Joey
Sehr aktives Mitglied
Und? Es geht doch überhaupt nicht um eine Gegnerschaft oder Konkurrenz der beiden.
Weiß nicht, warum hier gerne so getan wird bzw sich aufgeführt wird, als ob es so wäre.
Unter anderem wegen solcher schwarzen Schafe:
„Impfkrankheit“ – Heilpraktikerin verbreitet absurde Thesen
Impfen rettet Leben, da sind sich Experten einig. Gerüchte über Impfschäden halten sich dennoch hartnäckig. Gefährlich, sagen Ärzte.
(Und Impfgegner sind nunmal immerhoch unter Heilpraktikern wohl recht prominent zu finden).
Oder auch hier:
Heilpraktikerwesen: Erheblicher Schaden – Deutsches Ärzteblatt
Zitat:
(...) Bei dieser Suche ist der Heilpraktiker natürlich gerne behilflich – vorausgesetzt, man nimmt ihn nur regelmäßig genug in Anspruch. Patienten erhalten zudem die explizite Empfehlung, wichtige Bausteine der onkologischen Behandlung, wie Chemotherapie und Bestrahlung, nicht in Anspruch zu nehmen, um nicht „die Selbstheilungskräfte des Körpers zu schwächen“. Ich beobachte regelmäßig, wie kommunikativ (und manipulativ) begabte Heilpraktiker gezielt die Vertrauensbeziehung zwischen Krebspatient und behandelndem Onkologen schwächen, indem sie die leitlinienorientierte Medizin desavouieren. Dabei gehört eine vertrauensvolle Arzt-Patient-Beziehung zum Kostbarsten, was ein schwerkranker Patient haben kann.
Und nein, ich behaupte NICHT, dass alle Heilpraktiker so drauf wären. Aber das aktuelle Heilpraktikergesetz verhindert nicht, dass nicht wenige solcher skurilen Figuren auf die Allgemeinheit losgelassen werden, und dass man ihnen nur noch kaum habhaft werden kann, wenn sie dann im Sattel sitzen.
