    hm, das ist die Frage. Es könnte auch vom Schöpfer gewollt sein, daß Du achtsam durch's Leben gehst. Für mich klingt das wenigstens einleuchtender.

    Ganz allgemein soll Angst ja ein Gefühl des Herzens sein, welches durch das zwerchfell reguliert werden kann. Wie wäre es denn, wenn Du statt allgemeiner Achtsamkeit für irgendetwas das Atmen-Wahrnehmen als Achtsamkeitsübung praktizieren würdest? (Das würde dann z.B. auch in Frage stellen, ob Du wirklich das Wort jetzt sagen und damit den Atemfluß verändern willst, wenn Deine Frau mal wieder streitlustig ist.)

    lg
     
  3. Codo

    Codo Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2013
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Solothurn
    Ich glaube Bingo!!!

    Ein guter Freund von mir erzählt mir immer wieder von WE-Atem-Seminaren, und wie wichtig das sei. Warum wohl.

    Ich selber habe auch das gefühl, mir stockt der Atem.

    Und nun Du. Ich komm wohl nicht drum rum :)

    Danke.
     
  4. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    17.461
    Ich arbeite in meinem Job (u.a. Stimmtherapie) u.a. an der Atmung. Die zwerchfellgesteuerte Ruhe-/Sprechatmung hat diverse Effekte zufolge - begünstigt...

    Brainstorming

    * gesamte Ventilation der Lunge

    * Anregung des Herz-/Kreislaufsystems (Massage - siehe Anatomie, Physiologie...)

    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Respiration.gif

    http://www.anatomie-online.com/Seiten/archv009.html

    * dosierte Luftabgabe

    * Eutonie

    * physiolog. Stimmgebung - klare Stimme (frei von Nebengeräuschen)

    Du könntest einen Arzt um eine Verordnung für eine Stimm-/Atemtherapie (Logopädie) bitten - das könnte hilfreich für Dich sein, theoretisches Wissen praktisch umzusetzen - und Einfluss darauf zu nehmen, wenn Dir 'der Atem stockt'...


    Habe gerade eine Dame in Therapie, die ein ähnliches Problem hat/hatte.

    Sie schilderte, dass sie eine Blockade auf Kehlkopfebene wahrnehme - den Eindruck habe, nicht frei atmen zu können.

    Das habe wir (mit entsprechenden Übungen) in der ersten Stunde lösen können - so ihre Rückmeldung... :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2013
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    Nein, kommst Du nicht. Besonders nicht, wenn Du dich immer wieder mit Sachen wie Wasserströmen, dem-Boden-den-Rücken-putzen und durch Streiterei mit der Frau ablenkst.

    :D:D:D

    (das war jetzt ein bisschen gemein, sorry.)
     
  6. Codo

    Codo Mitglied

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    Danke für den Tipp. Ich mach mich hier mal schlau.
     
  7. Codo

    Codo Mitglied

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    184
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    Solothurn
    Aus meiner Sicht nicht. Ich würde sagen:
    "das war jetzt ein bisschen ehrlich, nimm den..."
     
  8. Tany

    Tany Neues Mitglied

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    17.461
    Gerne - das ist ein Ansatz - eine, wie ich finde, hilfreiche, Herangehensweise. Es gibt Wechselwirkungen (Körper, Geist, 'Seele' - multifaktoriell)...

    Ebenso hilfreich erachte ich, neben den körperlichen Reaktionen, die entsprechenden Gedanken wahrzunehmen - zu identifizieren u. analysieren...ohne sie zu bewerten oder wenn doch es anzunehmen, sie 'weiterziehen' zu lassen - je nachdem...
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2013
  9. Codo

    Codo Mitglied

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    Solothurn
    Ich glaube auch, dass mit der Atmung vieles bewirkt oder herbei geführt werden kann. Ähnlich wie beim Feuer; wer nicht recht atmet, mottet :)
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    Ich finde es noch immer gemein, denn es gibt ja verschiedene Ebenen von Achtsamkeit. Es ist durchaus Achtsamkeit, wenn ich bemerke, wie sich das Wasser anfühlt, das über meine Hände fliesst. Wenn man aber mal genauer hinblickt, dann ist es gleichzeitig eine sogenannte Fokussierung der Aufmerksamkeit. Und durch das Bündeln von Aufmerksamkeit auf etwas wird die Achtsamkeit grundsätzlich verlassen. Achtsamkeit könnte man ja die hinter der bündelbaren Aufmerksamkeit liegende Wachsamkeit nennen.

    Weil das so ist, ist es ja so: in der Meditation lasse ich meine gebündelte Aufmerksamkeit des Alltags langsam von mir gehen. Ich nehme wieder den Hintergrund meiner Aufmerksamkeit wahr, die Achtsamkeit. Ich bemerke den Moment, und nicht mich selber in diesem Moment.

    Um im Alltag agieren zu können, muß ich aber - und das ist jetzt eine Annahme des Ungeübten - mich selber im Moment wahrnehmen. Sonst kann ich nicht wissen, wie ich agieren soll.

    Aber: ist es überhaupt nötig, zu wissen, wie man agieren soll, um "richtig" zu agieren?

    Oder ist es nicht eher so: wenn ich aus dem Wissen über das Richtige heraus agiere, schränke ich dann nicht aus Kontrollsucht heraus die Bandbreite von Wahrheit ein? Handele ich dann nicht letztlich nur aus dem Ego heraus? Und damit aus der Angst heraus, aus Begrenztheit?

    Ich denke: bei Tageslicht betrachtet ist es ausreichend, im Moment zu sein und in diesem hellwach (achtsam). Man wird dann bemerken, daß man irgendwann losgeht, z.b. um auf die Toilette zu kommen. Und man wird bemerken, daß die Füsse den Körper tragen, ohne daß man aus Wissen heraus die Füsse so oder so aufsetzt. Ebenso wird man ohne das Wissen zu müssen direkt zur Toilette gelangen.

    Genauso: wenn das Kind kommt, und etwas will, dann wird der Papa ohne das Wissen dies gerade zu tun und wie er es tun soll einfach tun, was das Kind will. Oder er wird sich etwas fragen und diese Frage dem Kind stellen. Also wenn das Kind z.b. ein bonbon will, wird der Papa das Kind fragen: "wieviele Bonbons hast Du denn heute schon gegessen" und nicht die Frage in sich selber bearbeiten um zu einem Nein zu kommen, weil das Kind schon zuviele Bonbons gegessen hat. Auf diese Weise kann das Kind sich die Frage, ob es noch ein Bonbon bekommen kann, selbst mit Hilfe des Vaters beantworten und lernt damit etwas für das Leben sehr Wesentliches: die Begrenztheit der Bedürfniserfüllung, und nicht die Begrenzung durch Papa.

    Und wenn die Frau etwas anderes will oder kritisiert, wird der achtsame Mann die Frau wahrnehmen und ihre Bedürfnisse und nicht sich selbst im Streit. Er wird in sich ruhen und wenn die Menschen zusammen passen mit guten Bemerkungen auch seine Frau zur Ruhe bringen. (klingt jetzt doof, ist ja aber vielleicht so.)

    :) Du amüsierst mich, stelle ich fest. Ich sitze und grinse wie eine Grinsekatz. Fühlt sich gut an. Da sind keine Gedanken, sondern nur die Stimme, die ihre Worte aufschreibt. Oh, und der Atmende dahinter natürlich. Ich nehme an es ist der Schöpfer, der atmet, denn ich selbst muß es ja nicht tun, es geht automatisch.

    lg
     
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